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Mastitis

Mastitis puerperalis beim Stillen vom Baby übertragenDie Entzündung der Brustdrüsen wird Mastitis genannt. Vermehrt tritt sie bei Frauen während des Wochenbetts und in der Stillzeit auf. Die Mastitis in der Stillzeit wird auch Mastitis puerperalis genannt. Tritt eine Brustentzündung nicht während der Zeit des Stillens auf, so wird sie als Mastitis non- puerperalis bezeichnet. Von einer Mastitis sind neun von Hundert Müttern während den ersten Wochen der Stillzeit betroffen.
Die Brustentzündung verursacht starke Schmerzen und wird in den meisten Fällen von Bakterien ausgelöst. Bei den ersten Anzeichen einer Mastitis sollte die Betroffene einen Arzt aufsuchen. Durch das Abtasten der Brust und einer Ultraschalluntersuchung kann er die Diagnose bestätigen. Die Behandlung erfolgt mit Medikamenten, das Kühlen der Brust kann zudem eine Linderung verschaffen. In einigen Fällen kann eine Mastitis immer wieder kommen und daher chronisch werden. In der Stillzeit sind chronische Verläufe eher selten.
Damit die Brust nicht weiter spannt und ein entspanntes und schmerzfreies Stillen möglich ist, sollten sich Frauen bereits bei den ersten Anzeichen einer Mastitis beim Arzt melden. Dieser kann ernsthafte Erkrankungen ausschließen und eine geeignete Therapie empfehlen.

Ursachen und Symptome einer Mastitis

Für eine Mastitis können unterschiedliche Ursachen in Frage kommen. In der Regel werden sie zwischen bakteriellen und nicht- bakteriellen Brustentzündungen unterschieden.
Die bakterielle Mastitis wird von Bakterien und Keimen verursacht, in der Regel von Staphylokokken oder Streptokokken. Über kleine Risse die sich an den Brustwarzen befinden, gelangen die Erreger in die Brust.  
Bei einer Mastitis puerperalis werden die Bakterien über das Kind übertragen. Die Bakterien gelangen über den Nasen- Rachenraum der Mutter oder des Vaters, z.B. beim Küssen des Babys oder beim Sprechen, in Nase und Mund des Kindes. Von dort aus setzten sie ihre Reise fort, indem sie beim Stillen in die offenen Risse an die Brustwarze gelangen.
Eine nicht- bakterielle Mastitis wird durch eine vermehrte Sekretbildung in der Brust verursacht. Das Sekret staut sich in der Brust, wenn es beim Abfließen gehindert wird. Bei dem Prozess dehnt sich das Milchgangsystem aus und Flüssigkeit kann in das umliegende Bindegewebe gelangen. Eine Entzündung ist die Folge. Aus einer nicht- bakteriellen Mastitis kann bei Eindringen von Bakterien eine bakterielle Mastitis werden. Es wird vermutet, dass Frauen zu viel des Hormons Prolaktin produzieren und daher der Sekretstau begünstigt wird.
Bei einer Mastitis während der Stillzeit treten in erster Linie Fieber, starke Schmerzen und Spannungsgefühle im Busen, Rötungen, Schwellungen und Überwährmung der Brust. Die Symptome bei einer Mastitis non- puerperalis sind dieselben, jedoch in abgeschwächter Form erkennbar. Es können sich zudem eitrige und schmerzhafte Abszesse bilden.

Therapie bei einer Mastitis

Mastitis vom Arzt behandeln lassenEine Mastitis sollte so früh wie möglich diagnostiziert werden. Bei den ersten Beschwerden sollten die Betroffenen daher den Arzt aufsuchen, um sich einer Behandlung zu unterziehen. Wird eine Brustentzündung nicht frühzeitig erkannt, können sich eitrige abgekapselte Entzündungen (Abszesse) bilden.
Vorab kann die Betroffene, wenn sie an einer Brustentzündung ohne eitrige Entzündung leidet, Maßnahmen ergreifen die die Brust kühlen. Umschläge mit essigsaurer Tonerde, Eiswürfel oder Quarkwickel können für den Anfang Abhilfe verschaffen. Nach Möglichkeit sollte die Brust ruhiggestellt und gepolstert werden, damit die Schmerzen minimiert werden und keine Reibung entsteht. Passende BHs und Watte können hierbei zum Einsatz kommen.
Eine medikamentöse Behandlung wird verschrieben, wenn Keime oder Bakterien für die Mastitis verantwortlich sind. Diese wird mit Hilfe von Antibiotika oder Entzündungshemmer bekämpft. Sollte eine zu hohe Prolaktinproduktion die Ursache sein, dann werden Mittel verabreicht die diese hemmen.
Sollte sich jedoch ein Abszess gebildet haben, muss dieser vom Arzt in einem kleinen operativen Eingriff geöffnet und der Eiter entfernt werden.

Eine Mastitis außerhalb der Stillzeit kann auch ein Anzeichen für weitere Erkrankungen sein und sollte daher immer vom Arzt abgeklärt werden. Dieser übermittelt wichtige Informationen und beantwortet weitere aufkommende Fragen.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_15971801_mother-breast-feeding-her-baby-infant.html  Urheber: Oksana Kuzmina
Bild2: http://de.123rf.com/photo_19587797_medical-ultrasonic-scan.html  Urheber: Gergely Zsolnai

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