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Vena-cava-Syndrom

Vena-cava-Syndrom nur beim Schlafen auf dem RückenDas Vena-cava-Syndrom wird auch Vena-cava-Kompressionssyndrom genannt. Es kann im Verlauf der letzten Schwangerschaftsmonate vorkommen. Verursacht wird es, wenn das ungeborene Baby auf die Hohlvene drückt. Das passiert in der Regel nur, wenn die Schwangere sich auf dem Rücken liegend befindet.
Die Hohlvene heißt auch Vena cava und ist für den Rücktransport des Blutes zum Herzen verantwortlich. Sie befindet sich am Rücken und verläuft rechts an der Wirbelsäule entlang. Das Vena-cava-Syndrom besteht dann, wenn das Kind die Vene zudrückt und der Blutfluss zum Herzen gehindert wird. Es kann dadurch deutlich weniger Blut zurückfließen und die Sauerstoffversorgung wird gestört, der Blutdruck sinkt, Herzrasen, Übelkeit und Schwindel machen sich bemerkbar.
Es gibt verschiedene Tipps die beherzigt werden können, um dem Vena-cava-Syndrom vorzubeugen. In erster Linie sollte die Schwangere zum Ende der Schwangerschaft nach Möglichkeit nicht mehr auf dem Rücken schlafen.

Ursachen und Symptome des Vena-cava-Syndroms

Das Vena-cava-Syndrom kann auch als Kreislaufstörung bezeichnet werden, die durch mechanischen Druck auf die Hohlvene entsteht. Die untere Hohlvene befördert das gesamte Blut aus den unteren Extremitäten zum Herzen.
Sie befindet sich unter anderem hinter der Gebärmutter und verläuft sowohl nach oben als auch nach unten weiter. Im Normalfall hat sie reichlich Platz um hinter der Gebärmutter entlang zupassen. In der Schwangerschaft wächst die Gebärmutter jedoch an und der zu passierende Weg wird verengt. Dies geschieht jedoch nur, wenn die Schwangere sich auf den Rücken legt. Kommt es nun zur Minderung des Rückflusses des Blutes, wird das Phänomen als Vena-casa-Syndrom bezeichnet. Gefährlich wird es, wenn das Vena-casa-Sydrom soweit ausgeprägt ist, dass das Blut nicht mehr ausreichend zum Herzen oder in die Lunge transportiert werden kann. Eine Unterversorgung der Organe ist die Folge. Wird die Blut- und Sauerstoffversorgung so stark gemindert, kann es gefährliche Auswirkungen auf das Baby haben, da dieses ebenfalls nicht ausreichend mit Sauerstoff und Blut versorgt werden kann.
Die meisten Frauen bemerken das Vena-cava-Syndrom durch vermehrte Kreislaufprobleme und Schwindel, eventuelle Ohnmachtsanfälle, Herzrasen und Atemnot. Oftmals bemerken sie das Problem selbst und eine Behandlung beim Arzt ist nicht erforderlich.

Behandlung eines Vena-cava-Syndroms

Vena-casa-Syndrom behebenIn den meisten Fällen erkennen Schwangere das Vena-cava-Syndrom vom Selbst. Auch wenn es ihnen nicht namentlich bekannt ist, bemerken sie eine Unterversorgung des Körpers. Der behandelnde Arzt wird in dem Fall zumeist aufgrund der bestehenden Symptome aufgesucht und kann nach einer entsprechenden Anamnese die Diagnose stellen. Eine gezielte Behandlung wird nicht vorgenommen, da sich mittels der Änderung der Schlaf- und Liegeposition das Vena-cava-Syndrom beheben lässt. Lediglich die Symptome wie Kreislaufbeschwerden, Schwindel oder Übelkeit können mit einzelnen Präparaten behandelt und gelindert werden. Wird die Ursache jedoch nicht behoben können sich die Symptome auf Dauer verschlimmern und sogar zum Herzstillstand, Bewusstlosigkeit und zur mangelnden Sauerstoffversorgung des Ungeborenen führen.
Der Wechsel der Liegeposition und vorbeugende Maßnahmen werden daher empfohlen. Bereits ab der 12. Schwangerschaftswoche kann das Vena-casa-Syndrom aufgrund der Schwere der Gebärmutter erstmals ausgelöst werden. Sollten die beschriebenen Symptome auftreten, ist es ratsam eine aufrechte Körperposition einzunehmen. Die Hohlvene ist wieder gestreckt und der Blutfluss kann regeneriert werden. In der Regel pendeln sich die Kreislaufprobleme recht schnell wieder ein.

Es wird von vornherein eine seitliche (am besten auf der linken Seite) Liege- und Schlafposition empfohlen. In dieser Position hat die Hohlvene ausreichend Platz, um einen ungehinderten Blutfluss zu ermöglichen. Stillkissen oder andere Kissen können die Schlafposition unterstützen und angenehmer machen. Es ist sehr wichtig, dass Schwangere bereits früh in der Schwangerschaft, sobald der Bauch wächst, nicht mehr über einen längeren Zeitraum auf dem Rücken liegen. Im Schlaf können Schwangere die entstehenden Symptome nicht gleich bemerken und gefährden damit die eigene Gesundheit und die des Kindes. Als vorbeugende Maßnahme ist die Änderung der Schlafposition daher unumgänglich und wird auch von Hebammen empfohlen.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_12388303_portrait-of-a-beautiful-young-pregnant-woman-while-sleeping-isolated-on-a-white-background.html  Urheber: Piotr Marcinski
Bild2: http://de.123rf.com/photo_10243845_bright-caucasian-couple-lying-on-bed.html  Urheber Wavebreak Media Ltd

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