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Wehen

Wehen sind notwendig für eine normale GeburtAls Wehen werden Kontraktionen der Gebärmutter bezeichnet. Es gibt viele verschiedene Arten von Wehen. Vor der Geburt kann es zu sogenannten Senkwehen oder Vorwehen kommen. Im gesamten Geburtsverlauf werden verschiedene Stadien der Wehen durchlaufen, begonnen wird mit den Eröffnungswehen, es geht weiter mit den Presswehen und endet mit den Nachgeburtswehen. Im Laufe der Schwangerschaft kann es bereits zu vorzeitigen Wehen kommen und im Zeitraum des Wochenbettes sind Nachwehen existent. All diese Wehen sind mit der Kontraktion der Gebärmutter verbunden. Entweder um diese zu Weiten, die Geburt einzuleiten oder die Rückbildung zu unterstützen.
Wehen treten bei allen Frauen im unterschiedlichen Maße auf. Nicht alle Schwangeren durchleben alle Stadien der Wehen, es ist möglich, dass welche ausgelassen oder nicht wahrgenommen werden. Im Laufe der Schwangerschaft setzt sich jede werdende Mutter bereits mit den Wehen auseinander. Spätestens im Geburtsvorbereitungskurs werden Atemübungen aufgezeigt und Atemtechniken erlernt. Diese können die Wehen während der Geburt erträglicher machen.

Welche Wehen gibt es und wofür sind sie gut?

Wehen als Vorboten der Entbindung Senkwehen/ Vorwehen: Sie treten wie der Name schon sagt, einige Zeit vor der Entbindung auf. Etwa ab der 35. Schwangerschaftswoche können Frauen diese Wehen spüren. Sie dienen dazu, dass das Baby mehr Platz im Mutterleib erhält, um sich in die richtige Geburtsposition zu drehen. Der Bauch senkt sich, der Muttermund bleibt jedoch verschlossen und der Gebärmutterhals verkürzt sich noch nicht.
Eröffnungswehen: Die Wehen kommen bisher sehr unregelmäßig und nur vereinzelnd (z.B. nur 2 bis 3 Wehen pro 30 Minuten). Mit diesen Wehen verkürzt sich jedoch der Gebärmutterhals und der Muttermund öffnet sich langsam. Die Geburt wird demnach eröffnet.
Presswehen: Die Presswehen kommen in der Austreibungsphase der Geburt vor. Sie werden auch Austreibungswehen genannt. Zu dem Zeitpunkt sind die Wehen sehr schmerzhaft und drücken stark im Unterbauch. Das Köpfchen des Kindes wird mit ihnen in das Becken geschoben und sobald es zusehen ist, kann die Schwangere mit dem Pressen beginnen. Durch das aktive Mitpressen werden die Presswehen von den meisten Frauen nicht als besonders schmerzhaft empfunden.
Nachgeburtswehen: Die Nachgeburtswehen setzten nach der Entbindung des Kindes ein. In manchen Fällen müssen diese auch künstlich ausgelöst werden. Sie dienen dazu, dass die Nachgeburt entbunden wird. Der gesamte Prozess dauert etwa eine halbe Stunde.
Vorzeitige Wehen: Als Vorzeitige Wehen werden Wehen bezeichnet die vor dem errechneten Geburtstermin aus unterschiedlichen Ursachen entstehen. Nur wenn der Muttermund sich bei diesen Wehen öffnet, kann von vorzeitigen Wehen gesprochen werden. Passiert dies vor der 37. SSW kann es zu einer Frühgeburt kommen. Die Ursache für diese Wehen sollte immer ärztlich abgeklärt werden.
Nachwehen: Diese Wehen werden in der Zeit des Wochenbetts vernommen. Die Gebärmutter bildet sich zurück und dabei entstehen leichte Schmerzen oder ein Ziehen. Diese Symptome werden als Nachwehen definiert.

Wie können echte Wehen erkannt werden?

Es kann nie konkret vorausgesagt werden wann die Geburt losgeht und die Eröffnungswehen beginnen. An fünf verschiedenen Anzeichen ist das Einsetzen der Wehen dennoch erkennbar:

  1. Der Muttermund weitet sich zunehmend und wird daher dünner und weicher. Er kann sich bis zu zehn Zentimetern weiten.
  2. Die Wehen haben eine deutliche Regelmäßigkeit und die Wehenpausen verkürzen sich. Zudem werden sie stärker und länger.
  3. Sie ähneln Menstruationsschmerzen und werden zumeist im unteren Rücken wahrgenommen. Der Schmerz ist langanhaltend und krampfartig.
  4. Ein weiteres Anzeichen ist die Loslösung des Schleimpfropfs, dieser hat bisher den Muttermund verschlossen. Eine leichte Blutung (bräunlich- roter Schleim) kann darauf hindeuten.
  5. Mit dem Platzen der Fruchtblase werden auch die Wehen ausgelöst.

Bei all diesen Anzeichen, ist es sehr gut möglich, dass die Geburt kurz bevorsteht. Manchmal haben Schwangere jedoch auch noch mehrere Stunden Zeit und die Entbindung lässt auf sich warten.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_6220974_doctor-listens-the-tummy-of-a-pregnant-woman.html  Urheber: Vitaly Valua
Bild2: http://de.123rf.com/photo_38722514_happy-kid-girl-hugging-pregnant-mother-at-home.html  Urheber: Oksana Kuzmina

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