Formular zum Thema Elterngeld (©123rf.com)

Formular zum Thema Elterngeld (©123rf.com)

Sie sind überglücklich, endlich werden Sie Eltern sein. Doch mit der Geburt Ihres Kindes stehen auch viele Veränderungen an. Sie möchten so gut es geht die ersten Monate der neuen Lebenssituation planen. Und das nicht nur organisatorisch, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Wenn Sie Ihren Nachwuchs in den ersten 14 Monaten hauptsächlich selbst betreuen, unterstützt Sie der Staat mit dem Elterngeld. Diese staatliche Rückendeckung erhalten Arbeitnehmer, Selbstständige, aber auch Arbeitsuchende, Studenten und Auszubildende. Dabei können Sie trotzdem bis zu 76% in der Woche einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Eine wichtige, beinahe selbstverständliche Voraussetzung ist, dass Sie mit Ihrem Kind in einem Haushalt leben und sich Ihr Wohnsitz in Deutschland befindet. Sollten Adoptiveltern oder die Großeltern die Betreuung des Kindes übernehmen, können auch diese das Elterngeld erhalten. Ein einzelner Elternteil, ganz gleich ob Vater oder Mutter, kann die Leistung für zwei bis zu höchstens zwölf volle Monate beantragen. Darüber hinaus wird das Elterngeld für zwei weitere Monate gezahlt, sollten beide Eltern das Elterngeld in Anspruch nehmen. Sollte ein Elternteil alleinerziehend sein und das Einkommen wegfallen, können auch in diesem Falle zwei zusätzliche Monate beantragt werden. Sie möchten wissen, wie viel Elterngeld Sie in den ersten 14 Lebensmonaten Ihres Kindes vom Staat erhalten werden.
Ihren Anspruch können Sie mit unserem Elterngeldrechner in wenigen Schritten berechnen lassen.

Der Elterngeldrechner für Ihre finanzielle Sicherheit

Geldscheine mit Schnuller

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In welcher Höhe Sie als betreuender Elternteil das Elterngeld erhalten werden, richtet sich nach Ihrem bisherigen Nettoeinkommen, das Sie erhielten, bevor Ihr Sonnenschein zur Welt kam. Die Berechnung wird auf der Grundlage der letzten zwölf Kalendermonate vor dem Geburtstermin vorgenommen. Sollten Sie in diesen letzten 12 Monaten kein volles Gehalt erhalten haben, weil Sie bereits Mutterschaftsgeld oder Elterngeld für ein zuvor geborenes Geschwisterkind erhalten haben, werden diese Monate nicht beachtet. Gleiches gilt für die Väter und deren Wehr- oder Zivildienstzeiten. Anstatt dessen wird auf weiter zurückliegende Monate zurückgegriffen, in denen Sie ein reguläres Einkommen hatten. Sollten Sie selbstständig tätig sein, weisen Sie Ihre Gewinneinkünfte ganz einfach mit dem Steuerbescheid des Kalenderjahres vor der Geburt nach. Dabei richtet sich die Höhe des zukünftigen Elterngeldes nach Ihrem Nettoeinkommen. Um so niedriger Ihr Verdienst war, desto höher wird der Satz des Elterngeldes sein. Monatlich sind das mindestens 300 bis zu maximal 1800 Euro.

 

Elterngeldrechner: Das sollten Sie wissen

Den Antrag für das Elterngeld stellen Sie schriftlich bei der zuständigen Familienkasse. Jedes einzelne Elternteil kann den Antrag einmalig stellen. Für diejenigen, die Elternzeit und Beruf in Teilzeit miteinander verbinden möchten, ist das Elterngeld-Plus ideal. Mit dieser Regelung können Mütter und Väter den Zeitraum, in dem sie Elterngeld beziehen, verdoppeln. Einen Partnerschaftsbonus gibt es zusätzlich für Väter und Mütter, welche gleichzeitig zur Betreuung Ihres Kindes bis zu 30 Wochenstunden arbeiten. Der Partnerschaftsbonus beinhaltet jeweils vier zusätzliche Elterngeld-Plus-Monate. Die neuen Richtlinien treffen auf Eltern zu, deren Kinder nach dem 1. Juli 2015 geboren wurden. Wie das funktionieren könnte und was das für den einzelnen Monat an finanzieller Absicherung bedeutet, das zeigt Ihnen unser Elterngeldrechner. Er plant mit Hilfe Ihrer Eingaben Ihre Finanzen während der ersten Monate als Familie. Sie können die verschiedenen Varianten online austesten und besprechen, welches Modell für Sie ideal wäre. So können Sie den Elterngeldbezug zeitlich planen.

Mit der Eingabe Ihres Nettoverdienstes können Sie das zu erwartende Elterngeld von unserem Elterngeldrechner schnell und einfach berechnen lassen.