Die Taufe ist ein wichtiges christliches Fest für den Nachwuchs. An diesem Tag wird er feierlich in die kirchliche Gemeinde aufgenommen und damit Gottes Schutz und Segen unterstellt. Wird dieser Tag von den Eltern liebevoll geplant, bleibt er ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Hübsche Taufkarten runden diesen besonderen Tag ab. Im Babykarten-Magazin zeigen wir, wie die Tauffeier gelingt und was nicht fehlen darf.

Baby wird getauft

Die Taufe ist eines der wichtigsten christlichen Feste (Foto: © b_sonderes / Dollar Photo Club)

Individuelle Wünsche und Tradition reichen sich die Hände

Die Taufe ist ein Zusammenspiel aus Tradition und Organisation. Während der grobe Ablauf der Taufe seit Jahrhunderten feststeht, können Eltern bei vielen Details Hand anlegen und der Feier eine ganz persönliche Note geben. Zunächst müssen sich Eltern darüber klarwerden, ob sie ihr Kind überhaupt taufen lassen wollen. Viele Eltern entscheiden sich für eine Taufe im Baby- oder Kleinkindalter, während andere die Taufe bewusst auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, damit der Täufling sich selbst für oder gegen die Taufe entscheiden kann. Aus christlicher Sicht ist die Taufe eine wichtige Angelegenheit, auch wenn sich bei der genauen Bedeutung die einzelnen Glaubensrichtungen unterscheiden. Doch selbst wenn die Bedeutung unterschiedlich ausgelegt werden kann, ist die Taufe in allen praktizierenden Religionen ein wichtiges Fest. Bei der Vorbereitung des großen Tages gilt es einiges zu berücksichtigen. Ein Termin muss festgelegt werden, Taufpaten müssen gefunden, ein Einladungstext zur Taufe für die Karten ausgewählt und auch ein Ort für die anschließende Feier bestimmt werden. Ist dies geschehen, sollten zunächst die Taufkarten für die Einladung gestaltet, geschrieben oder gebastelt werden, damit alle Freunde und Verwandte sich schon früh den Termin freihalten können.

Christliche Symbole unterstreichen die Botschaft

Bei der Gestaltung der Taufkarten sind Eltern keine Grenzen gesetzt. Hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Manche bevorzugen eine klassische Gestaltung, bei der auf den ersten Blick klar wird, dass es sich um eine Taufkarte handelt. Hierbei hilft ein entsprechender Einladungstext. Taufen sind zudem oft von kirchlichen Motiven wie dem Kreuz oder einem Fisch geprägt. Auch andere christliche Motive können auf Taufkarten Verwendung finden.

Übersicht über christliche Symbole

Auf vielen klassischen Taufkarten finden sich christliche Symbole (Foto: © Hans-Jörg Nisch / Dollar Photo Club)

Christliche Symbole im Überblick:

Kreuz: Das wohl wichtigste und bekannteste Symbol des Christentums. Es symbolisiert die Kreuzigung von Jesus Christus, allerdings nicht dessen Tod, sondern die Überwindung des Todes. Es steht für Hoffnung und Erlösung.

Alpha und Omega: Sie stehen nicht nur für den ersten und den letzten Buchstaben im griechischen Alphabet, sondern auch dafür, dass Jesus Christus die Welt einrahmt. In der Offenbarung 22, 13 steht: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.“ Dieses Symbol ist nicht nur für Taufkarten beliebt, sondern nimmt allgemein im religiösen Kontext einen großen Stellenwert ein.

Fisch: Häufig sieht man einen einfach gezeichneten Fisch als religiöses Symbol. Dieses begegnet einem sogar oft im Alltag, beispielsweise als Aufkleber an Autos. Auch auf Taufkerzen und in Taufkarten ist der Fisch oft vertreten. Er steht für Jesus Christus und seine Anhänger und wurde schon früh als geheimes Symbol von ihnen verwendet. Zum Ursprung dieses Symbols gibt es verschiedene Erläuterungen. Eine einfache lautet, dass viele Anhänger Jesu Fischer waren und der Fisch sich daher angeboten hat. Eine andere Möglichkeit ergibt sich aus Matthäus 4, 19: „Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!“

Christusmonogramm: Das Christusmonogramm sieht aus wie ein X, dem mittig ein P entwächst. Dieses Symbol steht nicht etwa für Frieden (vom lateinischen „pax“), sondern für Christus. Das X symbolisiert im griechischen Alphabet den Buchstaben „Chi“, also den ersten Buchstaben von Christus. Das „P“ wird entweder als „rho“ für den zweiten Buchstaben von Christus interpretiert oder als „Jota“, was wiederum für den ersten Buchstaben von Jesus steht.

