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Nachwehen

Nachwehen sind ganz normal und treten häufig beim Stillen aufNachwehen treten in der Zeit nach der Geburt und in der Phase des Wochenbetts auf. Es sind schmerzhafte und ziehende Wehen und können von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausfallen. Sie dienen dazu, die Gebärmutter nach der Geburt wieder zusammenzuziehen. Mit dem Zusammenziehen der Gebärmutter kann eine bessere und schnellere Wundheilung generiert werden.
Häufig verspüren Frauen die Nachwehen beim Stillen. Dies liegt mit dem Hormon Oxytocin zusammen. Dieses ist nicht nur für die Nachwehen verantwortlich, sondern unterstützt auch den Milchfluss.
Die Nachwehen müssen jedoch klar von den Nachgeburtswehen unterschieden werden. Die Nachgeburtswehen erfolgen unmittelbar nach der Entbindung. Die Plazenta wird mittels der Wehen ausgestoßen, der Prozess kann zwischen 10 und 30 Minuten dauern. In der Regel sind diese auch im Gegensatz zu den eigentlichen Geburtswehen schmerzfrei. Sollten die Nachgeburtswehen nicht von allein losgehen, dann wird in einigen Krankenhäusern ein Wehenmittel injiziert.

Nachwehen zur Rückbildung

Starke Schmerzen bei den Nachwehen - Untersuchung beim ArztDie Nachwehen treten meist kurz nach der Geburt auf und verbleiben in den darauffolgenden Tagen. Sie haben einen wichtigen Sinn, denn sie sorgen dafür, dass sich die Kontraktion der Gebärmutter zurückbildet und der Blutfluss gestillt wird. Zudem wird der Wochenfluss durch sie unterstützt.
Mit dem Zusammenziehen der Gebärmutter kann die Blutung, an der die Plazenta abgestoßen wurde, gestillt werden und die Wundheilung kann besser voranschreiten. Direkt nach der Geburt ist die Gebärmutter noch über die Bauchdecke zu ertasten. Durch die Nachwehen und der Rückbildung der Gebärmutter, kann sie bereits nach zwei Wochen nicht mehr erfühlt werden.
Die Schmerzintensivität ist sehr individuell. Die Nachwehen machen sich entweder mit Schmerzen oder einem Ziehen bemerkbar. Sie sind jedoch von der Stärke her nicht mit echten Geburtswehen vergleichbar. Sie können allerdings beim zweiten oder dritten Kind deutlich stärker ausfallen, als nach der ersten Entbindung. Das liegt daran, dass die Muskulatur der Gebärmutter von Schwangerschaft zu Schwangerschaft schlaffer wird und das anschließende Zusammenziehen stärkere Schmerzen verursacht.
Linderung kann ein warmes Körnerkissen oder eine Wärmflasche verschaffen. Sie sollte jedoch nicht auf den Bauch sonder an den Rücken gelegt werden. Einige Frauen bevorzugen es, sich mit einer Handtuchrolle über den Bauch zu fahren. Es wird an die Oberkante der Gebärmutter gelegt, in der Hoffnung, dass ein Blutkoagel (Blutgerinsel, geronnenes Blut) ausgestoßen wird. Dieser befindet sich oftmals vor dem Muttermund in der Gebärmutter. Wird dieser ausgestoßen, kann die Heilung besser vonstattengehen und die Nachwehen lassen anschließend nach.

Nachwehen beim Stillen

Viele Frauen verspüren insbesondere beim Stillen stärkere Nachwehen, das liegt an dem Hormon Oxytocin. Das Hormon ist nicht nur dafür zuständig, um Nachwehen auszulösen, es unterstützt zudem den Milchfluss der Mutter. Stillende Mütter haben daher einen Vorteil, die Rückbildung der Gebärmutter bildet sich bei ihnen schneller zurück, als bei nicht stillenden Frauen.
Sollten Frauen auch beim Stillen besonders starke Schmerzen verspüren, kann die Hebamme oder der Frauenarzt Schmerzmittel verschreiben, z.B. Ibuprofen. Halten die Nachwehen besonders lange an, dann sollte eine Untersuchung beim Arzt erfolgen. In einigen Fällen kommt es vor, dass die Gebärmutter Schwierigkeiten hat sich richtig zurückzubilden.
Folgende Tipps und Ratschläge helfen bei schmerzhaften Nachwehen. Insbesondere dann, wenn das Kind gestillt wird und die Mutter keine Schmerzmittel einnehmen möchte.

  • Sollten starke Schmerzen beim Stillen aufkommen, kann das Stillen unterbrochen werden und die Mutter sollte tief durchatmen. Ähnlich wie bei der Geburt, können die Spannungen die die Nachwehen verursachen ausgeatmet werden.
  • Wärme hilft! Egal ob als Wärmekissen oder mit warmen Duschbädern. Während des Wochenflusses sollte ein Bad in der Badewanne jedoch vermieden werden.
  • Von Hebammen wird oftmals die Verabreichung des homöopatischen Heilmittels Spascupreel angeraten.

Kräutertees (z.B. Fenchel, Kümmel, Anis und Majoran) helfen bei Magenschmerzen und Blähungen (auch beim Baby). Die Heilkräuter können ihre Wirkung erzielen und die Mutter kann beim Stillen entspannen.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_3470349_couple-in-living-room-with-baby-smiling.html  Urheber: Cathy Yeulet
Bild2: http://de.123rf.com/photo_37528419_doctor-checking-pregnant-belly-stomach-after-birth-operation.html  Urheber: Dmytro Kozyrski

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