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Y-Chromosom

Y-Chromosom entscheidet über das Geschlecht des KindesDas Y-Chromosom ist eines der Geschlechtschromosomen. Das zweite Geschlechtschromosom ist das X-Chromosom. In Verbindung mit den Chromosomen, legen die darauf gespeicherten Gene das Geschlecht des menschlichen Lebewesens fest. Das Y-Chromosom ist nur bei männlichen Menschen vorhanden und zählt zu dem 23. Chromosomenpaar, welches auch die Geschlechtschromosomen darstellt. Während Frauen kein einziges Y-Chromosom in ihrer Erbanlage besitzen, ist bei Männern eines vertreten. Frauen haben zwei X-Chromosomen und Männer ein X- und ein Y-Chromosom.
Alle Chromosomen enthalten wichtiges Erbmaterial und bestehen aus X-Chromosomen. Nur das männliche Geschlechtschromosomenpaar enthält ein Y-Chromosom, wobei auf diesem deutlich weniger Erbinformationen enthalten sind. Anomalien und Veränderungen der Geschlechtschromosomen oder des Y-Chromosoms können verschiedene Erkrankungen und Fehlbildungen verursachen.
Während der Befruchtung fällt die Entscheidung, ob die werdenden Eltern ein Mädchen oder einen Jungen erwarten. Mittels der Verbindung der X- und Y-Chromosomen der werdenden Eltern, entsteht ein neuer Mensch. Ungefähr ab der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) kann der Arzt feststellen, welches Geschlecht das Baby im Mutterleib hat. Viele Eltern können diesen Moment kaum abwarten und sind ganz gespannt, ob ihr Wunsch in Erfüllung geht. Ebenso kann sich das Geschlecht auf die Vorbereitungen des Kinderzimmers, der Babykleidung und des Namens auswirken.

Y-Chromosom: Entstehung männlich oder weiblich

Y-Chromosom: 3D-Aufnahme der DNA-SträngeBereits zum Zeitpunkt der Befruchtung steht fest, welches Geschlecht das ungeborene Baby hat. Verantwortlich für das Geschlecht ist jedoch die Kombination der Geschlechtschromosomen, die das Ungeborene von der Mutter und vom Vater erhält. Es bildet sich ein Keim, sobald Eizelle und Samenzelle sich verbinden. Dieser Keim enthält alle wichtigen Informationen die für ein neues und vollwertiges Leben benötigt werden.
Die Samenzellen des Mannes sind für die Geschlechtsbestimmung verantwortlich. Das Spermium trägt entweder ein X- oder ein Y-Chromosom in sich. Die Eizelle der Frau enthält immer ein X-Chromosom. Welches Chromosom sich zu dem X-Chromosom dazugesellt, kann nicht beeinflusst werden. Verbindet sich jedoch die Eizelle mit einer Samenzelle die ein Y-Chromosom enthält, dann wird es ein Junge. Sollte ein zweites X-Chromosom hinzukommen wird es ein Mädchen.  
Die Geschlechtsbestimmung ist immer willkürlich. Sowohl Eltern als auch Ärzte können bei einer natürlichen Befruchtung keine Beeinflussung auf das Geschlecht ausüben. Im Normalfall gelangt die Samenzelle als erste ans Ziel, die am schnellsten und bereits am besten entwickelt ist. Mit Glück kann der behandelnde Frauenarzt mit Hilfe eines Ultraschalls, ab der 15. SSW das Geschlecht des Kindes ermitteln.

Y-Chromosom: Geschlechtsanomalie Klinefelter-Syndrom

Das Klinefelter-Syndrom ist eine angeborene Chromosomenanomalie, die nur bei Männern auftreten kann. Der gesunde Mensch besitzt 46 Chromosomen die sich in 23 Chromosomenpaare teilen. Die Geschlechtschromosomen der Männer werden auch 46,XY bezeichnet. Sie enthalten ein X- und ein Y-Chromosom. Männer die am Klinefelter-Syndrom leiden haben ein zusätzliches X-Chromosom.
Das liegt daran, dass sich die Chromosomenpaare bei der Reifeteilung nicht getrennt haben. Diese werden dann bei der Befruchtung in eine Tochterzelle gegeben und es entsteht ein Chromosomensatz der als 47,XXY bezeichnet wird. Zu dem einzelnen Y-Chromosom gesellen sich zwei X-Chromosomen.
Die Symptome des Klinefelter-Syndroms sind in erster Linie unterentwickelte Hoden. Daraus entsteht zudem ein Mangel an Testosteron, welches ein männliches Geschlechtshormon ist. Nicht immer wird das Klinefelter-Syndrom direkt erkannt. Erst im Zeitraum der Pubertät kann es vorkommen, dass es erkannt wird, denn diese bleibt aufgrund des Mangels des Testosterons aus oder verzögert sich. Im Vergleich zu Gleichaltrigen sind die Körperbehaarung und der Bartwuchs deutlich gemindert oder gar nicht erst vorhanden. Im späteren Verlauf wachsen die Jungen stark an (Längenwachstum oder Hochwachs) und die Brustdrüsen können sich vergrößern. Viele Männer mit einer Veränderung der X- und Y-Chromosomen sind zeugungsunfähig, da die Anzahl der Spermien sehr gering ist.

Männer mit zwei X- und einem Y-Chromosom entwickeln jedoch keine weiblichen Geschlechtsmerkmale. Das zweite X-Chromosom ist für gewöhnlich inaktiv.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_33269402_babies-on-a-light-background.html  Urheber: Aliaksei Lasevich
Bild2: http://de.123rf.com/photo_37560131_digital-3d-model-of-dna-structure.html  Urheber: Natalia Lukiyanova

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