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Übungswehen

Übungswehen bereiten die Gebärmutter auf die Entbindung vorÜbungswehen werden auch als Senkwehen bezeichnet. Übungswehen werden etwa ab der 35. Schwangerschaftswoche (SSW) spürbar. Sie sind vergleichbar mit Schmerzen während der Menstruation. Zu spüren sind sie sowohl im Bauch als auch im Rücken. Diese Wehen bereiten den ersten Schritt auf die Geburt vor das bedeutet, dass das Baby weiter ins Becken rutscht und seine Geburtsposition einnimmt.
Die Senkwehen kommen in sehr unregelmäßigen Abständen. Zwischen den Wehen können sogar Tage vergehen. Sollte die Schwangere zum ersten Mal schwanger sein, können die Übungswehen bereits vier bis sechs Wochen vor der Entbindung auftreten. Bei den nachfolgenden Schwangerschaften rutschen die Babys meist erst kurz vor der Entbindung ins Becken. Für die werdende Mutter bedeutet die Verlagerung des Babys oftmals eine Erleichterung, denn sie kann nun leichter Atmen und wieder größere Mengen verzehren.
Ab der 25. bzw. 26. Schwangerschaftswoche kann es vorkommen, dass die Schwangere sehr unregelmäßige und einzelne Übungswehen wahrnimmt. Ab der 32. SSW ist die Intensität der Übungswehen erhöht und verläuft über die gesamte Gebärmutter. Einige werdende Mütter bemerken die Übungswehen erst gar nicht. Diese können so leicht ausfallen, dass sie nicht wahrgenommen werden. Die Muskeln ziehen sich dabei zusammen und erreichen sogar den Gebärmutterhals. Im Normalfall können Übungswehen von echten Wehen unterschieden werden.

Welche Bedeutung haben Übungswehen?

Übungswehen: Bei Fragen an den Arzt wendenÜbungswehen sind dazu da, um die Gebärmutter auf die Entbindung einzustimmen. Es ist Vergleichbar mit einem Training eines Sportlers, dieser nimmt sich auch mehrere Wochen Zeit, um beim Wettkampf zu starten. Die Gebärmutter wird gedehnt, die Muskeln und Bänder in die Länge gezogen und das Kind hat nun Platz, um sich in die richtige Geburtsposition zu drehen.
In den meisten Fällen sind Übungswehen schmerzlos. Die Schwangere bemerkt die Übungswehen daran, dass sich der Bauch verhärtet und ein leichtes ziehen im Unterbauch entsteht. Viele Frauen bemerken die Senkwehen erst gar nicht. Oftmals ist man im Alltag so abgelenkt, dass das leichte Ziehen nicht weiter vernommen wird. Sollten die Übungswehen am Abend präsent sein, dann bemerken die werdenden Mütter meist eher eine Veränderung.



Übungswehen und der Unterschied zu echten Wehen

Es gibt verschiedene Anhaltspunkte die die Übungswehen von den echten Wehen unterscheiden. Im Folgenden werden die einzelnen Unterschiede aufgelistet:

  • Die Abstände zwischen den Übungswehen treten sehr unregelmäßig auf, es können einige Minuten vergehen aber auch Stunden oder Tage. Echte Wehen treten hingegen immer regelmäßig auf, z.B. alle acht Minuten.
  • Übungswehen verursachen meist keine Schmerzen und die Atmung der Schwangeren bleibt konstant. Echte Wehen hingegen beeinflussen die Atmung und nehmen die Konzentration der Schwangeren ein.
  • Übungswehen bleiben in ihrer Stärke konstant. Die Intensität der echten Wehen steigert sich nach und nach.
  • Bei Bewegung verringern sich die Übungswehen. Normale Wehen bleiben konstant, egal ob sich die Schwangere bewegt oder ruht.
  • Bei echten Wehen kommt es vor, dass sich Teile des Schleimpfropfs lösen und leichte Blutungen verursachen. Bei Übungswehen ist keines der Anzeichen zu erkennen.
  • Der Muttermund bleibt verschlossen und der Gebärmutterhals verkürzt sich nicht bei der Wehentätigkeit der Übungswehen. Bei echten Wehen hingegen öffnet sich der Muttermund und der Gebärmutterhals verkürzt sich. Beides sind Anzeichen dafür, dass die Geburt bald losgeht.

An diesen Indizien kann eine Schwangere einschätzen, um welche Art von Wehen es sich handelt und wie sie sich verhalten soll. Werden nur Übungswehen vernommen, kann alles seinen gewohnten Gang gehen und die Schwangere hat noch Zeit bis zur Entbindung. Sollten jedoch wiederkehrende, schmerzende und sich auf die Atmung auswirkende Wehen bemerkbar machen, kann die Fahrt ins Krankenhaus losgehen. Sollten die Übungswehen besonders früh in der Schwangerschaft verspürt werden oder im stärkeren Maße, dann sollte in jedem Fall der behandelnde Arzt oder die Hebamme aufgesucht werden. Es ist immer möglich, dass Komplikationen auftreten und ärztlich abgeklärt werden müssen.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_13243817_photo-of-pretty-pregnant-woman-keeping-her-hands-on-belly-while-looking-at-it.html  Urheber: Dmitry Shironosov
Bild2: http://de.123rf.com/photo_15372428_doctor-talks-with-pregnant-woman-on-a-white.html  Urheber: gekaskr

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