Sitzendes Baby mit Kopfhörer

Musik macht das Leben ein Stück schöner! Dieser Aussage werden sicherlich auch Sie zustimmen. Grund genug, auch einmal darüber nachzudenken, welche Rolle Musik in der Schwangerschaft für Sie und Ihr Baby spielen könnte, und wie Ihr Nachwuchs auch nach der Geburt mit wohlklingenden Tönen verwöhnt werden kann.

Musik bei der Schwangerschaft

©123rf.com/profile_auremar

Welchen Einfluss könnte Musik in der Schwangerschaft haben?

Bislang scheint es noch nicht ganz sicher zu sein, welchen Einfluss Musik auf ein Baby haben kann, das sich noch im Mutterleib befindet. Diesen Eindruck muss man zumindest gewinnen, wenn man sich als Laie mit diesem Thema beschäftigt: Mal hört man davon, dass Musik eine beruhigende Wirkung auf ein Baby im Mutterleib habe, sich sogar positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirke oder Babys Musikstücke, die sie vor der Geburt gehört haben, auch danach noch wiedererkennen. Dann hört man wieder davon, dass es im Körper der Mutter ohnehin viel zu laut sei, als dass ein Baby Musik, die von außen eindringt, gut verstehen könne.
Auch Befürchtungen, dass die Musik einem Baby im Mutterleib eher den Schlaf rauben als nützlich sein könnte, gibt es.

Da die Meinungen darüber, ob es besonders sinnvoll ist, dem Baby schon während der Schwangerschaft Musik gezielt vorzuspielen, scheinbar soweit auseinandergehen, bleibt man als Laie etwas ratlos zurück. Jede Mama und jeder Papa sollte sich dementsprechend eine eigene Meinung bilden. Dabei erscheint es zumindest aus Laienperspektive sinnvoll, Extreme zu vermeiden: Auf der einen Seite sollte bestimmt niemand nahezu ununterbrochen seinem ungeborenen Baby Musik vorspielen und sich dabei Hoffnung machen, deshalb ein Genie auf die Welt zu bringen. Auf der anderen Seite muss die werdende Mama aber auch sicherlich nicht darauf verzichten, Musik in der Schwangerschaft zu hören und bei der Musikauswahl und -lautstärke auch an ihr Kind zu denken. Kann sich die Mutter zum Beispiel beim Hören ruhiger Musik gut entspannen, ist dies sicherlich auch für den Nachwuchs nicht nachteilig: erst recht, wenn man bedenkt, dass sich ja Stress, den eine werdende Mutter verspürt, auf das ungeborene Baby übertragen könnte, und somit zu vermeiden ist. Auch dagegen, dass Eltern ihrem Baby Musik schon während der Schwangerschaft durch das Vorsingen von Liedern näherbringen, scheint nichts zu sprechen: Dringen die Lieder tatsächlich zum Nachwuchs durch, gewöhnt sich das Kleine ja vielleicht schon ein wenig an die Stimmen seiner Eltern, was möglicherweise die Bindung stärkt.

Musik fürs Baby nach der Geburt

Wer schon einmal gesehen hat, wie begeistert ein Baby ab einem gewissen Alter auf Musik mit zwar ungelenken, aber dennoch irgendwie rhythmischen Bewegungen reagieren kann, hegt keinen Zweifel daran: Babys sind musikalisch und haben Freude an Musik! Möchten auch Sie Ihrem Baby viel in Sachen Musik bieten, haben Sie ganz unterschiedliche Möglichkeiten:

Vorsingen: Was gibt es Schöneres, als wenn Mama und Papa ab und an ein Liedchen trällern und ihrem Baby so die bunte Welt der Musik näher bringen? Eltern sind hierbei gut beraten, keine unnötige Scheu an den Tag zu legen: Mama und Papa sind das Größte für den Nachwuchs, da macht es auch nichts, wenn nicht jeder Ton sitzt. Wer noch Inspirationen benötigt, kann auch mit dem Gedanken spielen, zusammen mit dem Sprössling einen entsprechenden Kurs zu besuchen: Dort lernt man ggf. nicht nur neue Lieder kennen und kann seine Scheu vor dem Singen verlieren. Mitunter kommt das Baby hier auch mit ersten „Instrumenten“ wie Rasseln und Co. in Kontakt und kann Musik so von Grund auf kennenlernen.

Lustige Kindermusik: Natürlich gibt es auch Eltern, die selbst nicht gerne allzu oft singen oder sich hierbei zumindest etwas Unterstützung durch Instrumente wünschen. Kein Problem: In diesem Fall kann man entweder selbst zu dem Instrument, das man einmal erlernt hat, greifen und für sein Baby kindgerechte Musik spielen oder sich auf Profis verlassen. Musikstücke für Babys und Kinder gibt es nämlich natürlich auch auf CDs und Co. zu kaufen: Hier können Eltern ganz nach Lust und Laune mal mitsingen und mal darauf verzichten. Eltern sollten sich dabei aber darauf einstellen, dass ihr Sprössling – insbesondere ab dem Kleinkindalter – seine Lieblingsmusik sicherlich sehr oft hören möchte: Daher sollte bei der Auswahl an Kinderliedern auch ein wenig an die eigenen Nerven gedacht und kindgerechte Musik ausgesucht werden, an der natürlich in erster Linie das Baby oder Kind Gefallen findet, mit der sich aber auch die Eltern anfreunden können. Schließlich könnten genervte Eltern die Freude des Babys an der Musik wieder zunichtemachen. Zu achten ist zudem auf eine angemessene Lautstärke, da Babys Ohren empfindlich sind.

Entspannende Musik: Und was ist, wenn Mama und Papa sich selbst einmal Ruhe wünschen? Auch hier kann Musik hilfreich sein: Ruhige Musik hilft manchem Baby, einen Gang zurückzuschalten und einzuschlafen. Vor allem, wenn die Einschlaflieder schon bekannt sind, stellt sich schnell Entspannung ein: Dem bekannten Schönen wohnt schließlich eine gewisse Harmonie inne, die ungemein beruhigen kann. Das kennen Eltern sicherlich auch von sich selbst, wenn sie alten, lieb gewonnenen Liedern lauschen, von denen sie schon lange begleitet werden.

Instrumente für Babys

©123rf.com/profile_famveldman

Musikunterricht für den Nachwuchs?

