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HCG

Erhöhter HCG-Gehalt im Blut – Schwangerschaftstest positivDas Humane Choriongonadotropin wird kurz HCG genannt und ist als das Schwangerschaftshormon bekannt. Es wird nach der Einnistung der Zygote ausgestoßen. Es wird im Mutterkuchen gebildet und verhindert weitere Monatsblutungen. Das HCG sorgt dafür, dass die Schwangerschaft erhalten bleibt und stabil verläuft. Es sendet über den Blutkreislauf ein Zeichen an die Hirnhangdrüse und die Eierstöcke, damit kein weiterer Eisprung stattfinden kann.
Zu Beginn der Schwangerschaft steigt der HCG- Wert permanent an. Sein höchster Wert wird zwischen der achten und elften Schwangerschaftswoche gemessen. Im Anschluss sinkt der HCG- Gehalt im Körper wieder. Der HCG- Wert wird bei jeder Vorsorgeuntersuchung gemessen und kontrolliert. Je nach Höhe des Wertes kann er auf Komplikationen während der Schwangerschaft oder auf Mehrlingsschwangerschaften hindeuten.
Das HCG kann sowohl im Blut als auch im Urin gemessen werden. Die herkömmlichen Schwangerschaftstest aus der Apotheke oder Drogerie reagieren, anhand des HCG- Gehaltes im Urin, entweder positiv oder negativ. Das HCG kann circa acht Tage nach der Befruchtung im Blut nachgewiesen werden.

Der HCG- Wert

Der Frauenarzt kontrolliert bei jeder Untersuchung den HCG- Gehalt im Blut. Dieser kann Aufschluss über den Fortschritt der Schwangerschaft und über mögliche Komplikationen oder Veränderungen der Chromosomen liefern.

Zu Beginn der Schwangerschaft steigt der HCG- Gehalt an. Ab der siebten Schwangerschaftswoche verdoppelt sich der Wert circa jeden zweiten bis dritten Tag. Sein Maximum erreicht das Schwangerschaftshormon zwischen der zehnten und zwölften Schwangerschaftswoche. Er erreicht eine Konzentration von 50.000 bis 100.000 IE/l (internationale Einheiten pro Liter) im Blut. Im Anschluss fällt der Wert ab und pendelt sich zwischen 1.000 und 20.000 IE/l ein. Ein Schwangerschaftstest kann eine Schwangerschaft bereits bei 20 IE/l erkennen.
Wird ein zu niedriger HCG- Gehalt gemessen, kann das auf eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter, eine verkehrte Berechnung der Schwangerschaftswoche oder eine drohende Frühgeburt sowie Fehlgeburt hindeuten.
Ein erhöhter HCG- Wert wird vorgefunden, wenn es sich um Erkrankungen der Keimblase, gut- oder bösartige Tumore oder Mehrlingsschwangerschaften handelt.

Ersttrimesterscreening und HCG

Blutabnahme bei den VorsorgeuntersuchungenZwischen der elften und 14. Schwangerschaftswoche wird das Ersttrimesterscreening durchgeführt. Mit Hilfe des Screenings kann die Wahrscheinlichkeit bestimmt werden, ob Veränderungen der Chromosomen beim Ungeborenen vorliegen. Sollten Abweichungen der Chromosomen vorgefunden werden kann es sein, dass das Kind mit einer genetischen Fehlbildung oder Erkrankung zur Welt kommt. Die bekannteste ist sicherlich das Down- Syndrom, auch Trisomie 21 genannt.
Mittels des Alters der Schwangeren, einer Ultraschalluntersuchung und zwei unterschiedlicher Blutwerte, lässt sich das Risiko errechnen. Während des Screenings werden die Blutwerte freies Beta- HCG und PAPP- A (ein Schwangerschaftseiweiß) sowie ein Ultraschall durchgeführt. Während des Ultraschalls wird die Nackenfalte des ungeborenen Kindes vermessen, um mögliche Fehlbildungen auszuschließen.
Sollte ein zu niedriger PAPP- A- und ein zu höher HCG- Wert vorliegen, kann dass ein Hinweis für das Down- Syndrom sein. Zu Beachten ist jedoch, dass trotz der Ergebnisse nicht immer eine Chromosomenerkrankung vorliegen muss. Sollten Bedenken bestehen ist es ratsam eine Fruchtwasseruntersuchung durchzuführen. Diese kann die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenveränderung untermauern oder wiederlegen. Die Beratung des Frauenarztes ist in diesen Fällen besonders wichtig.

Der Triple- Test und der HCG- Wert

Heutzutage wird eher das Ersttrimesterscreening durchgeführt, als der Triple- Test. Der Triple- Test ist jedoch umstritten, da er zu häufig auf ein erhöhtes Risiko hinweist. Eben auch in Fällen in denen das Ungeborene gesund ist und keine Chromosomen- Abweichungen vorliegen.

Der Triple- Test wird vom Arzt etwa in der 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Zum einen wird der HCG- Wert und Estriol (ein Sexualhormon bei Frauen) gemessen und zum anderen der Wert des Eiweißes Alphafetoprotein bestimmt. Sind die Werte des Alphafetoproteins und des Estriols zu niedrig und das HCG erhöht, so können die Ergebnisse auf eine Trisomie 21 hindeuten.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_6810013_joyful-couple-with-positive-pregnancy-shown-in-the-test-device.html  Urheber: otnaydur
Bild2: http://de.123rf.com/photo_3235115_pregnancy-control-blood-in-a-laboratory-hands-of-the-doctor-with-syringe.html  Urheber: Astroid

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