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Wochenbettdepression

Wochenbettdepression bei junger MutterNach der Geburt beginnt die Zeit des Wochenbetts, viele Frauen haben insbesondere dann mit der hormonellen Umstellung die im Körper stattfindet zu kämpfen. Ist eine depressive Verstimmung erkennbar handelt es sich lediglich um den Baby- Blues, auch Heultage genannt. Diese ist normal und vergeht nach den ersten Tagen bereits wieder. Verbleibt diese depressive Verstimmung handelt es sich um Wochenbettdepressionen auch als postnatale Depression bekannt. Die Wochenbettdepression verbleibt meist mehrere Wochen oder gar Monate. Der Verlauf einer Wochenbettdepression kann sehr individuell ausgeprägt sein. Wichtig ist jedoch, dass die Wochenbettdepression von der Mutter selbst, von Bekannten oder dem Arzt festgestellt wird und eine Behandlung erfolgen kann. Die Wochenbettdepression schlägt sich nämlich nicht nur auf das mütterliche Gemüt aus, viele Frauen können in den ersten Wochen keine liebevolle Bindung zum Baby aufbauen. In diesem Fall ist eine ärztliche Unterstützung empfehlenswert. Wird eine Wochenbettdepression nicht erkannt, kann es die Mutter-Kind-Bindung erschweren und im schlimmsten Fall zu Selbstmordgedanken und – versuchen führen.

Unterschied zwischen einem Baby-Blues und einer Wochenbettdepression

Circa 50 bis 70 Prozent der Frauen erleiden nach der Geburt den Baby-Blues. Dieser entsteht in den Tagen direkt nach der Entbindung und verbleibt meist nur kurze Zeit. Die Frauen fühlen sich traurig, überfordert und kommen mit dem Geschehen nicht zurecht. Normalisiert sich der Hormonhaushalt in ein paar Tagen wieder, verschwindet auch der Baby- Blues.
Die Wochenbettdepression hingegen bleibt bestehen und verstärkt die negativen Gefühle des Baby- Blues weiterhin. Sie kann mehrere Wochen und Monate verbleiben, in einigen Fällen sogar chronisch verlaufen. Die Wochenbettdepressionen ereignen sich bei circa zehn bis 15 Prozent der Frauen.

Ursachen und Symptome einer Wochenbettdepression

In der Regel führen Veränderungen der Lebenssituation, der veränderte Hormonhaushalt, Schlafmangel und eine Reizüberflutung zu den Gründen für eine leichte Wochenbettdepression. Eine schwerwiegende postnatale Depression wird hingegen von zusätzlich von weitern Ursachen ausgelöst, hierzu zählen fehlende Unterstützung von Verwandten, partnerschaftliche Probleme, zu hohe Anforderungen an sich selbst und an die Mutterrolle. Einige körperliche Erkrankungen können ebenso eine Wochenbettdepression auslösen oder verstärken. Hierzu gehören Komplikationen bei der Geburt, Eisenmangel, Störungen der Schilddrüse, eine Toxoplasmose oder die Einnahme von Medikamenten.
Ebenso können Wochenbettdepressionen entstehen bzw. erweitert werden, wenn bereits vor oder während der Schwangerschaft eine Depression vorlag.
Verschiedene Anzeichen können auf eine postnatale Depression hindeuten, diese werden jedoch nicht immer erkannt. Einige Frauen wollen diese auch nicht wahrhaben und schämen sich für ihren Zustand. Folgende Symptome können auf einen Baby-Blues oder eine Wochenbettdepression hindeuten:

  • Eine erhöhte Empfindlichkeit des Gemüts
  • Stimmungsschwankungen
  • Niedergeschlagene Stimmung
  • Verstärkte Reizbarkeit
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Schuldgefühle und Versagensängste
  • Schlappheit

Sollten diese Symptome und Anzeichen auch noch zwei Wochen nach der Entbindung bestehen, kann es sich in der Regel nicht mehr um einen Baby- Blues handeln und eine Wochenbettdepression ist wahrscheinlich.

Diagnose und Therapie bei Wochenbettdepressionen

Wochenbettdepression behandeln lassen für eine gute Mutter-Kind-BeziehungBei der Anamnese und Diagnose von postnatalen Depressionen hilft ein spezieller Fragenbogen (die Edinburgh Postpartum Depression Scale). Ärzte nutzen die Beantwortung der Fragen, um sich einen Überblick über das seelische Befinden der Betroffenen zu verschaffen.
Nach der gestellten Diagnose wird bei schweren Fällen der Wochenbettdepression eine Psychotherapie in Form von Sitzungen beim Psychologen oder als stationäre Behandlung angeordnet. In einzelnen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung unumgänglich. Das Mitteilen verhilft vielen Frauen in dieser Situation entweder dem Partner, Verwandten und Bekannten oder in Selbsthilfegruppen.
Als vorbeugende Maßnahme für eine Wochenbettdepression kann ein guter Zusammenhalt des Partners und der Familie genannt werden. Dieser kann jedoch nicht immer Schutz vor einer Verstimmung bieten. Es ist wichtig, dass Frauen mit einem potenziellen Risiko bereits früh Unterstützung und Hilfe in Anspruch nehmen. Sollte die Schwangere das Gefühl haben gefährdet zu sein, kann sie dies bereits im Vorfeld ihrem Arzt mitteilen.
Bekannte und Freunde können mit einfühlsamen Karten in den ersten Tagen nach der Geburt sicherlich auch für Aufmunterung sorgen und zeigen damit einfach, dass sie die junge Mutter in Gedanken unterstützen.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_5516545_worried-mother-holding-baby-in-nursery.html  Urheber: Cathy Yeulet
Bild2: http://de.123rf.com/photo_10537084_happy-mother-holding-her-baby.html  Urheber: choreograph

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