Eine gewisse Begeisterung für Musik scheint uns schon als Baby in die Wiege gelegt zu sein. Dies könnte eine gute Basis dafür sein, auch im späteren Leben der Musik treu zu bleiben und zum Beispiel ein Instrument zu lernen. Ein Baby kann zwar viel Spaß an Musik haben, aber sicherlich noch kein Instrument „lernen“: Es muss sich unter anderem erst grundlegende motorische Fähigkeiten, die hierzu notwendig sind, aneignen. Allzu lange warten muss der Nachwuchs danach mit dem eigenständigen Musizieren aber auch nicht mehr: Manche Instrumente – wie etwa die Blockflöte oder gar die Geige – können schon ab einem Alter von drei Jahren erlernt werden. Damit die Freude an der Musik dabei nicht auf der Strecke bleibt, sollten Eltern ihre Kinder aber niemals zum Erlernen eines Musikinstrumentes nötigen. Vielmehr gilt es, die Wünsche des Kindes zu berücksichtigen – auch bei der Wahl des Instrumentes und in Hinblick auf die Frage, wie lange das Kind später dem Musikunterricht treu bleibt. Denn sicherlich nur so wird ein Kind an die natürliche Begeisterung für Musik, die es schon als Baby empfand, anknüpfen und sich selbst frei entwickeln können.

Ein Paar begutachtet Ergebnis eines Schwangerschaftstests
Paar macht Test

©123rf.com/profile_kzenon

Es ist soweit: Möglicherweise haben Sie und Ihr Mann schon länger daraufhin gearbeitet und nun bemerken Sie endlich die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft! Nun ist der Zeitpunkt gekommen, mit einem Schwangerschaftstest für Gewissheit zu sorgen. Solche Tests gibt es als Urintests für zu Hause. Ein Schwangerschaftstest, in dessen Zuge Ihr Blut auf Schwangerschaftshormone untersucht wird, kann Ihr Frauenarzt durchführen. Gemeinsam mit sonstigen Untersuchungen haben Sie dann bald endgültig Klarheit. Und? Es hat tatsächlich geklappt? Herzlichen Glückwunsch!
Falls Sie den Schwangerschaftstest alleine gemacht haben, bietet sich jetzt auch eine tolle Möglichkeit, Ihren Partner mit dem Ergebnis zu überraschen! Wie dies gelingen kann und wann Sie möglicherweise am besten Ihren Partner und Ihre Familie über den positiven Schwangerschaftstest informieren, zeigt dieser Artikel!

Wann informiere ich meinen Partner?

Positiver Test

©123rf.com/profile_dangutu

Dafür, den Partner sehr schnell über den positiven Schwangerschaftstest zu informieren, spricht sehr viel. Vielleicht haben auch Sie schon vor dem Schwangerschaftstest erste Veränderungen an sich bemerkt. Solche könnten auch Ihrem Partner auffallen – erst recht, da Sie nun in dem Bewusstsein, schwanger zu sein, möglicherweise auch andere Verhaltensweisen an den Tag legen: Vielleicht haben Sie vor ein paar Wochen noch ab und an ein Glas Rotwein am Wochenende getrunken, auf das Sie nun verzichten, Ihnen ist ab und an morgens bereits übel, sodass Sie sich länger als gewöhnlich im Bad aufhalten, und Sie vereinbaren außer der üblichen Reihe Termine bei Ihrem Frauenarzt. Solche Indizien erkennt auch Ihr Partner, wenn Sie eine enge Beziehung führen. Nur wenn Sie den werdenden Papa frühzeitig über den positiven Schwangerschaftstest informieren, stehen die Chancen gut, für eine echte Überraschung zu sorgen!
Darüber hinaus sollten Sie sich bewusst sein, dass natürlich auch der werdende Vater ein Recht hat, früh von den bevorstehenden Veränderungen zu erfahren. Vielleicht wartet auch er schon lange darauf, dass der Schwangerschaftstest endlich positiv ausfällt und er möchte Ihre Schwangerschaft von Beginn an miterleben! Vor diesem Hintergrund wäre es unschön, ihn allzu lange auf die Folter zu spannen. Falls Sie sich etwas zusammenreißen können, ist es aber natürlich auch eine schöne Idee, sich ein wenig Zeit für eine tolle Inszenierung der besonderen Nachricht zu nehmen: So können Sie den Moment, zu dem Ihr Partner von Ihrer Schwangerschaft erfährt, wunderbar aufwerten – wie dies im Detail gelingen könnte, erfahren Sie im Folgenden.

Mit einem positiven Schwangerschaftstest überraschen!

Es gibt unzählige Möglichkeiten, nach einem positiven Schwangerschaftstest dem werdenden Papa die tolle Botschaft mitzuteilen. Ein paar von diesen stellen wir jetzt vor! Aber eines vorweg: Es kommt nicht nur auf die Art und Weise an, wie Sie Ihren Mann informieren. Auch der Augenblick sollte passen: Traute und gemütliche Zweisamkeit sind ideal geeignet. Am besten suchen Sie sich zudem einen Zeitpunkt aus, zu dem Ihr Mann die Überraschung in vollen Zügen genießen kann und nicht kurz nach dieser zur Arbeit hetzen oder andere Termine wahrnehmen muss. Das Wochenende sollte dabei für viele die richtige Wahl sein.
• Der Klassiker: Klassisch, aber dennoch auf total süße Art und Weise setzen Sie Ihren Partner von dem positiven Schwangerschaftstest in Kenntnis, indem Sie ein Geschenk zur Geburt, wie zum Beispiel Babyschuhe besorgen. Binden Sie eine schöne Schleife um die niedlichen kleinen Schuhe und überreichen Sie das liebevoll geschmückte „Indiz“ Ihrem Partner in einem schönen Moment – zum Beispiel beim Kuscheln auf dem Sofa oder nach einem tollen Abendessen. Ihr Mann wird große Augen machen und den Hinweis sicherlich sofort richtig deuten! Natürlich funktioniert diese Überraschung auch mit jedem anderen Accessoire, das man sofort mit Nachwuchs verbindet.

Freudige Nachricht

©123rf.com/profile_bialasiewicz

• Eine Fotogeschichte: Eine tolle Idee ist es auch, eine kleine Fotogeschichte zusammenzustellen, um den werdenden Papa die freudige Nachricht zu übermitteln. Legen Sie zu diesem Zweck doch einfach ein Album an, das die Geschichte Ihrer Beziehung in Fotos nacherzählt. Verhalten Sie sich ganz unschuldig und durchblättern Sie gemeinsam mit Ihrem Partner das Album. Auf der letzten Seite warten dann als Überraschung Bilder, die auf Ihr Baby hindeuten: vielleicht das erste Ultraschallbild, ein Foto von Ihrem Bauch und ein Foto von dem positiven Schwangerschaftstest!

• Einen Brief schreiben: Wie wäre es mit dieser Idee: Schmuggeln Sie unter die Post doch einen kleinen niedlichen Brief an Ihren Mann, der aus der Perspektive Ihres Kindes verfasst ist. Stellen Sie sich das verduzte Gesicht Ihres Mannes vor, wenn er zum Beispiel an einem Samstagmorgen diesen Brief inmitten von anderen Poststücken entdeckt! Nach dem Öffnen des Briefes werden Sie die Rührung im Gesicht Ihres Mannes entdecken können, die Ihre kreativen und lieben Worte bewirkt haben!

