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Entbindung

Die Entbindung ist der Geburt gleichzusetzen und beschreibt den Prozess in dem das Baby geboren wird. Die Entbindung wird eher aus Sicht des medizinischen Personals oder der Hebamme gesehen. Diese entbinden die Mutter von ihrem Baby. Die Entbindung oder Geburt durchläuft im Normalfall vier verschiedene Phasen. Diese Phasen können jedoch ineinander übergehen, sodass sie nicht immer als alleinige Abschnitte vorkommen. Im Durchschnitt gebärt die Frau nach 266 Tagen ihr Kind. Die Entbindung dauert meist mehrere Stunden und variiert von Frau zu Frau. Bereits einige Wochen vor der eigentlichen Entbindung bemerken Schwangere für eine gewisse Zeit eine Verhärtung des Bauches. Nach circa fünfzehn bis dreißig Sekunden entspannt dieser sich wieder. Das sind die sogenannten Senk- und Übungswehen, welche das Baby im Bauch, in die richtige Position schieben. Bereits jetzt beginnen auch die Gebärmutter und der Muttermund sich auf die Entbindung vorzubereiten.

Die erste Phase der Entbindung: Die Eröffnungsphase

Die normale Entbindung beginnt mit der Eröffnungsphase. Während dieser Phase sind die Wehen noch sehr unregelmäßig und selten. Innerhalb einer halben Stunde kommen vereinzelt 2 bis 3 Wehen. Diese ersten Wehen bereiten allerdings allmählich die Geburt vor. Der Muttermund beginnt sich zu weiten und der Gebärmutterhals verkürzt sich. In dieser Phase der Entbindung kann es sein, dass die Fruchtblase platzt. Das Ungeborene wird mit jeder weiteren Wehe zum Becken gedrückt. Die Regelmäßigkeit der Wehen erhöht sich und Dauer steigt auf circa 60 Sekunden pro Wehe an.

Die zweite Phase der Entbindung: Die Übergangsphase

Während des letzten Drittels der ersten Phase erhöhen sich die Wiederholungen der Wehen und sind mit immer stärkeren Schmerzen verbunden. Jetzt befindet sich die Schwangere in der Übergangsphase der Entbindung. Bis dahin kann die Frau noch beruhigt zu Hause bleiben und die Abstände zwischen den Wehen im Auge behalten. Gebärt die Schwangere ihr erstes Kind, dann sollte sie das Krankenhaus aufsuchen, wenn die Wehen sich innerhalb einer Stunde alle 5 Minuten wiederholen. Folgen weitere Entbindungen sollte die Frau bereits bei 10 minütigen Abständen ins Krankenhaus.

Die dritte Phase der Entbindung: Die Austreibungsphase

Die richtige Atmung in der AustreibungsphaseDie Austreibungsphase ist die Phase der eigentlichen Entbindung, jetzt kommt das Baby auf die Welt. Die Gebärposition kann hierbei variieren, manchmal ist die ausgewählte Position doch nicht die richtige und die Schwangere entscheidet sich um. In erster Linie sollte jedoch Ruhe bewahrt und alle Verkrampfungen gelöst werden. Innerhalb einer Viertelstunde sind 6 bis 7 Wehen keine Seltenheit. Der Muttermund muss ganze 8 bis 10 Zentimeter geöffnet sein, damit das Kind durch passt. Sollte der Muttermund noch nicht ausreichend geöffnet sein, darf nicht gepresst werden. Mit Hilfe entsprechender Atemübungen können die Wehen gemildert werden. Haben die Wehen ihr Ziel erreicht und das Köpfchen des Kindes ist möglichst tief ins Becken gerutscht, so kann die Frau mit dem Pressen beginnen. Der Pressdrang wird durch das Hormon Oxytozin verstärkt. Die Hebamme leitet die Gebärende während der gesamten Entbindung an. Sofern das Köpfchen geboren wurde, wird das Baby um circa 90 Grad gedreht, um die kleinen Schultern aus dem Becken der Mutter zu lösen. Sind die Schultern befreit wird der Rest des Körpers entbunden. Treten keine Komplikationen auf, dann kann das Kind ohne Verzögerung auf die Brust oder den Bauch der Mutter gelegt werden.

 

 




Die vierte Phase der Entbindung: Die Nachgeburtsphase

Neugeborenes in den Armen seiner erschöpften, glücklichen MutterBei der Nachgeburtsphase oder auch Plazentaphase wird unter weiteren Wehen der Mutterkuchen entbunden. Dieser Prozess dauert ungefähr eine halbe Stunde und wird unter Aufsicht des Arztes oder der Hebamme durchgeführt. Eine anschließende Untersuchung ist von Nöten, um eine Infektionsgefahr auszuschließen. Die Nabelschnur wird oftmals erst in dieser Phase durchtrennt. Heutzutage wird gewartet bis sie nicht mehr pulsiert. Anschließend erfolgt die erste ärztliche Untersuchung des Babys.
Die passenden Geburtskarten zur Begrüßung des Neuankömmlings und der jungen Mutter gibt es übrigens hier.











Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_42324303_portrait-of-pregnant-woman-suffering-from-labor-pains-lying-in-bed-at-hospital.html  Urheber: Wavebreak Media Ltd
Bild2: http://de.123rf.com/photo_13153662_newborn-baby-on-his-mothers-arms-right-after-delivery.html  Urheber: Kati Molin
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