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Triple-Test

Triple-Test durch BlutentnahmeDer Triple-Test umfasst eine Blutuntersuchung, die das Risiko für Chromosomenstörungen und Fehlbildungen des Ungeborenen, berechnen kann. Die Untersuchung wird im Rahmen der pränatalen Diagnostik durchgeführt.
Die Berechnung des Triple-Test wird zum Verhältnis einer durchschnittlich schwangeren Frau im selben Alter durchgeführt. Das Ergebnis zeigt entweder ein geringeres oder höheres Risiko im Vergleich an. Nach der ersten Einschätzung und einem möglichen Risiko kann eine weitere Untersuchung, die Fruchtwasseruntersuchung, erfolgen. Diese Untersuchungsmethode ist genauer und kann eine gezieltere Wahrscheinlichkeit prognostizieren.
Der Triple-Test kann zwischen der 14. und 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Es erfolgt eine Blutentnahme und diese wird zur weiteren Untersuchung ins Labor gebracht. Die Ergebnisse werden anhand individueller Faktoren berechnet und sind nach wenigen Tagen erhältlich. Da der Triple-Test als unzuverlässig gilt und zudem oftmals ein falsches Risiko prognostiziert wurde, wird er heute nur noch selten durchgeführt.

Was besagt der Triple-Test?

Triple-Test: keine gesundheitlichen Risiken für Mutter und KindBeim Triple-Test wird der Gehalt zweier Hormone und eines Proteins im Blut der werdenden Mutter gemessen. Das Alpha- Fetoprotein ist im Blut der Mutter messbar. Es wird in der Leber des Babys gebildet und gelangt anschließend über die Niere ins Fruchtwasser. Wird im Blut eine erhöhte Konzentration des Alpha- Fetoproteins ermittelt kann es auf einen Neuralrohrdefekt hindeuten. Liegt der Eiweißwert unter der normalen Konzentration kann eine Chromosomenstörung vorliegen.
Die Stoffe die das Hormon Östriol bilden werden von der Leber und den Nebennieren des Babys ausgeschüttet und im Mutterkuchen zum Östriol umgewandelt. Im Laufe der Schwangerschaft reichert es sich in höherer Konzentration im Blut der Mutter an. Liegt eine Chromosomenanomalie vor ist der Östriol- Gehalt gemindert. Zudem wird der Gehalt des HCG- Hormons (Schwangerschaftshormon) gemessen. Liegt dieser unter der Norm kann es ein Anhaltspunkt für eine Trisomie 18 sein, liegt er oberhalb ist die Wahrscheinlichkeit einer Trisomie 21 erhöht.
Weitere Faktoren, wie das Alter, das Gewicht, die SSW und frühere Schwangerschaften werden bei der Berechnung des Risikos eingebunden.

Risiken des Triple-Tests

Der Triple-Test an sich bringt kein Risiko mit sich, da er nur aus der Beantwortung der Fragen und einer Blutentnahme besteht. Die Risiken sind mit der verfälschten Berechnung der Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung des Kindes verbunden. Unterschiedliche Faktoren können den Gehalt des Eiweißes und der Hormone beeinflussen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Triple-Test verfälscht wird und Ängste schürt ist daher groß. Zu den verschiedenen Einflussfaktoren gehören:

  • Mehrlingsschwangerschaften, alle Werte sind hier erhöht
  • Bei Raucherinnen oder Vegetarierinnen sind die HCG- Werte erhöht
  • Verkehrte Berechnung der Schwangerschaftswochen
  • Eine Gestose
  • Eine Erkrankung der Nieren der werdenden Mutter
  • Eine zu geringe Körpergröße des ungeborenen Babys
  • Ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus
  • Bei Übergewicht der Schwangeren
  • Eine fehlerhafte Funktion der Plazenta

Die Einstufung der Testsicherheit wird als mittelmäßig angegeben. Von 100 erkrankten Babys können circa 70 ermittelt werden. Es werden jedoch auch fünf bis sechs Babys von 100, als mit Down- Syndrom- Risiko eingestuft, obwohl es nicht vorliegt. Die verfälschten Ergebnisse des Triple-Tests können Eltern unnötig beunruhigen. Der Triple-Test liefert in dem Fall keine Diagnose sondern nur eine Tendenz. Eine genauere Wahrscheinlichkeit kann mit der Fruchtwasseruntersuchung erzielt werden.
Neben dem Triple-Test und der Fruchtwasseruntersuchung können im Laufe der Schwangerschaft zwei weitere Blutuntersuchungen durchgeführt werden, die die Wahrscheinlichkeit eines Risikos berechnen. Den Triple-Test hat das Erst- Trimester- Screening erfolgreich abgelöst. Diese Methode kann bereits früher in der Schwangerschaft durchgeführt werden und verzeichnet eine bessere Treffsicherheit. Bei dieser Untersuchung werden 90 Prozent der Trisomien ermittelt.

Um die Fehlbildung des offenen Rückens (Spina bifida) festzustellen, wird die Untersuchung des Alpha- Fetoproteins weiterhin als sinnvoll erachtet. Dieses muss jedoch nicht mit Hilfe des Triple-Tests erfolgen. Eine einfache Blutentnahme und die anschließende Auswertung im Labor können bereits Ergebnisse liefern.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_42163916_nurse-taking-blood-sample-from-pregnant-woman.html  Urheber: Cathy Yeulet
Bild2: http://de.123rf.com/photo_14189993_close-up-of-male-and-female-hands-touching-beautiful-pregnant-belly.html  Urheber: Jan Mika

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