0911 23 98 46 504 (Ortstarif)
Kundenservice chat Online
Kauf auf Rechnung
Versand 1-2 Tage nach Bestelleingang
24 Stunden Service per Telefon / Online Mo-So + Feiertags

Risikoschwangerschaft

Risikoschwangerschaft-bei-Erstgebaerenden-ueber-35Eine Risikoschwangerschaft ist eine Einstufung durch unterschiedliche Faktoren, die besagt, dass es während der Schwangerschaft mögliche Komplikationen geben kann. Eine Risikoschwangerschaft bedeutet jedoch nicht, dass eine akute Gefahr für die Schwangere und das Ungeborene besteht.
Je nachdem, aus welchen Gründen eine Risikoschwangerschaft vorliegt, kann der Ablauf der Schwangerschaft im Gegensatz zum „Normalfall“ Unterschiede aufweisen. Es werden zum Teil weitläufigere Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt, die Schwangere muss mehr auf sich Acht geben und sich häufiger Ruhepausen gönnen oder erhält sogar ein Berufsverbot für die Zeit der Schwangerschaft.
Gründe für eine Risikoschwangerschaft sind z.B. das Alter der Schwangeren, Vorerkrankungen, frühere Fehlgeburten, eine Mehrlingsschwangerschaft usw. Wichtig ist, dass Frauen die in eine Risikoschwangerschaft eingestuft wurden sich per se nicht beunruhigen lassen. Viele Schwangerschaften die mit einem erhöhten Risiko gekennzeichnet sind, verlaufen ganz normal und ohne Komplikationen. Eine genauere Überwachung und weitere Untersuchungen, die in einer normalen Schwangerschaft selbst bezahlt werden müssen, werden bei einer Risikoschwangerschaft von der Krankenkasse übernommen.

Einstufung als Risikoschwangerschaft

Ist die Schwangerschaft festgestellt worden, wird bereits in der ersten Sitzung beim Arzt der Mutterpass ausgestellt. Die Ärzte stellen zu Beginn viele Fragen und verschriftlichen die Antworten im Mutterpass. Die Fragen beziehen sich auf Vorerkrankungen der Schwangeren, frühere Schwangerschaften und sonstige Probleme. Anhand der Antworten findet die Einstufung einer Risikoschwangerschaft statt. Weitere Kriterien die beachtet werden bei der Einstufung sind:

  • Das Alter der Schwangeren: Schwangere die jünger als 18 sind, Erstgebärende die älter als 35 sind und Mehrgebärende die älter als 40 sind zählen zu den Risikoschwangeren.
  • Komplikationen während der jetzigen Schwangerschaft: unter anderem: drohende Fehlgeburt, Probleme mit der Plazenta oder der Gebärmutter, Schwangerschaftsdiabetes usw.
  • Probleme bei früheren Schwangerschaften oder Entbindungen: z.B. Myome, Frühgeburt, Fehlgeburt, Kaiserschnitt usw.
  • Erkrankungen der werdenden Mutter: u.a. Adipositas, Erkrankungen der Nieren oder Leber usw.
  • Bei Nikotin-, Drogen- oder Alkoholkonsum
  • Bei verschiedenen unumgänglichen Medikamenteneinnahmen

Etwa drei von zehn Schwangeren fallen in die Einstufung einer Risikoschwangerschaft. Es ist jedoch nicht gesagt, dass es während einer Risikoschwangerschaft zu Komplikationen oder Beschwerden kommen muss. Es ist lediglich eine Einstufung, weil die Wahrscheinlichkeit für genetische Veränderungen und Frühgeburten erhöht ist. Viele Schwangere durchleben eine normale und komplikationsfreie Schwangerschaft, trotz dieser Einstufung.

Zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen bei einer Risikoschwangerschaft

Zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen bei einer RisikoschwangerschaftDa es während einer Risikoschwangerschaft eher zu Komplikationen kommen kann, wird diese engmaschiger überwacht als eine normale Schwangerschaft. Die Untersuchungen dienen der Gesundheitskontrolle von Mutter und Kind. Je nach Ausprägung und Einschätzung des Arztes erfolgen die normalen Vorsorgeuntersuchungen bis zur 32. Schwangerschaftswoche häufiger als alle vier Wochen. Ab der 33. Schwangerschaftswoche wird der Intervall der Untersuchungen auf häufiger als alle zwei Wochen angezogen.
Während einer normalen Schwangerschaft wird bei der Feststellung der Schwangerschaft ein Ultraschall gemacht und zwei weitere Ultraschalluntersuchungen folgen im weiteren Verlauf der Schwangerschaft. Diese werden in den Sitzungen der normalen Vorsorgeuntersuchung durchgeführt. Bei einer Risikoschwangerschaft können weitere Untersuchungen mit dem Ultraschallgerät vorgenommen werden und auch eine Organultraschalluntersuchung ist möglich.
In den meisten Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen zusätzliche Untersuchungen die während einer Risikoschwangerschaft anfallen. Schwangere die in keine Risikoschwangerschaft eingestuft wurden, müssen diese selber zahlen. Eine dieser Untersuchungen ist die Chorionzottenbiopsie, die zwischen der 10. und 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden kann. Mit Hilfe dieser Untersuchung können genetische Anomalien wie Trisomien und unterschiedliche Stoffwechselerkrankungen diagnostiziert werden. Sollte es Unklarheiten während dieser Untersuchung geben und können diese nicht ganz ausgeschlossen werden, dann folgt eine Fruchtwasseruntersuchung. Die Fruchtwasseruntersuchung wird auch Amniozentese genannt.

Eine weitere Untersuchung ist die Nackenfaltenmessung, diese kann zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Bei dieser Untersuchung wird die Nackenfalte des Ungeborenen gemessen und der Arzt kann Rückschlüsse, auf genetische Veränderungen (z.B. das Down- Syndrom) sowie andere Skelett- und Herzerkrankungen ziehen.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_8740430_future-parents-looking-at-sonogram-of-their-baby.html  Urheber: goodluz
Bild2: http://de.123rf.com/photo_14695830_verification-of-pregnancy-in-mothers.html  Urheber: Valeriy Velikov

Bitte warten...
Der Designer wird vorbereitet
  Copyright Babykarten-Paradies 2017 Made by
babykarten-paradies.de 4.5 5 40 40