• Bauchverschönerung: Apropos Schreiben – eine andere Möglichkeit, Ihren Mann über den positiven Schwangerschaftstest zu informieren, eignet sich vor allem für den Sommer. Machen Sie doch Ihren eigenen Bauch und somit das derzeitige Heim Ihres Babys zum Träger der Nachricht! Schreiben Sie auf diesen mit geeigneten Farben einen Hinweis, den Ihr Mann nicht fehlinterpretieren kann, oder malen Sie mit ihnen ein Symbol, das sofort auf den zu erwartenden Nachwuchs hindeutet. Schön kann es auch sein, eine Geburtskarte auf den Bauch zu malen. Kommt Ihr Mann von der Arbeit, liegen Sie vielleicht schon auf dem Balkon auf der Liege und sonnen sich. Positionieren Sie sich am besten so, dass Ihr Mann nicht direkt einen Blick auf Ihren Bauch erhaschen kann, und freuen Sie sich gemeinsam, wenn er endlich verdutzt die Botschaft entziffert!

Wann sagen wir es unserer Familie?

Zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre Familie über den positiven Schwangerschaftstest informieren, ist eine sehr individuelle Frage. Sicherlich wird es Ihnen schwerfallen, Ihre Angehörige erst einmal im Dunkeln zu lassen. Hierfür spricht allerdings, dass die frohe Botschaft einer Schwangerschaft oft kein Geheimnis bleibt und die Nachricht somit relativ schnell die Runde machen könnte. Und dies ist oft nicht willkommen, da die ersten Wochen und Monate einer Schwangerschaft eine recht sensible Phase sein können. Sollte die Schwangerschaft dann doch kein glückliches Ende nehmen, könnte es für Sie belastend sein, auch von nicht allzu nahen Bekannten, die eventuell von Ihrer Familie über die Schwangerschaft informiert wurden, nach selbiger gefragt zu werden.
Dennoch: Viele Frauen können sicherlich nicht lange damit warten, insbesondere ihrer Mutter und anderen sehr nahen Verwandten unmittelbar nach dem Schwangerschaftstest die frohe Botschaft zu übermitteln. Gehören auch Sie zu diesen Frauen, könnten Sie einen Kompromiss eingehen: Informieren Sie die Personen, die Ihnen sehr nahestehen, und nehmen Sie diesen zugleich das Versprechen ab, noch ein paar Wochen Stillschweigen über Ihre Schwangerschaft zu wahren. So ist erst einmal nur der engste Kreis, auf dessen Unterstützung Sie eventuell so oder so angewiesen sind, eingeweiht. Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Schwangerschaft, eine tolle Geburt und eine schöne Zeit gemeinsam mit Ihrem neuen Familienmitglied!

Mutter mit Kind auf Gymnastikball
Kind auf Gymnastikball

©123rf.com/profile_oksun70

Ein neuer Erdenbürger ist da! In den ersten Wochen nach der Geburt geht es in vielen Familien darum, sich erst einmal aneinander zu gewöhnen, einen neuen Tagesablauf zu etablieren und ganz einfach viel Zeit mit Kuscheln im Familienbett und gegenseitigem Bewundern zu verbringen. Doch was kommt danach? Natürlich wird auch dann noch gekuschelt, vielleicht wünschen Sie sich aber zusätzlich auch etwas mehr Aktivität und nehmen an, dass dies auch Ihrem Baby gut täte? Wie wäre es dann mit etwas Sport? Auch die ganz Kleinen können sich hiermit schon den Alltag versüßen: Babysport – unter anderem zum Beispiel in Form der Babygymnastik – macht es möglich! Sie fragen sich, was hinter diesem und ähnlichem Babysport steckt und ob das Ganze auch etwas für Ihren Nachwuchs sein könnte? Erste Einblicke in die sportliche Welt der ganz Kleinen bietet dieser Artikel!

Babygymnastik: Sanfte Bewegungen fördern die Beweglichkeit

Auf den kindlichen Körper warten viele Herausforderungen: Babys möchten früher oder später mobil werden und ihre Welt erobern! Was sie hierfür benötigen, sind auch Beweglichkeit und Muskeln. Beides kann mit der Babygymnastik sanft gefördert werden. Aber Vorsicht: Natürlich ist Babygymnastik nicht mit den Verrenkungen zu verwechseln, die Erwachsene vollbringen können. Vielmehr geht es darum, ganz grundlegende Dinge zu schulen: etwa mit Greifübungen oder dem sanften und leichten Rollen auf einer weichen Unterlage. Die Eltern sind hierbei wie bei eigentlich jedem Babysport die Impulsgeber und müssen sehr vorsichtig vorgehen. Wer sich – und dies ist nicht verwunderlich – etwas unsicher ist, welche Übungen für sein Kind förderlich sind und wie diese auszuführen sind, besucht am besten einen entsprechenden Kurs unter fachkundiger Leitung. Netter Nebeneffekt: Sowohl die Eltern als auch das Baby können bei der Babygymnastik neue soziale Kontakte knüpfen! Solche Kurse werden schon für Babys ab einem Alter von wenigen Monaten angeboten: Eltern können bei Kinderärzten nachfragen, wann der rechte Zeitpunkt für ihr Baby gekommen ist. Gleiches gilt für den Babysport, den wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen.

Turnen mit Kind

©123rf.com/profile_oksun70

Babyyoga als trendiger Babysport

Yoga ist ein wahrer Dauerbrenner unter den Sportarten, der sich in ganz unterschiedlichen Varianten präsentieren kann. Eine dieser Varianten ist das Babyyoga, das sich an sportlich interessierte Eltern und ihren Nachwuchs richtet. Beim Babyyoga sind die Eltern selbst nämlich durchaus etwas aktiver als bei der klassischen Babygymnastik: Sie gönnen hier auch ihrem eigenen Körper die wohltuende Wirkung von Sport, wobei gleichzeitig ein großer Wert auf Entspannung gelegt wird. Die damit einhergehende Erholung und Abwechslung können frischgebackene Eltern sicherlich besonders gut gebrauchen. Und was macht der Nachwuchs beim Babyyoga – einfach nur zusehen? Nein – er wird natürlich ganz bewusst miteinbezogen und freut sich über entspannende Massageeinheiten oder kleine Übungen, die ähnlich wie bei der Babygymnastik die Beweglichkeit schulen sollen. Mittlerweile werden Babyyogakurse relativ häufig angeboten: Wer einen fachkundigen Anbieter wählt, kann auch hier seine Scheu, etwas falsch zu machen, sicherlich schnell überwinden.

 

Sonstiger Babysport: Was können die ganz Kleinen noch erleben?

