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In-vitro- Fertilisation

In-vitro-FertilisationDie In-vitro-Fertilisation trägt übersetzt den Namen Befruchtung im Glas. Sie ist eine Methode der künstlichen Befruchtung. Die befruchtungsfähigen Eizellen der Frau und die Samenzellen des Mannes werden in einem Glas zusammengeführt. Die Eizellen können befruchtet werden, sich teilen und werden anschließend in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Dies geschieht circa 24 bis 48 Stunden nach der Zusammenführung. Es können bis zu drei Zygoten in den Uterus eingesetzt werden.
Die Voraussetzung für eine In-vitro-Fertilisation ist, dass das Paar seit längerer Zeit mindestens seit einem Jahr bereits versucht auf natürlichem Wege schwanger zu werden. Gelingt dies nicht, kann über spezielle Kinderwunschzentren, Beratung eingeholt werden. Wichtig ist hierbei, dass die Vorabuntersuchungen ergeben, dass die Gebärmutter und mindestens ein Eierstock gesund sind und sie während ihres Monatszyklus einen Eisprung hat. Ebenso ist es von Vorteil, wenn die Spermien des Mannes eine gute Qualität aufweisen. Sollten die Spermien nur vermindert zeugungsfähig sein, ein fehlender oder nicht funktionsfähiger Eileiter vorhanden sein sowie keine eindeutige Ursache für die Kinderlosigkeit bekannt sein, kann eine In-vitro-Fertilisation vorgenommen werden.
Bevor die eigentliche Behandlung losgehen kann, müssen vermehrte Untersuchungen und Blutentnahmen vorgenommen werden. Ebenso müssen einige Unterlagen und Papiere an die Krankenkasse gereicht werden.
Die Erfolgsrate einer In-vitro-Fertilisation beträgt bei der ersten Behandlung nur 28 Prozent. Erst nach der vierten Behandlung liegt sie bei 70 Prozent.

Ablauf der In-vitro-Fertilisation

Ärztin zeigt Ultraschallbild-des Kindes - In-vitro-Fertilisation war erfolgreichBevor die Gewinnung von Eizellen erfolgen kann, wird durch Verabreichung von Hormonen die Produktion der Eizellen erhöht. Die Hormone können mittels Medikamenten eingenommen werden oder werden injiziert. Je mehr befruchtungsfähige Eizellen gewonnen werden können, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch befruchtet werden. Während dieser Zeit werden bei der Frau mehrere Ultraschall- Untersuchungen durchgeführt.
Der Eisprung wird durch das Zuführen des HCG-Hormons künstlich ausgelöst. Dies geschieht allerdings erst, wenn die Eibläschen circa 18 Millimeter groß sind. Mit Hilfe einer feinen Nadel entnimmt der Arzt die befruchtungsfähigen Eizellen. Der Eingriff dauert nicht mehr als einige Minuten und kann ambulant durchgeführt werden. Kontrolliert wird die Entnahme mit einem Ultraschallgerät. Für die In-vitro-Fertilisation ist auch das Sperma des Mannes erforderlich. Dieses wird per Masturbation erzeugt und ins Labor geschickt. Es ist ratsam, vor der Spermienabgabe, circa vier Tage auf sexuelle Aktivitäten zu verzichten.
Die Befruchtung der Eizelle findet im Labor statt. In einzelnen Gefäßen werden die Eizellen mit den Spermien zusammengebracht. Nach einigen Tagen sind aus den einzelnen Samenzellen und Eizellen Zygoten entstanden, die auf ihre Einnistung in die Gebärmutter warten.
Der Transport in die Gebärmutter findet mittels eines Transfer-Katheters statt. Der Arzt darf aus rechtlichen Gründen nur drei befruchtete Eizellen einführen. Der gesamte Ablauf wird mit dem Ultraschallgerät kontrolliert. Auch dieser Schritt der Behandlung kann ambulant durchgeführt werden. Eine Betäubung per Narkose ist nicht notwendig.
In den darauffolgenden Tagen wird der Frau Schonung verschrieben. Sie sollte Stress, schwere körperliche Anstrengung sowie den Beischlaf vermeiden, um eine Einnistung nicht zu gefährden. Insbesondere bei dem Verfahren der In-vitro-Fertilisation ist es möglich, dass sich alle drei Eizellen einnisten und zu einer Mehrlingsschwangerschaft führen.
Nach dem Einsetzten der Eizellen wird die Gelbkörperphase, durch Hinzufügen des Hormons Progesteron stabilisiert. Die Medikation kann durch Spritzen, Tabletten oder eines vaginalen Gels erfolgen. Nach circa zwei Wochen kann ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden. Das Ergebnis weist auf eine Schwangerschaft hin oder darauf, ob der Prozess wiederholt werden muss.

Risiken einer In-vitro-Fertilisation

Die Frau kann aufgrund der Hormonzugabe an einem Überstimulationssyndrom leiden. Unterbauchschmerzen, vergrößerte Eierstöcke und ein gestiegener Östrogenspiegel sind Anzeichen hierfür.
Neben dem Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft kann es auch beim Einführen der Eizellen zu einer Eileiterschwangerschaft kommen. Wird der Katheter vom Arzt nicht gezielt positioniert ist die Eileiterschwangerschaft die Folge.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_29626220_in-vitro-fertilisation-ivf-macro-concept-shallow-dof.html  Urheber: Dmytro Sukharevskyy
Bild2: http://de.123rf.com/photo_40342977_gynecologist-showing-to-young-married-couple-fetus-ultrasound.html  Urheber: Katarzyna BiaÄ,asiewicz

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