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Juckreiz in der Schwangerschaft

Juckreiz in der Schwangerschaft ist eine häufige BeschwerdeJuckreiz in der Schwangerschaft ist ein weit verbreitetes Phänomen. Etwa ein Viertel aller Schwangeren verspüren während der Schwangerschaft einen Juckreiz. Dieser kann an unterschiedlichen Körperstellen entstehen, beispielsweise an den Beinen, den Brüsten oder dem Intimbereich, vermehrt betroffen ist jedoch der Bauch. Einige Schwangere beklagen einen Juckreiz am gesamten Körper. Sowohl die Symptome als auch die Ursachen können vielfältig ausfallen. In Verbindung mit den körperlichen und hormonellen Veränderungen kann Juckreiz in der Schwangerschaft entstehen.
Bereits vorhandene Hauterkrankungen können in dieser Zeit intensiviert werden. Betroffene von Schuppenflechte können in der Schwangerschaft aufatmen, denn diese wird  in der Regel deutlich besser, nach der Schwangerschaft tritt sie meist wieder zum Vorschein. Neurodermitis hingegen kann in der Schwangerschaft besonders stark ausbrechen und sich  nach der Entbindung wieder einpendeln. Neben dem Juckreiz können auch Rötungen, Pusteln oder Ekzeme entstehen.
Sollte es sich nicht nur um ein Jucken handeln, dann sollte die Schwangere Rücksprache mit dem Arzt halten, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen und vorhandene behandeln zulassen. Im Normalfall regeneriert sich die Haut nach der Geburt wieder und der Juckreiz lässt nach.

Ursachen für den Juckreiz in der Schwangerschaft

Juckreiz in der Schwangerschaft ist auch als Schwangerschaftsdermatose bekannt. Nicht immer lässt sich eine Begründung für den Juckreiz finden. In den meisten Fällen resultiert er jedoch aus den Veränderungen des Körpers. Insbesondere das dehnen der Haut, durch das Wachsen des Bauches und der Brust, kann zum jucken führen. Sowohl Juckreiz als auch gerötete Hautpartien lassen sich insbesondere in den Bereichen finden, an denen sich bei der Schwangeren Schwangerschaftsstreifen befinden. In der Regel sind die Hautausschläge nicht gefährlich. Einige Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Krätze oder Soor, sollten medizinisch behandelt werden. Tritt ein besonders starker Juckreiz auf, kann es sich auch um die Schwangerschafts- Cholestase handeln. Das ist eine Erkrankung die bei Schwangeren Leberprobleme verursacht. In dem Fall sollte unverzüglich ein Arzt informiert werden.

Juckreiz: Das PUPP- Syndrom

Das PUPP- Syndrom kommt vermehrt im dritten Trimester einer Schwangerschaft zum Vorschein und ist eine akute Hauterkrankung. Die Hauterkrankung macht sich in erster Linie durch Juckreiz in der Schwangerschaft bemerkbar. Das PUPP- Syndrom ist auch als Schwangerschaftsdermatose bekannt. Es tritt vermehrt bei Frauen auf, die ihre erste Schwangerschaft erleben. Neben dem bekannten Juckreiz in der Schwangerschaft können auch  Ekzeme, Pusteln, Bläschen und Hautrötungen mit ihr einhergehen. Schätzungen zur Folge leidet eine von 200 Schwangeren an der Hauterkrankung. Viele Schwangere empfinden die Zeit des Juckreizes als unangenehm, die Hautkrankheit kann sehr individuell verlaufen. Nach der Geburt zieht sich der Juckreiz zurück und die Beschwerden klingen von allein wieder ab.

Juckreiz in der Schwangerschaft: Die Therapie

Bei einem Juckreiz in der Schwangerschaft eincremenZunächst sollte ein Arzt aufgesucht werden, um mögliche schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen. Nach der gestellten Diagnose ist im Regelfall eine medikamentöse Therapie die gängige Behandlungsform. Zum einen werden Antihistaminika verabreicht, zum anderen werden cortisonhaltige Präparate in Form von Salben und Cremes verschrieben. Bei Unsicherheit kann auch ein Spezialist, in dem Fall ein Hautarzt, aufgesucht werden. 
Neben der medikamentösen Behandlung, kann die Schwangere auch auf Hausmittel und handelsübliche Cremes zurückgreifen. Juckreiz in der Schwangerschaft lässt sich beispielsweise durch Körperlotionen mit einem Urea Anteil, Essigwasser, rückfettende Salben, Quark und Bädern lindern. Die betroffenen Körperpartien mit der Urea Creme oder rückfettenden Salben eincremen und die Emulsionen einmassieren. Wichtig ist, dass die Haut vor dem Austrockenen geschützt wird, denn trockene und schuppige Haut fördern den Juckreiz. Mit verdünntem Essigwasser (eine Mischung aus 1:10) können die juckenden Stellen am Körper abgewaschen werden. Ebenfalls Linderung verschafft kalter Quark der auf die schmerzenden und juckenden Bereiche aufgelegt wird. Hat der Quark sich erwärmt und circa die Körpertemperatur der Schwangeren eingenommen, dann kann er abgetragen werden. Schwangere die gerne baden, können feuchtigkeitsspendende Badezusätze verwenden, um den Juckreiz in der Schwangerschaft zu minimieren.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_22787198_pregnant-woman-scratching-an-itching-stomach.html Urheber: ftlaudgirl
Bild2: http://de.123rf.com/photo_16428684_pregnancy-and-skin-care-belly-of-pregnant-woman-and-smile-from-moisturizing-cream-for-stretch-marks.html  Urheber: Evgeny Atamanenko

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