Selbstverständlich kommen viele klassische Sportarten noch nicht für Babys infrage: Oder haben Sie schon einmal ein Baby joggen, Basketball spielen, Rennrad fahren oder im Fitnessstudio trainieren sehen? Aber Spaß beiseite: Neben Gymnastik und Yoga kommt noch ein Babysport infrage, in den Kinder schon früh hineinschnuppern können und der ihnen viel Spaß bereiten könnte. Die Rede ist hier von dem Babyschwimmen. Im Grunde gibt es hier viele Parallelen zur Babygymnastik – nur das Element ist eben ein anderes. Babys lernen natürlich noch nicht das Schwimmen, die Übungen sollen aber auch hier die Beweglichkeit fördern. Und wer weiß: Wer sich früh an das nasse Element gewöhnt, wird später vielleicht sogar eine richtige Wasserratte, welche ihre Lieblingssportart schon gefunden hat und auch behalten wird. Auch beim Babyschwimmen ist eine fachkundige Betreuung natürlich das A und O: Eltern lernen durch sie, wie sie ihr Kind richtig im Wasser begleiten und halten können und welche Übungen für die ganz Kleinen sinnvoll sind. Zudem ist es ratsam, vor der ersten Stunde des Babyschwimmkurses das Okay des Kinderarztes einzuholen: Wer sich in das doch etwas kühle Nass begibt, sollte schließlich rundum fit sein.

Baby schwimmt

©123rf.com/profile_dmosreg

Spaß beim Babysport

Egal, auf welchen Babysport die Wahl fällt: Natürlich sollten alle Kurse Spaß für den kleinen Sportler und für seine Eltern bringen. So sammeln schon Babys erste positive Erfahrungen mit ihrem Körper und können eine angenehme Zeit mit ihren wichtigsten Bezugspersonen verbringen, was ganz nebenbei die Eltern-Kind-Beziehung stärkt. Zwang hingegen wäre beim Babysport natürlich völlig fehl am Platz und könnte im schlimmsten Fall zu unangenehmen Erfahrungen und vielleicht auch zu einer Abneigung gegen Sport und bestimmte damit verbundene Situationen führen. Als Eltern gehen Sie den Babysport also am besten gelassen an: Lassen Sie Ihr Kind neue Erfahrungen sammeln, scheuen Sie sich aber auch nicht davor, einen Kurs, der Ihnen und Ihrem Kind keine Freude bereitet, abzubrechen und sich nach etwas Neuem umzusehen. Sicherlich werden auch Sie im Laufe der Zeit genau das Richtige für sich und Ihr Kind finden! Wir wünschen Ihrem Baby und Ihnen ganz viel Vergnügen bei der sportlichen Betätigung!

Drei Frauen mit Babysachen
Frauen mit Babysachen

©123rf.com/profile_poznyakov

Viele Trends kommen aus den USA – egal, ob es um Mode, Ernährung, Sport oder Freizeitgestaltung geht. Sogar beim Feiern können wir uns hierzulande viel von den Amerikanern abschauen. Und das machen wir auch: so etwa, wenn es um die Baby-Shower geht! Sie haben noch nichts von dieser Art Party gehört, erwarten aber selbst bald Nachwuchs oder haben eine Freundin, die schwanger ist? Dann wird es höchste Zeit, sich mit dem Thema Baby-Shower auseinanderzusetzen! Als Freundin einer Schwangeren wäre es nämlich eine schöne Geste, eine Baby-Shower vorzubereiten, und als werdende Mama möchten Sie sich sicherlich informieren, was sie erwarten könnte, wenn Sie trendbewusste Freundinnen haben. Also, es kann losgehen: Erfahren Sie im Folgenden, was eine Baby-Shower auszeichnet!

Baby-Shower: Vor, nicht nach der Geburt!

Ein besonders Merkmal der Baby-Shower ist, dass diese nicht etwa wie eine gewöhnliche Babyparty nach der Geburt des Nachwuchses stattfindet, sondern zuvor! Als werdende Mutter werden Sie jetzt vielleicht zusammenzucken und möglicherweise denken, dass Sie in der Schwangerschaft genug anderes zu tun haben und nicht auch noch eine Party planen möchten. Aber keine Sorge: In der Regel wird eine Baby-Shower nicht von der baldigen Mutter ausgerichtet, sondern von einer guten Freundin oder einer nahen Verwandten. Die Schwangere darf sich also aufs Genießen und verwöhnt werden konzentrieren!

Frau mit Babyshuhen

©123rf.com/profile_rtimages

Ob die Baby-Shower als Überraschungsparty angelegt wird oder ob die Organisatorin einen Termin mit der werdenden Mutter abstimmt, ist natürlich Geschmacksache. Beides hat seine Vor- und Nachteile: Weiß die Schwangere von dem Termin, kann sie ihre Vorstellungen von einer tollen vorgeburtlichen Baby-Party eventuell etwas mit einfließen lassen und zudem die Gästeauswahl steuern. Der Überraschungseffekt ist dann jedoch nicht gegeben. Ist hingegen die Überraschungsvariante geplant, könnte es sein, dass die Organisatoren die werdende Mutter zu sehr überrumpeln: Schließlich ist die Schwangerschaft eine sensible Phase, in der sich eine Frau nicht jeden Tag gleich gut fühlt. Als Organisatorin einer Baby-Shower folgen Sie am besten Ihrer Intuition: Sie kennen Ihre schwangere Freundin, ihre Vorlieben und ihr derzeitiges Befinden schließlich am allerbesten.

Vermeiden sollten Sie aber in jedem Fall, dass der Termin für die Baby-Shower zu nah am errechneten Geburtstermin liegt: Selbst eine gemütliche Feier könnte zum Ende der Schwangerschaft zu anstrengend sein und man weiß schließlich nie, ob sich der Nachwuchs nicht doch dazu entscheidet, ein paar Tage eher das Licht der Welt zu erblicken. Ist also nicht mehr viel Zeit bis zur Geburt, erwägen Sie eventuell besser, doch auf eine Babyparty nach der Geburt auszuweichen.

So wird eine werdende Mama auf der Baby-Shower verwöhnt

Eine Baby-Shower ist für eine Schwangere gleich aus vielerlei Hinsicht ein wunderschönes Ereignis. Die Organisatorin lädt Freundinnen, weibliche Verwandte und vielleicht auch Kolleginnen der werdenden Mama ein, was schon alleine sehr unterhaltsam sein kann. Schließlich bietet sich so die perfekte Gelegenheit, unter Frauen alles Wichtige rund um den Nachwuchs und die Geburt zu besprechen: angefangen bei der Wahl des Namens für das Kind bis hin zum Erfahrungsaustausch mit Gästen, die bereits Kinder zur Welt gebracht haben.

Eine Baby-Shower nach amerikanischem Vorbild bietet allerdings noch sehr viel mehr als nettes Geplauder und regen Austausch, wie man ihn auch bei einem normalen Kaffeeklatsch haben kann. So ist es etwa üblich, dass die Gäste Geschenke mitbringen. Dabei dreht sich natürlich vieles um das Thema Baby: Über Strampler, Spielzeuge, niedliche Babymützchen und vieles andere mehr wird sich die Schwangere sicherlich sehr freuen – zumal diese Geschenke auch einen praktischen Nutzen erfüllen. Natürlich darf aber bei einer Baby-Shower auch gerne das eine oder andere Geschenk dabei sein, das nichts mit dem Nachwuchs zu tun hat und alleine dazu dient, dass es sich die Schwangere einmal richtig gut gehen lassen kann. Toll machen sich auch Geschenke, die selbst gebastelt sind: zum Beispiel ein liebevoll dekoriertes Tagebuch, in dem die Mama später die ersten Geschichten über den Nachwuchs zum Besten geben kann, ein selbst gebasteltes kindersicheres Mobile oder eine stattliche Windeltorte.

