0911 23 98 46 504 (Ortstarif)
Kundenservice chat Online
Kauf auf Rechnung
Versand 1-2 Tage nach Bestelleingang
24 Stunden Service per Telefon / Online Mo-So + Feiertags

PDA

Das PDA wird mittels einer Spritze in die Wirbelsäule injiziertPDA ist die Abkürzung von Periduralanästhesie (Epiduralanästhesie) und dient der Schmerzhemmung während der Entbindung. Viele Schwangere entscheiden sich bereits vor der Geburt für eine PDA. Diese wird ihnen mittels einer Spritze in die Wirbelsäule injiziert.
Viele Frauen entscheiden sich von allein für eine PDA, um während der Geburt weniger oder keine Schmerzen ertragen zu müssen. Sollte die Geburt ins Stocken geraten, die Schwangere abgekämpft sein oder über unerträglich starke Schmerzen klagen, raten mittlerweile viele Hebammen und Geburtshelfer zu einer PDA.
Sollte die werdende Mutter an einer Herzerkrankung oder Bluthockdruck leiden wird ihr bereits im Vorfeld eine PDA angeraten. Ihr kann dadurch Stress und Anstrengung erspart bleiben, die sich vielleicht auf das Herz auswirken würde. Bei einer Blutvergiftung, Infektion oder einer Blutgerinnungsstörung werden keine PDA- Spritzen verabreicht.
Die PDA wird erst verabreicht, wenn der Muttermund bereits weit genug geöffnet ist. Mittels der PDA sollen die Wehenschmerzen gehemmt werden, jedoch nicht die Wehentätigkeit eingeschränkt werden. Ebenso wird das Lokalanästhetikum in möglichst niedriger Konzentration verabreicht, sodass die Schwangere noch aktiv teilnehmen kann. Die PDA soll auch keine vollständige Schmerzfreiheit erzielen. Es ist wichtig, dass die Frau während der Geburt „mitmacht“ und einen leichten Periodenschmerz verspürt. Zum Ende der Geburt lässt die Wirkung der Periduralanästhesie meist nach und die werdende Mutter spürt die Presswehen und kann bei der Entbindung aktiv mitwirken. Mit Erleichterung und Freude kann dann das Neugeborene Kind entgegen genommen werden und die Nachricht über den Neuankömmling später beispielsweise per Geburtsanzeige verbreitet werden.

Die Funktionsweise einer PDA

PDA ermöglicht eine schmerzfreiere EntbindungDie PDA wird nicht nur bei Geburten angewandt, sie dient auch bei zahlreichen Operationen als Schmerzhemmer. Die Schwangere erhält eine PDA nur, wenn sie sich auch bewusst dafür entscheidet. Ansonsten darf diese nicht ohne Weiteres verabreicht werden. Die PDA- Spritze kann in der Geburtshilfe zum einen bei einem Kaiserschnitt Verwendung finden. Zum anderen bei der natürlichen Geburt, insbesondere dann, wenn die Schwangere die Schmerzen nicht mehr aushält.
Die PDA wird entweder im Liegen oder im Sitzen injiziert, nur so kann ein genaues Einführen der Nadel gewährleistet werden. Der Rücken wird leicht gekrümmt und die Schwangere sollte sich nicht verkrampfen. Bei einer verkrampften Haltung kann die Injektion Schmerzen bereiten und unangenehm sein. Vorab wird die Einstichstelle desinfiziert und eine örtliche Betäubung wird eingesetzt. Zwischen zwei Dornfortsätzen der Wirbelsäule wird die Nadel vom Anästhesisten eingeführt. Durch die Hohlnadel wird ein schmaler Katheter bis in den Periduralraum eingeführt. Dieser befindet sich über der verhärteten Rückenmarkshaut. In dem Raum befinden sich die schmerzleitenden Nervenfasern. Das Lokalanästhetikum legt sich an die schmerzleitenden Nervenfasern und betäubt diese. Die Weiterleitung des Schmerzes ist nicht mehr möglich. Der Katheter verbleibt an Ort und Stelle, bei Bedarf kann ein weiteres Schmerzmittel verabreicht werden. Die PDA wirkt nach etwa zehn bis 20 Minuten.
Ob sich eine Frau für eine PDA entscheidet bleibt zunächst ihr selbst überlassen. Das kann sie am besten an ihrem individuellen Schmerzempfinden ausmachen. Reagiert sie auf Schmerzen besonders stark und ist schnell erschöpft, sollte das Schriftstück für eine PDA vorab unterschrieben werden. Auch wenn das Papier unterschrieben ist, wird die Betäubung nur bei ausdrücklichem Wunsch verabreicht.

Nebenwirkungen einer PDA

Nach der Verabreichung der PDA verspüren Frauen vermehrt Taubheitsgefühle, Erwärmungen und Probleme mit der Muskelkraft insbesondere in den Beinen. Die Folge ist, dass die Frauen dann oftmals nur noch liegen können und ihre Geburtsposition nicht mehr frei wählen können.
Weitere Nebenwirkungen machen sich mit starken Kopfschmerzen und einem Blutdruckabfall bemerkbar. Die Kopfschmerzen sind jedoch nach kurzer Zeit meist nicht mehr spürbar und den Blutdruckabfall können die Ärzte zügig behandeln. 
Sehr seltene Nebenwirkungen sind z.B. allergische Reaktionen, Nervenschäden oder Hirnhautentzündungen.
Auch wenn die PDA gut verträglich ist und am häufigsten angewendet wird als Betäubungsmittel, sollten sich Schwangere auch über andere Möglichkeiten informieren. Schmerzlindern, entkrampfend und beruhigend können auch Massagen, Akupunktur, spezielle Atemtechniken, homöopathische Mittel und Wärme, auf die Schwangere einwirken.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_1297768_injection.html  Urheber: Sebatian Kaulitzki
Bild2: http://de.123rf.com/photo_18495268_father-and-son-come-to-visit-mom-in-the-maternity-ward.html  Urheber: Vadym Zaitsev

Bitte warten...
Der Designer wird vorbereitet
  Copyright Babykarten-Paradies 2017 Made by
babykarten-paradies.de 4.5 5 38 38