Kind auf Gymnastikball

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Ein neuer Erdenbürger ist da! In den ersten Wochen nach der Geburt geht es in vielen Familien darum, sich erst einmal aneinander zu gewöhnen, einen neuen Tagesablauf zu etablieren und ganz einfach viel Zeit mit Kuscheln im Familienbett und gegenseitigem Bewundern zu verbringen. Doch was kommt danach? Natürlich wird auch dann noch gekuschelt, vielleicht wünschen Sie sich aber zusätzlich auch etwas mehr Aktivität und nehmen an, dass dies auch Ihrem Baby gut täte? Wie wäre es dann mit etwas Sport? Auch die ganz Kleinen können sich hiermit schon den Alltag versüßen: Babysport – unter anderem zum Beispiel in Form der Babygymnastik – macht es möglich! Sie fragen sich, was hinter diesem und ähnlichem Babysport steckt und ob das Ganze auch etwas für Ihren Nachwuchs sein könnte? Erste Einblicke in die sportliche Welt der ganz Kleinen bietet dieser Artikel!

Babygymnastik: Sanfte Bewegungen fördern die Beweglichkeit

Auf den kindlichen Körper warten viele Herausforderungen: Babys möchten früher oder später mobil werden und ihre Welt erobern! Was sie hierfür benötigen, sind auch Beweglichkeit und Muskeln. Beides kann mit der Babygymnastik sanft gefördert werden. Aber Vorsicht: Natürlich ist Babygymnastik nicht mit den Verrenkungen zu verwechseln, die Erwachsene vollbringen können. Vielmehr geht es darum, ganz grundlegende Dinge zu schulen: etwa mit Greifübungen oder dem sanften und leichten Rollen auf einer weichen Unterlage. Die Eltern sind hierbei wie bei eigentlich jedem Babysport die Impulsgeber und müssen sehr vorsichtig vorgehen. Wer sich – und dies ist nicht verwunderlich – etwas unsicher ist, welche Übungen für sein Kind förderlich sind und wie diese auszuführen sind, besucht am besten einen entsprechenden Kurs unter fachkundiger Leitung. Netter Nebeneffekt: Sowohl die Eltern als auch das Baby können bei der Babygymnastik neue soziale Kontakte knüpfen! Solche Kurse werden schon für Babys ab einem Alter von wenigen Monaten angeboten: Eltern können bei Kinderärzten nachfragen, wann der rechte Zeitpunkt für ihr Baby gekommen ist. Gleiches gilt für den Babysport, den wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen.

Turnen mit Kind

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Babyyoga als trendiger Babysport

Yoga ist ein wahrer Dauerbrenner unter den Sportarten, der sich in ganz unterschiedlichen Varianten präsentieren kann. Eine dieser Varianten ist das Babyyoga, das sich an sportlich interessierte Eltern und ihren Nachwuchs richtet. Beim Babyyoga sind die Eltern selbst nämlich durchaus etwas aktiver als bei der klassischen Babygymnastik: Sie gönnen hier auch ihrem eigenen Körper die wohltuende Wirkung von Sport, wobei gleichzeitig ein großer Wert auf Entspannung gelegt wird. Die damit einhergehende Erholung und Abwechslung können frischgebackene Eltern sicherlich besonders gut gebrauchen. Und was macht der Nachwuchs beim Babyyoga – einfach nur zusehen? Nein – er wird natürlich ganz bewusst miteinbezogen und freut sich über entspannende Massageeinheiten oder kleine Übungen, die ähnlich wie bei der Babygymnastik die Beweglichkeit schulen sollen. Mittlerweile werden Babyyogakurse relativ häufig angeboten: Wer einen fachkundigen Anbieter wählt, kann auch hier seine Scheu, etwas falsch zu machen, sicherlich schnell überwinden.

 

Sonstiger Babysport: Was können die ganz Kleinen noch erleben?

Selbstverständlich kommen viele klassische Sportarten noch nicht für Babys infrage: Oder haben Sie schon einmal ein Baby joggen, Basketball spielen, Rennrad fahren oder im Fitnessstudio trainieren sehen? Aber Spaß beiseite: Neben Gymnastik und Yoga kommt noch ein Babysport infrage, in den Kinder schon früh hineinschnuppern können und der ihnen viel Spaß bereiten könnte. Die Rede ist hier von dem Babyschwimmen. Im Grunde gibt es hier viele Parallelen zur Babygymnastik – nur das Element ist eben ein anderes. Babys lernen natürlich noch nicht das Schwimmen, die Übungen sollen aber auch hier die Beweglichkeit fördern. Und wer weiß: Wer sich früh an das nasse Element gewöhnt, wird später vielleicht sogar eine richtige Wasserratte, welche ihre Lieblingssportart schon gefunden hat und auch behalten wird. Auch beim Babyschwimmen ist eine fachkundige Betreuung natürlich das A und O: Eltern lernen durch sie, wie sie ihr Kind richtig im Wasser begleiten und halten können und welche Übungen für die ganz Kleinen sinnvoll sind. Zudem ist es ratsam, vor der ersten Stunde des Babyschwimmkurses das Okay des Kinderarztes einzuholen: Wer sich in das doch etwas kühle Nass begibt, sollte schließlich rundum fit sein.

Baby schwimmt

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Spaß beim Babysport

Egal, auf welchen Babysport die Wahl fällt: Natürlich sollten alle Kurse Spaß für den kleinen Sportler und für seine Eltern bringen. So sammeln schon Babys erste positive Erfahrungen mit ihrem Körper und können eine angenehme Zeit mit ihren wichtigsten Bezugspersonen verbringen, was ganz nebenbei die Eltern-Kind-Beziehung stärkt. Zwang hingegen wäre beim Babysport natürlich völlig fehl am Platz und könnte im schlimmsten Fall zu unangenehmen Erfahrungen und vielleicht auch zu einer Abneigung gegen Sport und bestimmte damit verbundene Situationen führen. Als Eltern gehen Sie den Babysport also am besten gelassen an: Lassen Sie Ihr Kind neue Erfahrungen sammeln, scheuen Sie sich aber auch nicht davor, einen Kurs, der Ihnen und Ihrem Kind keine Freude bereitet, abzubrechen und sich nach etwas Neuem umzusehen. Sicherlich werden auch Sie im Laufe der Zeit genau das Richtige für sich und Ihr Kind finden! Wir wünschen Ihrem Baby und Ihnen ganz viel Vergnügen bei der sportlichen Betätigung!