Kekse für Baby-Shower eines Mädchen

© 123rf.com/profile_egal

Und was gehört noch zu einer gelungenen Party? Natürlich leckeres Essen, köstliche Getränke und eine Deko, die alle Gäste sofort in Feierlaune versetzt! In Sachen Verköstigung ist die Organisatorin der Baby-Shower natürlich gut beraten, den Geschmack und die Bedürfnisse der Schwangeren zu berücksichtigen. Bei der Deko des Partyraums darf es farbenfroh und ruhig etwas pompös zugehen: Wie wäre es etwa mit pastellfarbigen Pompons oder Wabenbällen, Herzgirlanden und üppigen Blumengestecken auf der Tafel? Wer mag, kann all diese und anderweitige Dekoelemente natürlich farblich daran anpassen, ob die Schwangere ein Mädchen oder einen Jungen erwartet. Bei einem Mädchen würde dann klassischerweise alles in rosa, pink oder rot erstrahlen, bei einem Jungen in Blautönen! Darüber hinaus ist eine leicht jahreszeitlich angehauchte Deko ebenfalls passend, solange bei ihr der Babybezug nicht ganz außen vor bleibt. Der leichte jahreszeitliche Bezug lässt sich schon alleine durch die verwendeten Dekomaterialien realisieren: Eine Herzgirlande oder Pompons aus leichtem Seidenpapier passen gut in den Frühling und Sommer, während dieselben Dekostücke aus Filz (Girlande) oder Wolle (Pompons) gefertigt perfekt zu einer kuschligen herbstlichen oder winterlichen Baby-Shower passen dürften!

Zusätzliche Unterhaltung auf der Baby-Shower

Plaudern, essen, die wunderschöne Deko bewundern und sich einfach geborgen unter seinen liebsten Freundinnen fühlen – das ist natürlich schon wunderbar! Damit auf einer Baby-Shower aber auch wirklich zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt, sollte die Organisatorin eventuell ein paar zusätzliche Trümpfe im Ärmel haben: So könnte sie sich etwa ein paar Spiele ausdenken, eine kleine Rede halten, die Lieblingsmusikstücke der Schwangeren spielen (möglicherweise sogar selbst auf dem Klavier oder mit einer Gitarre?) oder Utensilien bereithalten, mit denen die Gäste kleine Erinnerungsstücke für die Schwangere basteln können. Oder wie wäre es schon mal mit den Vorbereitungen für die Geburtskarten? Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt: Alleine die werdende Mutter sollte natürlich nicht überfordert werden. Sie wird aber sicherlich zumindest gerne zusehen, wenn ihre Gäste ihr zu Ehren spielen, basteln, musizieren, singen und erzählen – wäre doch jeder Tag der Schwangerschaft so schön!

Baby und Mutter im Wasser
Baby und Mutter im Wasser

©123rf.com/profile_yanlev

Schon in der Schwangerschaft spielt das Thema Wasser und Bewegung eine spannende Rolle. Nach der Geburt ändert sich daran nichts: Das Babyschwimmen existiert in Deutschland schon seit den 1960er Jahren. Damals boten Schwimmtrainer, Physiotherapeuten und Hebammen sogenannte Mutter-Kind-Lehrgänge an, die für Babys ab circa sechs Monaten gedacht waren. Mittlerweile gibt es Kurse zum Babyschwimmen bereits für Kinder ab zwei Monaten. Durch ein gezieltes Wassertraining unter fachkundiger Anleitung beim Babyschwimmen werden die nachgeburtlichen Rückbildungsprozesse der jungen Mutter unterstützt und die Sinne des Babys angesprochen.

Ab dem wievielten Lebensmonat sollten Sie mit Ihrem Kind zum Babyschwimmen gehen?

Das Baby hat sich im Fruchtwasser in der Gebärmutter der Frau neun Monate entwickelt. Aus diesem Grund sind die Sinne des Kindes direkt nach der Geburt noch vollständig an das Wasser angepasst. So können Neugeborene unter Wasser nicht nur die Augen offen halten, sondern ihren Blick auch fokussieren. Zudem übertrifft die Hörfähigkeit von Babys unter Wasser diejenige von Erwachsenen um ein Vielfaches. Aus diesem Grund ist laut Aussagen von Experten die beste Zeit für ein frühes Babyschwimmen die ersten 4 bis 6 Wochen nach der Geburt, da alle Geburtsreflexe noch bestehen. Allerdings ist es notwendig, dass der Organismus des Babys dazu in der Lage ist, die Körpertemperatur in einem gewissen Umfang zu regulieren. Da der Entwicklungsstand Neugeborener stark variiert, sollte vor dem Babyschwimmen eine Beurteilung durch einen Kinderarzt oder eine Hebamme erfolgen. Es ist normal, dass einige Babys schon in der ersten Lebenswoche andere jedoch erst mit acht Wochen oder noch später am Babyschwimmen teilnehmen können.

So geht’s: Babyschwimmen unter fachkundiger Anleitung

Natürlich können frischgebackene Eltern mit ihrem Baby auch allein schwimmen gehen. Wer jedoch einen speziellen Kurs unter qualifizierter Leitung besucht, profitiert von bestimmten Vorteilen:

  • Das Neugeborene gewöhnt sich gemeinsam mit den Eltern ans Wasser. Beide Parteien haben viel Spaß.
  • Durch die Kursleitung werden den Eltern sichere Griffe und wichtige Haltetechniken vermittelt.
  • Den Eltern werden alle Bewegungsmöglichkeiten, die sie gemeinsam mit ihrem Neugeborenen nutzen können, aufgezeigt.
Mutter mit Kind im Wasser

©123rf.com/profile_djma

Babyschwimmen hat positive Effekte auf Körper und Geist des Neugeborenen

Positive Auswirkungen auf Muskulatur und Skelett
Durch Studien wurde belegt, dass die Entwicklung der Skelettstrukturen von Babys, die eine Wassergeburt hatten, schneller erfolgt als bei anderen Kindern. So hat sich gezeigt, dass „Schwimmbabys“ ihre Wirbelsäule im Durchschnitt schon nach sechs Monaten strecken können. Bei Kindern, die nicht zum Babyschwimmen gehen, bleibt die runde, nachgeburtliche Wirbelsäulenform dagegen bis zum 12. Monat erhalten.

