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Frühgeburt

Neugeborenes Frühchen im BrutkastenVon einer Frühgeburt wird gesprochen, wenn die Entbindung des Kindes vor der Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche stattfindet. Ebenso werden Babys als Frühchen bezeichnet wenn sie weniger als 2.500g wiegen. Kinder die vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren werden und weniger als 1.500g auf die Waage bringen werden als „sehr kleine Frühgeborene“ gekennzeichnet. Als „extrem kleine Frühgeborene“ werden Babys bezeichnet die weniger als 1.000g wiegen. Circa 9 Prozent aller Schwangerschaften werden als Frühgeburt gekennzeichnet.
Heutzutage sind die Überlebenschancen für Frühchen stark gestiegen. Wird bereits in der Schwangerschaft deutlich, dass eine Frühgeburt bevorsteht, so können Schwangere in speziellen Kliniken oder auf Stationen für Frühgeburten entbinden. Die notwendige medizinische Versorgung ist von Anfang an geregelt und das Frühchen kann mit allem Nötigen versorgt werden. Die Frühchen erhalten ebenfalls eine Unterstützung beim Atmen und Schlucken. Die meisten Frühchen werden zunächst in einem Inkubator, dieser wird auch als Brustkasten bezeichnet, versorgt. Je weiter die Schwangerschaft voran geschritten ist erhöht sich nicht nur die Überlebenswahrscheinlichkeit sondern auch die Prognose einer gesunden Entwicklung ohne Komplikationen. Derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit zu überleben bei 60 Prozent nach Vollendung der 24. Schwangerschaftswoche.
Nicht immer kann eine eindeutige Ursache für eine Frühgeburt ermittelt werden. Einige Ursachen sind bisher bekannt die eine Frühgeburt auslösen können, zum Beispiel frühzeitige Wehen, Ablösung der Plazenta, Fehlbildung des Kindes, Infektionen oder eine Schwäche des Gebärmutterhalses.

 

Frühgeburt: Eltern- Kind- Beziehung besonders wichtig

Vater und Mutter bilden Herz auf dem SchwangerschaftsbauchEltern eines Frühchens verbringen sehr viel Zeit im Krankenhaus. Neben dem Ärzteteam ist es besonders wichtig, sowohl für das Baby als auch für die Eltern, bei der Versorgung und Pflege mitzuwirken. Auch wenn dieser Prozess unter erschwerten Bedingungen stattfindet, so ist es besonders wichtig bereits von Anfang an eine enge Bindung zum Kind aufzubauen. Mit Hilfe der Schwestern und Ärzte auf der Frühchenstation können die Eltern angeleitet werden, um die Versorgung des Kindes bestmöglich zu unterstützen. Eine besonders enge Bindung kann hergestellt werden, indem die Eltern das Kind auf ihren Bauch legen. Sie können das Kind wiegen und ihm vorsingen. Diese Art der Bindung nennt sich Känguru- Methode. Besonders wichtig ist in dieser Zeit der Körperkontakt zum Kind. Auch wenn der zu Beginn aus Infektionsgründen nur unter erschwerten Bedingungen hergestellt werden kann, sollte das Kind jederzeit spüren, dass die Eltern anwesend sind.

Ursachen einer Frühgeburt

Unterschiedliche Ursachen können eine Erklärung für eine Frühgeburt ausschlaggebend sein.
Das Alter der Frau oder aber frühere Schwangerschaften können ein Auslöser für eine Frühgeburt sein. Mit dem Alter der Frau treten häufiger Komplikationen auf, als bei jüngeren Frauen. Zum einen können Herzprobleme, Diabetes oder eine verschlechterte Elastizität der Gefäße zu Risikoschwangerschaften führen und die Versorgung es Kindes beeinträchtigen. Sollten diese oder andere Probleme vorkommen, wird oftmals die Geburt frühzeitig eingeleitet oder ein Kaiserschnitt durchgeführt. Wird die Frau bereits kurz nach einer Geburt erneut schwanger, kann auch dieser Umstand die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt erhöhen.
Eine negative Lebensweise kann Frühgeburten ebenfalls erhöhen. Hierzu zählt in erster Linie das Rauchen während der Schwangerschaft. Bei Raucherinnen erhöht sich das Risiko um ein Vielfaches. Ebenso tragen übergewichtige Frauen ein erhöhtes Risiko einer Frühgeburt mit sich. Das vorzeitige Öffnen des Muttermundes ist hierbei der Auslöser für eine zu frühe Geburt. Aber auch ein erhöhter Stressfaktor kann eine Rolle spielen.
Eine Verkürzung des Gebärmutterhalses zur Mitte der Schwangerschaft muss gut beobachtet werden. Dieser könnte sich zu früh öffnen und eine vorzeitige Geburt einleiten. Um einer vorzeitigen Entbindung entgegenzuwirken, kann ein Ring oder Kunststoffband eingesetzt werden. Präparate die das Hormon Progesteron enthalten werden zudem verschrieben.

 

Eine Scheideninfektion, die zur Gebärmutter wandert, kann vorzeitige Wehen oder einen Blasensprung auslösen. Es sollte bei jeder frauenärztlichen Untersuchung ein Abstrich genommen werden, um eine Infektion möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_17610800_newborn-baby-in-hospital.html  Urheber: Vladimir Nenov
Bild2: http://de.123rf.com/photo_37277292_pregnant-woman-and-her-husband-together-caressing-her-belly.html  Urheber: subbotina

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