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Nabelschnur

Die Nabelschnur wird gleich nach der Entbindung getrenntDie Nabelschnur verbindet während der gesamten Schwangerschaft das ungeborene Baby mit der Plazenta der Mutter. Die Nabelschnur ist ein Strang aus Gefäßen, über die die gesamte Versorgung des ungeborenen Babys abgewickelt wird. Vom Blutkreislauf der Mutter gelangen die wichtigsten Nährstoffe über die Nabelschnur zum Kind.
Die Plazenta bildet sich, wenn die Hülle des ungeborenen Kindes mit der Gebärmutterschleimhaut verwachsen ist. In dieser bilden sich kleine blutgefüllte Hohlräume. Aus den Hohlräumen entwickeln sich zwei Arterien und eine Vene, die die Nabelschnur ergeben. Der Gefäßstrang bildet sich somit direkt zu Anfang einer Schwangerschaft. In den folgenden Schwangerschaftswochen erreicht die Nabelschnur eine Länge von circa 50- 60 Zentimetern. Bei einer Dicke von zwei Zentimetern und einer Form, die einer Spirale ähnelt, ist sie voll und ganz ausgebildet.
Durch die Vene wird Blut von der Mutter zum Baby transportiert. Durch sie wird das Ungeborene mit Sauerstoff und weiteren wichtigen Nährstoffen, die die Entwicklung fördern, versorgt. Die Arterien wiederum pumpen Blut vom ungeborenen Kind zur Plazenta. Mit ihnen werden auch Abfallprodukte wie zum Beispiel Kohlendioxid zur Mutter abtransportiert. Bindegewebe umschließt die drei Blutgefäße und sorgt dafür, dass die Nabelschnur zum einen Stabilität erhält und zum anderen flexibel bleibt. Aufgrund der Flexibilität verwendet das Ungeborene die Nabelschnur gerne mal als Spielzeug.

Die Nabelschnur und Komplikationen

Die Nabelschnur verbindet das ungeborene Baby mit der Plazenta der MutterEs können unterschiedliche Komplikationen mit der Nabelschnur auftreten, sowohl während der Schwangerschaft, als auch während der Entbindung.
Echte und falsche Nabelschnurknoten: Ein echter Nabelschnurknoten entsteht, wenn sich die Nabelschnur durch die Bewegung des Babys verknotet. Als falscher Knoten wird das Abknicken der Nabelschnur bezeichnet. Bei circa ein bis zwei Prozent der Neugeborenen liegt ein echter Nabelschnurknoten vor. Im Normalfall hat ein Knoten in der Nabelschnur keine negativen Auswirkungen auf das Kind.
Nabelschnurumschlingung: Die Nabelschnur kann sich hierbei um verschiedene Körperteile des Babys wickeln. Bei 20 bis 30 Prozent der Geburten ist die Nabelschnur um den Hals des Babys gewickelt. Im schlimmsten Fall kann das Kind mit Sauerstoff unterversorgt werden und muss per Kaiserschnitt oder mit der Geburtszange entbunden werden. Die meisten Kinder können  bei einer Nabelschnurumschlingung auf natürlichem Wege entbunden werden. Die Nabelschnur ist nämlich dehnbar und ermöglicht so ein wenig Spielraum bei der Entbindung.
Nabelschnurvorfall und Nabelschnurvorliegen: Ein Nabelschnurvorfall ereignet sich, wenn die Schwangere einen vorzeitigen Blasensprung hat und die Fruchtblase geplatzt ist. Da das Kind noch nicht ganz im Becken der Mutter liegt, hat die Nabelschnur genug Platz, um mit dem Fruchtwasser nach vorne gespült zu werden und kann dabei abknicken. Die Sauerstoffversorgung des Kindes ist hierbei gefährdet. Liegt die Nabelschnur bei gefüllter Fruchtblase vor dem Kopf des Babys, dann wird von einem Nabelschnurvorliegen gesprochen.
Beide Komplikationen treten vermehrt bei Mehrlingsgeburten und bei Babys die in der Fuß-, Quer-, oder Schräglage verweilen auf.
Nabelschnurbruch: Bei einem Nabelschnurbruch treten die Organe (Dünn- und Dickdarm, Leber) des ungeborenen Babys aus dem Bauch aus. Sie gelangen durch den Nabel in die Nabelschnur. Mit Hilfe eines Ultraschalls kann ein Nabelschnurbruch bereits im Mutterleib diagnostiziert werden und nach der Entbindung mittels eines operativen Eingriffs behoben werden.

Das Durchtrennen der Nabelschnur

Die Nabelschnur wird nach der Entbindung überflüssig. Das Kind verfügt über einen eigenen und funktionierenden Blutkreislauf und die Sauerstoffversorgung wird ebenfalls selbstständig übernommen. Beim Abnabeln wird der Strang mit zwei Klammern abgeklemmt und sobald die Nabelschnur nicht mehr pulsiert durchtrennt.
Die an der Plazenta befestigte Nabelschnur wird bei der anschließenden Nachgeburtsphase unter Nachgeburtswehen ausgestoßen.

Das kleine Überbleibsel beim Baby wird mit einer kleinen Klemme verschlossen. Nach circa zwei Wochen fällt der restliche und vertrocknete Teil der Nabelschnur von alleine ab. Zurück bleibt nur der Bauchnabel, der an die Zeit der Versorgung durch die Mutter erinnert. In den meisten Fällen heilt der Nabel des Neugeborenen problemlos ab.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_43360207_mother-giving-birth-to-a-baby-newborn-baby-in-delivery-room-mom-holding-her-new-born-child-after-lab.html  Urheber: famveldman
Bild2: http://de.123rf.com/photo_20957785_fetus-in-mother-s-womb.html  Urheber: lanamaster

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