Zudem kommt es bei Babys, die früh am Babyschwimmen teilnehmen, oftmals zur spontanen Rückbildung während der Geburt entstandener physiologischer Abweichungen. Dies gilt vor allem für mögliche Einschränkungen in Bezug auf die Hals-Kopf-Bewegungen. Letztlich wirkt sich das Babyschwimmen auf die gesamte Körpermuskulatur des Babys kräftigend aus.

Positive Affekte auf das Atemsystem
Weil das Atemsystem neugeborener Babys noch nicht vollständig ausgreift ist, ist anfangs nur eine reine Brustatmung möglich. Erst ab der achten Lebenswoche vollziehen Neugeborene diesbezüglich einen Entwicklungsschritt. Das Baby erlernt die tiefe Bauchatmung, sodass es das obere Lungendrittel belüften kann. Diese Umstellung des reinen Nasen-Reflex-Atmens in eine motorisch gesteuerte Atmung wird durch die Teilnahme am Babyschwimmen unterstützt.

Kognitive Erfahrungen & Kommunikationstraining
Beim Beobachten eines schwimmenden Babys wird schnell klar: Sie sind neugierig, angstfrei und lieben es sich im Wasser zu bewegen. Beim Babyschwimmen sammeln Kinder bereits im frühen Lebensstadium vielfältige kognitive Erfahrungen. Kindern, die nicht schwimmen gehen, bleiben diese dagegen verwehrt. Zudem wird beim Babyschwimmen die Bindung zwischen Mutter und Kind gestärkt, teils entstehen auch altersübergreifende Freundschaften. Aus diesem Grund haben sich Schwimmgruppen für das Babyschwimmen, in denen die Teilnehmer ihren Fähigkeiten entsprechend zusammengestellt werden, hervorragend bewährt. Dort finden die Kinder Vorbilder, Nachahmer und natürlich Mitschwimmer. Durch die im Rahmen von Babyschwimmen angebotenen Übungen ist es den Kindern möglich, sozusagen „schwimmend“ in die nächste Entwicklungsstufe hineinzuwachsen.

Dies sollte beim Babyschwimmen beachtet werden

Heutzutage wird Babyschwimmen in fast jeder Gemeinde angeboten. Ist kein Hallenbad vorhanden, werden Babyschwimmkurse oftmals in Kliniken, Hotels oder der Physiotherapie durchgeführt. Wichtig ist, dass das Wasser eine Temperatur von 31 °C bis 35 °C aufweist, die Mütter im Becken neben ausreichend Bewegungsfreiheit auch einen sicheren Stand haben und der Kurs von einer speziell ausgebildeten Person, zum Beispiel einer Hebamme oder einem Schwimmtrainer, geleitet wird. Haben der Kinderarzt oder die Hebamme grünes Licht gegeben, können sich Eltern und Kind zum Babyschwimmkurs anmelden.

Tauchendes Kind

©123rf.com/profile_photobac

Diese Baby-Ausstattung sollte zum Babyschwimmen mitgebracht werden

Die Schwimm- oder Aquawindel
Durch eine Schwimm- oder Aquawindel können die Ausscheidungen des Kindes im Wasser zuverlässig aufgefangen werden. Zudem schützt diese Art von Windel den Po des Babys. Grundsätzlich gibt es verschiedene Modelle von Schwimmwindeln: Entweder ist die Windel selbst die Badehose oder sie wird als Einlage in eine normale Badehose gelegt.

Kapuzenhandtuch & Bademantel
Um das Kind nach dem Babyschwimmen abzutrocknen, eignet sich ein Handtuch mit Kapuze hervorragend, weil von diesem auch das noch empfindliche Köpfchen bedeckt wird. Zudem sollten Babys nach dem Baden gut warmgehalten werden. Ein Bademantel ist nicht nur flauschig weich, sondern schützt das Baby auch vor Unterkühlung, so dass einer Erkältung vorgebeugt wird.

Die richtige Babycreme
Nach dem Babyschwimmen und anschließendem Duschen benötigt die sensible Haut des Babys viel Feuchtigkeit. Hierfür sind spezielle Cremes erhältlich, die auf die Bedürfnisse von Neugeborenen abgestimmt und in der Regel besonders hautverträglich sind.

Das Fläschchen danach
Natürlich ist das Babyschwimmen für die Kleinen anstrengend, sodass sie danach sehr durstig und hungrig sind. Deshalb sollten Eltern entweder ein Fläschchen oder einen Snack für die etwas älteren Kinder dabei haben.

Sollte das Baby beim Schwimmen getaucht werden oder nicht?

Grundsätzlich wird diese Frage kontrovers diskutiert und beantwortet – es gibt ebenso viele Befürworter wie Gegner. Wichtig ist, dass das Baby bereit ist, zu tauchen und bestenfalls auch noch Spaß daran hat. Ob dies der Fall ist, überprüfen geschulte Kursleiter in der Regel vor dem ersten Tauchgang mit Hilfe der sogenannten Wassergussmethode. Achtung: Das Tauchen des Babys ist keinesfalls wichtigster und einziger Zweck des Babyschwimmens!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Babyschwimmen. Sie werden sehen, dass Ihr Schwimmbaby schnell an Selbstsicherheit und Körpergefühl gewinnt. Achten Sie darauf, dass Sie einen Kurs unter qualifizierter Leitung besuchen und der Spaß im Wasser im Vordergrund steht.

Drei Kinder auf Gymnastikbällen

Kinder auf Gymnastikbällen

©123rf.com/profile_anatols

Ganz unabhängig von der eigenen Sportlichkeit wünschen sich viele Eltern, ihre Kinder frühzeitig an eine Sportart heranzuführen, damit der Nachwuchs gesund und fit bleibt. Gerade erst wurde die Geburtsanzeige versendet und schon kann der Nachwuchs aktiv werden. Doch wie lässt sich eine geeignete Sportart für Kinder finden? Erinnern Sie sich doch einfach einmal an Ihre eigene Kindheit zurück: Sicherlich haben auch Sie im Kindergarten und in der Schule viel Zeit mit dem Turnen verbracht! Warum das Kinderturnen so verbreitet und geradezu klassisch ist, liegt auf der Hand: Der Einstieg ist einfach, das Kinderturnen lässt sich auf unterschiedliche Altersgruppen zuschneiden und ist ein Sport, der sich wunderbar in der Gemeinschaft ausüben lässt. Sind Ihre Erinnerungen an die eigenen Turnerfahrungen nicht mehr die frischsten, erfahren Sie im Folgenden, worum es beim Kinderturnen im Groben geht. Zudem haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, die es Ihnen erleichtern könnten, Ihre Kids fürs Kinderturnen und für andere Sportarten zu motivieren, um sie aus dem eigenen Bettchen zu bekommen.

Um was geht’s beim Kinderturnen?

