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Zahnen

Zahnen bei Babys und das erste KauenUnter Zahnen wird der Durchbruch der ersten Zähne bezeichnet. Hierbei rücken die Milchzähne, in einem längeren Prozess und in unterschiedlichen Abschnitten, vor. Das Zahnen kann bei Kindern starke Beschwerden hervorrufen. Sie leiden dann unter starken Schmerzen, Fieber und Durchfall. Andere Kinder hingegen haben nur vereinzelnd Beschwerden oder gar keine.
Die Eltern empfinden diese Zeit des Zahnens meist als anstrengend. Nicht immer ist direkt klar, dass die Beschwerden des Kindes vom Zahnen kommen. Viele Kinder weinen, schlafen schlecht und essen wenig.
Sollte das Zahnen jedoch einsetzten und die Eltern erkennen an einigen Anzeichen, wie zum Beispiel vermehrtes Sabbern oder auf Spielzeug rum kauen, das die Zähne kommen, dann können sie den Kleinen dabei Hilfestellung leisten. 




Symptome für das Zahnen

In der Regel kommen die Zähne, in Schüben, ab dem sechsten Lebensmonat. In den meisten Fällen kommen die vorderen Schneidezähne und die seitlichen Schneidezähne. Erst zum Schluss brechen die Backen- und Eckzähne aus. Viele Kinder besitzen erst zwischen dem 20. und 30. Monat vollständige Zahnreihen (20 Milchzähne). Ab wann Kinder jedoch zahnen und wie viele Zähne kommen ist sehr individuell. Es gibt auch Kinder die mit einem Jahr erst zwei vordere Zähne aufweisen können.
Ebenso sind nicht bei jedem Kind alle Symptome vertreten und auch die Intensität der Symptome ist unterschiedlich. Einige Symptome können jedoch auf das Zahnen hindeuten, dazu gehören:

  • Das Baby kaut auf verschiedenen Gegenständen rum oder auf der eigenen Hand.
  • Das Sabbern verstärkt sich in dieser Zeit sehr. Es kann vorkommen, dass der Bereich um den Mund wund wird.
  • Oftmals sind die Wangen gerötet und warm.
  • Das Zahnfleisch ist rot verfärbt und geschwollen.
  • Appetitlosigkeit macht sich beim Baby bemerkbar.
  • Ein unruhiger Schlaf und vermehrtes Weinen, Quengeln und Schreien kommen hinzu.
  • Viele Kinder suchen in dieser Zeit den Körperkontakt zu den Eltern.

Einige Kinder entwickeln beim Zahnen zudem Fieber und bekommen Durchfall. Hierbei wird das Gesäß meist feuerrot, ist wund und brennt. Nicht immer müssen diese Symptome auf das Zahnen zurück zuführen sein, da das Immunsystem zu der Zeit geschwächt ist, kann auch ein Infekt hierfür ursächlich sein.

Tipps beim Zahnen

Eltern können ihre Kinder beim Zahnen aktiv unterstützen, Folgendes kann getan werden:

  • Die Eltern können mit sauberen Findern oder speziellen Fingerlingen das Zahnfleisch massieren.
  • Eine Fußreflexzonenmassage kann den Schmerz lindern.
  • Das ständige Sabbern feuchtet die Kleidung und den Mund permanent an, im Winter können sich die Kinder dadurch erkälten. Halstücher und Lätzchen geben ausreichend Schutz.
  • Pflegecremes helfen gegen die wunden Stellen am Mund und an den Wangen.
  • Der Windelbereich sollte in dieser Zeit besonders beobachtet und gepflegt werden. Vor allem wenn dieser angegriffen ist.

Zahnarzt säubert die Milchzähne nach dem ersten ZahnenWeiterhin können Eltern ihre Kinder beim Zahnen unterstützen indem sie für Ablenkung sorgen. Gemeinsames Spielen und Spaziergänge bringen auch Kinder auf andere Gedanken. Weinerliche und unruhige Kinder sollten viel getröstet, gekuschelt und getragen werden. In der Zeit des Zahnens benötigen sie diesen zusätzlichen Körperkontakt. Einige Eltern verabreichen auch homöopathische Mittel gegen das Zahnen. Da sollte jedoch der Arzt, die Hebamme oder der Heilpraktiker beratend zur Seite stehen.
Weitere Hilfsmittel sind z.B. der Beißring, die Bernsteinkette oder kalte Waschlappen. Kinder die zahnen können auf speziellen Beißringen herumkauen, diese sind nämlich abwaschbar und bieten Linderung. Beißringe die mit Wasser gefüllt sind, können im Kühlschrank gekühlt werden und hemmen dadurch die Durchblutung des Zahnfleischs. Viele Eltern glauben an die Wirkung der Bernsteinkette, die enthaltenen Öle im Innern der Steine, sollen eine beruhigende Wirkung auf das Baby ausüben. Einige Kinder kauen lieber auf etwas weichen, dabei kann ein kalter, nasser Waschlappen ganz hilfreich sein. Viele Eltern geben Kindern auch harte Kekse oder Zwieback, hierbei sollte beachtet werden, dass diese keinen Zucker enthalten.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_7150540_cute-baby-with-a-yellow-teething-ring.html  Urheber Alexey Buhantsov
Bild2: http://de.123rf.com/photo_21896476_doctor-cleans-baby-teeth-with-a-special-brush.html  Urheber: gekaskr

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