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Zyklus

Der weibliche Menstruationszyklus in drei PhasenDer weibliche Zyklus wird auch Menstruations- oder Ovarialzyklus genannt. Der Zyklus wird hormonell gesteuert, es können aber auch andere Einflussfaktoren auf ihn einwirken. Der Zyklus ist im Durchschnitt 28 Tage lang und beginnt mit dem ersten Tag der Regelblutung. Beendet wird der Monatszyklus mit dem letzten Tag vor der nächsten Periode. Der Zyklus variiert von Frau zu Frau und kann zwischen 23 und 35 Tagen andauern.
Der Zyklus umfasst drei Phasen, in der ersten bildet sich die Eizelle, anschließend erfolgt der Eisprung und zum Schluss wird der Zyklus mit der Gelbkörperphase beendet. Innerhalb des Zyklus hat die Frau ihre fruchtbaren Tage und durch die Befruchtung der Eizelle schwanger werden.


Drei Zyklus- Phasen des weiblichen Körpers

Innerhalb der einzelnen Phasen führt der Körper verschiedene Prozesse durch. Im Folgenden werden die verschiedenen Zyklusphasen erläutert.
Follikelphase: Mit dem ersten Tag der Periode beginnt auch der erste Tag des weiblichen Zyklus. In dieser Phase reifen die Eibläschen heran. Das GnRH Hormon wird vom Hypothalamus ausgestoßen und die Entstehung des follikelstimulierenden Hormons (FSH) in der Hirnhangdrüse wird angeregt. Durch Unterstützung des FSH reifen circa 40 bis 100 Follikel im Eierstock heran. In ihnen wird Östrogen gebildet, dieses zählt zu den weiblichen Geschlechtshormonen.
Im Normalfall bildet sich nur ein Eibläschen zum Leitfollikel aus. Sobald mehrere Eibläschen entstehen und auch befruchtet werden, kann eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegen. Sobald der Östrogengehalt ansteigt, weitet sich auch der Gebärmutterhalskanal und der Zervixschleim wird dünnflüssig, klar und kann gesponnen werden. Das geschieht, damit die Spermien besser in die Gebärmutter gelingen können und eine Befruchtung sowie Einnistung erfolgen kann. Die Follikelphase endet mit dem Eisprung, meist in der Mitte des Zyklus.
Eisprung: Vor dem Eisprung (Ovulation) steigt,  in Verbindung mit der Ausschüttung des Östrogens, der Gehalt des Hormons LH an. Das LH Hormon sowie das Progesteron, welches bis dahin auch angestiegen ist, lösen den Eisprung aus. Der Leitfollikel stößt die reife Eizelle aus. Diese wandert vom Eierstock in den Eileiter. Die ausgestoßene reife Eizelle kann, ab jetzt circa für 12 bis 24 Stunden, von einer männlichen Samenzelle befruchtet werden.
Gelbkörperphase: Die Gelbkörperphase wird auch Lutealphase genannt. Mit dieser Phase beginnt die zweite Hälfte des Zyklus. Der Gelbkörper entsteht aus den Follikelresten die sich im Eierstock angesammelt haben und bildet das Progesteron (Gelbkörperhormon). Es ist dafür verantwortlich, dass sich die Körpertemperatur der Frau, um etwa 0,3 Grad Celsius erhöht.
Die Hormone Östrogen und Progesteron sind in dieser Zeit des Zyklus dafür verantwortlich, dass die Schleimhaut in der Gebärmutter entsteht, damit sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann. Die Periode bleibt nach erfolgreicher Einnistung aus. Sollte keine Befruchtung und Einnistung erfolgt sein, dann bildet sich zum Schluss des Zyklus der Gelbkörper zurück. Die Regelblutung wird durch den Abbau des Progesterons ausgelöst. Die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut wird dabei abgestoßen und ausgeschieden. Im Anschluss beginnt ein neuer Zyklus und die Phasen beginnen von vorne.

Symptome eines Zyklus

Zyklus ist manchmal mit Bauchschmerzen verbundenIn den meisten Fällen bemerken Frauen keine wesentlichen Veränderungen während des Zyklus. Die hormonellen Schwankungen können sich jedoch auch auf das Gemüt der Frau auswirken. Der Anstieg des Östrogens erzeugt oftmals ein Stimmungshoch, während die erhöhte Produktion des Gelbkörperhormons eher eine beruhigende Wirkung ausübt.
In der zweiten Hälfte des Zyklus kann es vorkommen, dass die Brüste an Umfang zunehmen. Sie sind in dieser Zeit des Zyklus sehr gut durchblutet und können Wasser einlagern. Bei einigen Frauen macht dich der Mittelschmerz bemerkbar. Dieser wird im Augenblick des Eisprungs wahrgenommen.

Einflüsse auf den Zyklus

Es gibt einige Einflüsse die sich auf den Zyklus auswirken können. Bemerkbar macht es sich durch Störungen der Menstruation. Diese kann geringer als gewohnt ausfallen oder einmalig ausbleiben. Hierzu zählen unter anderem Stress, ein hormonelles Ungleichgewicht, Fehlbildungen oder Stoffwechselstörungen im Intimbereich und psychische Faktoren.

 

Bildquellen:
Bild1: http://de.123rf.com/photo_10506472_menstrual-cycle-calendar-follicular-phase-ovulation-luteal-phase.html  Urheber: guniita
Bild2: http://de.123rf.com/photo_32849377_asian-young-woman-is-suffering-from-pain-in-the-stomach-she-is-lying-on-the-bed.html  Urheber: georgerudy

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