Kinderturnen ist vor allem eines: sehr abwechslungsreich, weshalb es auch an die unterschiedlichen Fähigkeiten von Kindern diverser Altersklassen angepasst werden kann. Zum einen spielt beim Turnen – und somit auch beim Kinderturnen – natürlich das Bodenturnen eine große Rolle. Jüngere Kinder üben sich hierbei unter anderem im Schlagen von Purzelbäumen, während die Fortgeschrittenen mitunter schon stolz ein Rad, einen Handstand oder andere Übungen vorführen können. Zum anderen fällt in den Bereich des Turnens natürlich auch das Geräteturnen: Schwebebalken, Barren und Co. lassen grüßen, aber auch kleinere Utensilien für das Turnen wie etwa Reifen und Springseile lassen sich integrieren.
Da Kinder natürlich nicht nur ein strammes Turnprogramm absolvieren möchten, sondern ihrem Altern entsprechend auch einen ganz natürlichen Drang nach freier Bewegung, Spiel und Spaß aufweisen, kommen beim Kinderturnen auch Spiele wie Fangen und Co. nicht zu kurz. Sie oder aber auch die Bewegung zu Musik sorgen häufig für Auflockerung vor, zwischen oder nach den Turneinheiten. Mitunter gibt es übrigens Angebote für das Kinderturnen, die sich schon an Kinder ab einem Alter von einem Jahr richten: Hier stehen die klassischen Turnübungen, wie man sie kennt, natürlich noch nicht auf dem Programm. Vielmehr geht es bei den allerersten Turnstunden solch junger Kinder um die ersten Erfahrungen mit dem eigenen Körper und um die Entwicklung grundlegender motorischer Fähigkeiten – das Ganze natürlich bei so jungen Kindern immer in Begleitung der Eltern.

Mädchen turnt

©123rf.com/profile_oksun70

Was bringt das Kinderturnen?

Früh übt sich, wer kein Sportmuffel werden möchte – das Kinderturnen kann durch seine altersgerechte Ausrichtung schon für sehr junge Kinder infrage kommen und somit die Basis für Spaß an Bewegung und Sport legen. Zudem ist das Kinderturnen – anders als man vielleicht zuerst denken mag – keine Sportart, die zum Einzelgänger macht. Ganz im Gegenteil: Den Purzelbaum macht zwar jeder für sich, durch den Kontakt mit anderen Kindern kann der Nachwuchs aber viel lernen. Dies gilt nicht nur in Hinblick auf Motorik und einzelne sportliche Übungen, sondern auch in Bezug auf das soziale Verhalten. In der Kinderturngruppe werden sicherlich sehr schnell erste Freundschaften geschlossen, kleine Konflikte bewältigt und die Erfahrung erworben, dass es schön ist, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Viele weitere positive Aspekte des Kinderturnens sind denkbar.

Probieren geht über Studieren

Sie sind sich nicht sicher, ob Kinderturnen auch für Ihren Nachwuchs infrage kommt? Sind Ihre Kinder noch relativ jung, könnten Sie einfach dem Grundsatz folgen, dass Probieren über Studieren geht. Schließlich kann Ihr sehr junges Kind sich noch gar keine konkrete Vorstellung vom Kinderturnen machen und lernt am besten aus eigenen Erfahrungen. Erkundigen Sie sich doch einfach, ob in Ihrer Gemeinde Kurse für das Kinderturnen und in diesem Zuge eventuell auch eine Schnupperstunde angeboten wird. Vielleicht testen Sie und Ihre Kleinen sich auch erst einmal zu Hause im eigenen Kinderzimmer bei kleinen Übungen aus. So können Sie und Ihr Nachwuchs vielleicht erste Eindrücke sammeln und daraufhin entscheiden, ob es mit dem Kinderturnen weitergehen soll oder nicht. Sind Ihre Kinder schon etwas älter, sprechen Sie mit ihnen ruhig über Ihre Idee, das Kinderturnen einmal auszuprobieren. So manch ein Fünfjähriger hat sehr konkrete Vorstellungen davon, was ihm Spaß machen könnte und was nicht. Zum unverfänglichen Antesten des Turnens werden Sie aber sicherlich auch Kinder bewegen können, die zunächst etwas skeptisch sind. Verfestigt sich bei Ihrem Kind aber die Meinung, dass das Kinderturnen nichts für es ist und äußert es den Wunsch, lieber einen anderen Sport zu betreiben, sollten Sie natürlich auch dieses ernst nehmen. Wer mag schließlich schon einen Sport ausüben, der ihm nicht gefällt, während in der Turnhalle nebenan Kurse für die Traumsportart stattfinden?

Mädchen mit Reifen

©123rf.com/profile_anatols

Für Motivation beim Kinderturnen und bei anderen Sportarten sorgen

Motivation ist für Kinder immer wichtig – auch wenn es um sportliche Betätigung geht. Beim Kinderturnen können Sie für Motivation sorgen, indem Sie gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs in die neue Sportart starten: Bei den ganz jungen Kindern machen die Eltern beim Eltern-Kind-Turnen nämlich einfach mit! Dies nimmt den Kleinen nicht nur die Scheu davor, Neues auszuprobieren und sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, sondern sorgt natürlich auch für eine Extraportion Spaß. Schließlich sieht Papa im Gymnastikreifen bestimmt sehr lustig aus und Mamas Purzelbaum wird für großes Staunen sorgen. Nehmen Sie später nicht mehr selbst am Kinderturnen teil, können Sie für Motivation in Sachen Sport bei Ihrem Nachwuchs sorgen, indem Sie weiterhin, aber auf anderen Wegen als gutes Beispiel vorangehen. Machen Sie selbst Sport, ist es für Ihr Kind schließlich viel einfacher, sich von der Sinnhaftigkeit des mitunter schweißtreibenden Unterfangens zu überzeugen.
Damit Ihr Kind auch bei Misserfolgen am Ball bleibt und die ersten kleinen Rückschläge nicht als Anlass nimmt, ein für alle Mal mit jedwedem Sport zu brechen, ist ebenfalls Ihre Motivationskunst gefragt. Verdeutlichen Sie Ihrem Nachwuchs, dass Misserfolge im Leben dazugehören, und nicht bedeuten, dass das Scheitern nun für alle Zeiten vorprogrammiert ist. Machen Sie Mut und zeigen Sie Ihrem Kind Wege auf, die es bestreiten kann, damit beim nächsten Mal alles besser läuft. So stehen die Chancen gut, dass Ihr Kind dem Sport treu bleibt und sich schon bald über Erfolge freuen kann, die das kindliche Selbstbewusstsein stärken. In diesem Sinne sei Ihnen und Ihrem Kind eine sportliche und gesunde Zukunft gewünscht!

Babyhand grieft den Finger eines Erwachesenen der auf eine offene Bibel zeigt
©123rf.com/profile_balazschristina

©123rf.com/profile_balazschristina

Bei der Fürbitte zur Taufe handelt es sich um kleine Gebete. In jeder Kirche gibt es Fürbitten-Gebete, welche Bitten beinhalten, die dem Betenden besonders am Herzen liegen. Aus diesem Grund stellen Fürbitten ein ganz besonderes Geschenk zur Taufe dar.

