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Gebärmutterhals

Frauenarzt tastet den Bauch der Schwangeren abDer Gebärmutterhals wird im medizinischen Fachjargon auch Zervix genannt. Der Gebärmutterhals befindet sich unterhalb der Gebärmutterhöhle und zählt zum unteren Abschnitt der Gebärmutter. Der Gebärmutterhals geht bis in die Scheide über und hat eine kleine Öffnung. In der kleinen Öffnung befindet sich der Muttermund. Der Gebärmutterhals misst ungefähr 4 cm und ist durch einen Schleimpfropf verschlossen. Dieser Schleimpfropf besteht aus Zervixschleim und schließt die Verbindung zwischen Gebärmutter und Scheide. Infektionen sollen mit Hilfe des Zervixschleims vermieden werden. Der Schleimpfropf befindet sich wiederum am Muttermund und wird nach der Schwangerschaft ausgeschieden. Sowohl vor als auch während der Entbindung, verkürzt und weitet sich der Gebärmutterhals. Damit die Geburt voranschreiten kann muss sich der Muttermund öffnen. Erst dann passt das Köpfchen und der Rest des Babys durch die Öffnung. Der Gebärmutterhals spielt während der Schwangerschaft eine große Rolle. Sollte dieser bereits in der Schwangerschaft verkürzt sein, kann es zu Komplikationen kommen. Aus diesem Grund wird der Gebärmutterhals bei jeder Vorsorgeuntersuchung vom Frauenarzt gemessen und auf Veränderungen untersucht. Die Länge des Zervix sollte bis zur Entbindung nicht unter 25 mm liegen. Bei weiterer Verkürzung kann eine Muttermundschwäche erzeugt werden und eine vorzeitige Geburt kann die Folge sein.

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals

Schwangere Frau sitzt auf dem SofaDie Gebärmutter auch als Uterus bekannt, lässt sich zwischen Mastdarm und Blase in jedem Körper einer Frau finden. Sie hat eine Länge von circa sieben bis neun Zentimetern. Ihr Äußeres lässt sich mit einer auf den Kopf gedrehten Birne vergleichen. Der schmale Abschnitt der sich im unteren Teil befindet ist der Gebärmutterhals, auch als Zervix bekannt. Im oberen Bereich liegt der Gebärmutterkörper. Im Inneren der Gebärmutter findet die Einnistung der Zygote statt. Hiermit beginnt auch die Schwangerschaft und das Kind wächst im Innern der Gebärmutter in der Fruchtblase heran. Halt findet die Gebärmutter im Bindegewebe und Bändern, welche sich um sie herum befinden. Während der Geburt verlässt das Kind die Gebärmutter und sucht den Weg über den Gebärmutterhals nach außen. Es ist besonders wichtig, dass sich der Gebärmutterhals bis zur Entbindung, nicht verkürzt. Nur dann können eine Frühgeburt oder andere Komplikationen vermieden werden.

Verkürzung des Gebärmutterhalses

Stellt der Frauenarzt eine Verkürzung des Gebärmutterhalses fest, sorgt das bei Schwangeren oft für Unsicherheit. Nach dieser Feststellung heißt es für die Frauen meist, dass sie sich schonen, viel Ruhe gönnen sowie Anstrengungen und Aufregung vermeiden sollen. Im Normalfall ist der Gebärmutterhals vor einer Schwangerschaft etwa 5 cm lang. Je nach Beschaffenheit des Körpers kann die Länge variieren. Während der Schwangerschaft sollte er mindestens 2,5 cm bis 5 cm lang sein. Wird diese Länge unterschritten sollten regelmäßige Kontrollen beim Frauenarzt erfolgen. Wobei ein verkürzter Gebärmutterhals nicht immer gleich die Geburt loslöst. Einige Geburten lassen, insbesondere dann wenn die Frau bereits Kinder auf die Welt gebracht hat, weitere 8- 10 Wochen auf sich warten. Ein verkürzter Gebärmutterhals kann allerdings eben auch zu Frühgeburten und den darauffolgenden Komplikationen führen. Insbesondere Stress, häufiger Beischlaf, vorzeitige Wehen, zu schweres Heben und Tragen sowie Überanstrengung kann eine Verkürzung des Zervix auslösen. Zum einen wird den Frauen viel Ruhe und Entspannung nahe gelegt. Zum anderen kann eine venöse Magnesiumtherapie stationär verordnet werden. Das passiert in der Regel nur, wenn die Schwangere sich noch vor der 36. Schwangerschaftswoche befindet. In dieser Zeit sollte die Schwangere die Ratschläge des Arztes befolgen und sich wirklich Ruhe gönnen. Nur so kann das Risiko einer Frühgeburt, bei verkürztem Gebärmutterhals, gemindert werden. Sich Ausruhen und Anstrengung vermeiden heißt jedoch nicht, dass die Schwangere nur liegen muss. Spaziergänge und Einkaufsbummel sind erlaubt. Der Anstrengungs- und Stressfaktor ist bei jeder Frau anders und sollte nicht überschätzt werden.
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