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Lochien

Die Lochien treten nach der Geburt bei der Mutter aufDer Wochenfluss wird auch als Lochien bezeichnet. Gemeint ist hierbei das Wundsekret, welches nach der Entbindung vaginal ausgeschieden wird. Bei der Ablösung der Plazenta entsteht eine große Wunde in der Gebärmutter. Diese Wunde sondert das Wundsekret ab. Die Dauer der Lochien nach der Entbindung ist von Frau zu Frau verschieden. Die vollständige Wundheilung ist meist nach vier bis sechs Wochen abgeschlossen.
In dieser Zeit sollte sich die Frau noch schonen und anstrengende Aktivitäten sowie Sporteinheiten vermeiden. Es kann bei mangelnder Hygiene und einem verschlossenen Muttermund zu Komplikationen kommen. Eine bakterielle Infektion und das Kindbettfieber sind die Folgen.
Weitere Informationen und Fragen zu Lochien können der behandelnde Arzt und auch die Hebamme beantworten.

Lochien und die Rückbildung

Lochien überstanden – Mutter ist mit ihrem Baby am LachenDirekt nach der Entbindung sollten sich Frauen schonen, das bedeutet, dass sie in dieser Zeit möglichst viel liegen sollten. Der Beckenboden ist noch instabil, der Kreislauf nicht in Schwung und die Gebärmutter enthalt geronnenes Blut aus der Wunde der Plazenta. Dieser Abschnitt kann auch als Vorphase der Lochien bezeichnet werden. Bluttropfen, wässriges Blut sowie Schleim- und Eihautreste bilden das Wundsekret. Der Wochenfluss wird von den Nachwehen begünstigt. Die Nachwehen und somit das Zusammenziehen des Uterus, können bei Frauen unterschiedlich stark ausfallen. Die Nachwehen, Lochien und die Rückbildung werden zudem durch das Stillen begünstigt, dabei wird nämlich Oxytocin ausgeschüttet welches unterstützend wirkt.
http://vg09.met.vgwort.de/na/e8e657a4101f4d70ba691d80b5ea57b4Nach der Geburt beginnt die Phase des Wochenbettes. In dieser Zeit regeneriert sich der Körper und auch die Hormone pendeln sich wieder ein. Die körperliche und hormonelle Belastung in dieser Zeit sollt jedoch nicht unterschätzt werden. Lochien beginnen am dritten Tag nach der Entbindung. Die Farbe und Konsistenz des Wundsekrets verändert sich und wird ausgeschieden.

 

Lochien: Hygiene und Lochialstau

Lochien verändern sich mit der Zeit des Wochenbettes. Die Blutungen verfärben sich ins bräunliche und werden immer weniger. Zum Ende der dritten Woche nach der Geburt ist das Wundsekret nur noch weißlich und tritt vermindert auf. Nach vier bis sechs Wochen ist die Phase überstanden.

Die Hygiene sollte während der gesamten Zeit beachtet werden. Kann das Wundsekret nicht abfließen, kann es zu Komplikationen kommen. Die Infektionsgefahr kann gemindert werden, indem Binden oder Einlagen, an Stelle von Tampons, verwendet werden. Die Intimpflege sollte gründlich und mit milden Produkten durchgeführt werden. Ziel ist es keine schädlichen Keime in die Wunde zu befördern. Deshalb sollte während der Lochien auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden. Kommt es doch zu einer Infektion aufgrund der Verunreinigung der Wunden (Dammschnitt, Kaiserschnitt) können Frauen am Kindbettfieber erkranken. Dieses macht sich mit Fieber bemerkbar und kann mit Antibiotika behandelt werden.

Eine weitere Komplikation der Lochien kann der Lochialstau sein. Dieser entsteht, wenn der Muttermund nicht ausreichend geöffnet ist. Das Wundsekret kann gar nicht oder nicht vollständig abfließen. Lochien enthalten Keime, die bei nichtabfließen des Blutes eine Infektion in der Gebärmutter hervorrufen können.

Einen Lochialstau kann die Wöchnerin bemerken, indem dieser ausbleibt. Die Frauen haben zudem eine weiche und bei Druck schmerzhafte Gebärmutter. Oftmals ist diese auch vergrößert. Schmerzen im Unterbauch entstehen und werden des Öfteren von Kopfschmerzen im Schläfenbereich begleitet. Zudem zählt Fieber als weiteres Begleitsymptom. Das Fieber wird auch Puerperafieber genannt und tritt zwischen dem zweiten und fünften Wochenbetttag auf.

Wird der Lochialstau nicht frühzeitig erkannt, kann eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut entstehen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Blutvergiftung (Sepsis) kommen. Verbleibt das Wundsekret in der Gebärmutter, kann es sich zersetzten und Giftstoffe bilden.

Bei Beschwerden und ersten Symptomen sollte die Wöchnerin ihren behandelnden Arzt aufsuchen. Dieser kann mittels des Ultraschallgerätes die Diagnose bestätigen. In erster Linie sollte das Zusammenziehen der Gebärmutter unterstützt werden. Dies kann durch Bewegung oder Stillen erfolgen. Oxytozin wird nicht nur beim Stillen ausgeschüttet, es kann auch zur Behandlung als Injektion verabreicht werden.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_23913654_portrait-of-infant-resting-on-mother-moments-after-birth-at-hospital.html  Urheber: Robert Hainer
Bild2: http://de.123rf.com/photo_11640429_laughing-young-mother-hugging-her-baby-in-hands-outdoors.html  Urheber:citalliance

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