Taube: Auch für ihren Symbolcharakter gibt es verschiedene Interpretationen. Zum einen steht sie für den Heiligen Geist. In Matthäus 3, 16 steht: „Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser; und siehe, da tat sich der Himmel auf Über ihm. Und er sah den Geist Gottes gleich als eine Taube herabfahren und über ihn kommen.“ Diese Taube ist oft zusätzlich mit einem Heiligenschein versehen. Eine andere Interpretation sieht in der Taube die Friedenstaube, die nach der Sintflut von Noah entsandt wurde und mit einem grünen Olivenzweig im Schnabel zurückkehrte.

Wasser: Es steht für den Beginn der Schöpfungsgeschichte und wird meist in Form von mehreren übereinanderliegenden Wellenlinien dargestellt. Das Wasser steht für den Ursprung allen Lebens und spielt daher eine zentrale Rolle im christlichen Glauben. Wasser ist rein und gibt Leben. Es kann aber auch als Sintflut die Vernichtung symbolisieren.

Regenbogen: Farbenfroh symbolisiert er Frieden und Verbundenheit. Er steht für den Bund zwischen Gott und der Erde und soll als Symbol stehen, dass keine Sintflut mehr über die Erde kommen wird.

Einladungstext zur Taufe gründlich planen

Ebenso wichtig wie die Symbole ist der eigentliche Einladungstext. Die Taufe soll ein familiäres Fest werden, dessen Termin sich mit der Taufkarte fest in den Köpfen der geladenen Gäste verankert. Daher sind Datum, Zeit und Ort der Taufe wesentlicher Inhalt einer Taufkarte. Ob diese Daten in einen netten Text integriert werden oder in Stichpunkten untereinander aufgeführt werden, entscheiden allein die Eltern. Es bietet sich bei einem Fließtext aber an, die relevanten Daten zu markieren, beispielsweise durch das Einfetten von Datum und Uhrzeit. Findet nach dem Gottesdienst eine Feier statt, sollten Ort und Uhrzeit bekannt gegeben werden. Den Einladungstext zur Taufe kann jeder nach seinen Wünschen gestalten. Wer keine passenden Einfälle hat, findet im Internet zahlreiche Inspirationen.

Der Täufling im Mittelpunkt: Bilder machen die Taufkarte noch persönlicher

Neben dem individuellen Einladungstext zur Taufe gibt auch ein Bild vom Täufling der Karte eine ganz persönliche Note. Da sehr häufig Säuglinge im ersten Lebensjahr getauft werden, verwenden viele Eltern ein Bild aus dem ersten Fotoshooting mit dem neuen Erdenbürger. Andere integrieren lieber ein aktuelleres Foto oder wollen noch ein Geschwisterkind oder sogar die ganze Familie abgelichtet haben. Hier gibt es keine Vorgaben – entscheidend ist der Geschmack der Eltern. Bedacht werden sollte allerdings immer, dass der Täufling im Mittelpunkt der Taufe steht. Dies darf sich ruhig auch auf der Taufkarte widerspiegeln.

Beispiel einer Taufkarte

Eine Taufkarte mit Bild verleiht ihr eine individuelle Note (Foto: © Babykarten-Paradies)

Kartenherstellung: Einfach im Internet oder individuell mit Schere und Papier

Bei der Herstellung von Taufkarten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sehr einfach ist die Gestaltung von Taufkarten im Internet. In unserem Babykarten-Shop finden Eltern zahlreiche schöne Vorlagen für die Erstellung von Taufkarten. Diese können ganz einfach individuell angepasst und umgestaltet werden. Anschließend können die Karten unkompliziert in der gewünschten Stückzahl bestellt werden. Sie erhalten hochwertig gedruckte Taufkarten, die auch als Erinnerung an diesen großen Tag einen hohen Wert haben. Werden nur wenige Gäste erwartet, kann das Selbermachen der Karten eine Alternative sein. Mit farbiger Pappe, Stempeln, Aufklebern und Fotos lassen sich schöne Karten selber machen. Der Einladungstext zur Taufe kann entweder gedruckt und eingelegt oder von Hand selbst geschrieben werden. Steht das Design für die Taufkarten fest, können im gleichen Look auch Tisch- und Menükarten gestaltet werden. So ergibt sich für die gesamte Feier ein harmonisches Gesamtbild. Auch die individuellen Tischkarten mit den Namen der Gäste sind schöne Erinnerungsstücke für die Anwesenden. Denken Sie dabei auch an den Täufling. Eine Tischkarte mit seinem Namen und eine aufgehobene Einladungskarte sind später schöne Stücke im Fotoalbum. Sie können die Bilder des Tages noch einmal lebendig werden lassen. Dies ist vor allem dann eine besondere Angelegenheit, wenn der Täufling zum Zeitpunkt der Taufe noch so klein war, dass er sich nicht mehr an dieses Ereignis erinnern kann.