Im Mittelpunkt der Fürbitten stehen immer der Täufling und seine Eltern. Auch Paten und Gäste können angesprochen werden. Die Fürbitte gilt dabei als fester Bestandteil der Taufzeremonie in der katholischen und der evangelischen Kirche. Gott wird darin gebeten, den Täufling als sein Kind anzunehmen, ihn mit dem Heiligen Geist zu erfüllen und es vor Bösem zu bewahren. Auch um die Aufnahme in sein himmlisches Reich nach dem Tod wird Gott gebeten.

Ganz gleich, in welcher Kirche die Fürbitten gesprochen werden sollen: Die Auswahl ist vielfältig, sodass Sie sicherlich den passenden Text für Ihr Gebet finden werden. Diese können auch in den Taufkarten aufgegriffen werden.

 

So sollte die Fürbitte zur Taufe aufgebaut werden

Die Struktur der Fürbitten zur Taufe ist immer ähnlich. Zuerst richtet der Sprechende das Wort direkt an Gott zum Beispiel mit den Worten: großer Gott, lieber Gott oder Vater im Himmel. Im Anschluss folgt die Bitte oder auch der Wunsch für den Täufling. In der Regel werden Fürbitten zur Taufe von mehreren Personen – zum Beispiel den Eltern, den Geschwistern und den Taufpaten –im Wechsel gelesen beziehungsweise gesprochen. Die übrigen bei der Taufzeremonie Anwesenden antworten dann mit „Wir bitten dich, erhöre uns.“

Fürbitten zur Taufe können auch frei formuliert werden. Mit Ihnen werden die ganz persönlichen Wünsche des Betenden ausgedrückt. Dabei werden Fürbitten am Ende des Gottesdienstes zur Taufe vor dem Vaterunser und dem Segen vorgetragen.

 

Taufe eines Babys

©pixabay.com/de/users/keskieve-694816/

Fürbitten zur Taufe für den Täufling

Zunächst steht natürlich der kleine Täufling im Mittelpunkt der Zeremonie. Folgende Fürbitten eignen sich besonders gut:

Großer Gott, der du die Kinder liebst, dich bitten wir für dieses Kind, …

  • dass stets Menschen da sind, die zuhören können.
  • dass es niemals sagen muss: Keiner ist da, der mich versteht.
  • dass Menschen da sind, die seinen Glauben stärken.
  • dass es nie Angst haben muss, von allen lieben Menschen verlassen zu werden.
  • dass es deinen Segen spürt und selbst ein Segen für andere Menschen sein kann.
  • dass es offen ist für deine frohe Botschaft und darin Hilfe für sein Leben findet.

Wir bitten dich, lieber Gott, für dieses Kind, …

  • dass es viel Liebe durch die Menschen empfängt.
  • dass es deine Liebe stets spürt.
  • dass immer Menschen an seiner Seite sind.
  • dass es auch in schweren Zeiten immer wieder Hoffnung findet.

 

Fürbitten zur Taufe für die Eltern und Paten

Fürbitten zur Taufe sind auch für Eltern und Taufpaten angebracht. Diese Auswahl gibt einige Anregungen:

Lieber Gott, wir bitten dich, für die Eltern und Paten, …

  • dass sie immer wieder Kraft finden, ihr Kind auf all seinen Wegen zu begleiten.
  • dass sie sich der Verantwortung für ihr Kind immer bewusst bleiben.
  • dass sie ihm so viel Halt geben wie nötig und so viel Ermutigung wie möglich.
  • dass sie ihm im Glauben und Leben ein gutes Vorbild sind.

Vater im Himmel, steh Du ihnen bei, …

  • dass ihr Verhältnis zueinander von deinem Geist der Liebe geprägt ist.
  • dass sie ihm nötige Grenzen aufzeigen und dennoch genug Freiräume geben.
  • dass sie Rat und Ermutigung durch deine Liebe finden.
  • dass sie stets genug Kraft, Mut und Fantasie für eine gute Erziehung finden werden.
  • dass sie sich bei schwierigen Entscheidungen durch deine frohe Botschaft ermutigen lassen.
Bibel mit Fürbitten

©123rf.com/profile_winterling

Fürbitten für Gäste der Tauffeier

Natürlich sind auch die Gäste wichtig und so sollten auf einer Tauffeier auch Fürbitten für sie gesprochen werden. Diese Formulierungen sind möglich:

Wir bitten dich, lieber Gott, für uns alle, …

  • lass uns den Kindern eine Welt übergeben, in der sie gut und gern leben möchten.
  • lass uns Mut, Kraft und Fantasie für ein christliches Miteinander aus deinem Segen schöpfen.
  • lass uns der Verantwortung bewusst sein, die wir für diese Welt haben.
  • befreie uns von Egoismus, von Machtstreben, von Missgunst und von Argwohn.

Vater im Himmel, wir bitten dich, …

  • dass wir uns für Mitmenschlichkeit einsetzen und gegen Ungerechtigkeit aufschreien.
  • dass wir Kindern deine Botschaft glaubwürdig vorleben.
  • zeige uns, wie man notwendige Grenzen aufzeigt, ohne dabei andere Menschen zu entmutigen.
  • hilf uns, überflüssige Grenzen niederzureißen, ohne ein Chaos hervorzurufen.

 

 

 

Weitere mögliche Fürbitten zur Taufe

Der Tag der Taufe ist ein wunderbares und zugleich unvergessliches Ereignis. An einem solchen Tag kann aber auch an die Menschen gedacht werden, die Not leiden. Auch zur Taufe können Fürbitten für den Frieden und die Umwelt sowie für aktuelle Anlässe und Themen wie zum Beispiel notleidende Menschen, sowie Opfer von Terror, Krankheit, Katastrophen und Unfällen gesprochen werden. Diese Varianten eignen sich für den Tag der Taufe:

Lieber Gott, wir bitten für diejenigen, die in unserer Welt eine besondere Verantwortung tragen, …

  • lass sie Wege gehen, die Mut gegen alle Resignation machen.
  • gib ihnen die Kraft, an einer Welt, in der unserer Kinder eine gute Zukunft haben, mitzuwirken.

Lieber Gott, wir sind mit unseren Gedanken bei den Menschen, …

  • die mit einem bedrückenden Schicksal leben müssen.
  • die in Kriegsregionen leben.
  • die an einer schweren Krankheit leiden.
  • die Opfer von Terror, Hass, Gewalt und Katastrophen wurden.
  • die weder Hoffnung haben noch auf die Zukunft vertrauen.

 

Das Amen – Abschluss der Fürbitten zur Taufe

Den Abschluss der gesamten Fürbitten-Gebete bildet das „Amen“. Während die Anrede zum Beispiel lieber Gott oder Herr im Himmel mehrfach wiederholt werden kann, ist das „Amen“ zum Schluss einmalig.