Zusammengerollte Geldcheine und Kleingeld (©123rf.com)

Zusammengerollte Geldscheine und Kleingeld (©123rf.com)

Das Thema Mutterschaftsgeld ist ein äußerst komplexes Thema. Planen Sie in Zukunft ein Baby zu bekommen, dann müssen Sie an viele Dinge denken. Die finanzielle Seite ist natürlich ein sehr wichtiger Aspekt. Stehen Sie in einem Arbeitnehmerverhältnis, dann möchten Sie selbstverständlich schon im Vorfeld wissen, was Ihnen in dieser Zeit zusteht. Damit Sie besser planen können, steht Ihnen ein Mutterschaftsgeldrechner zur Verfügung. Im Internet bieten verschiedene Plattformen dieses Instrument zur weiteren Bearbeitung an. Mit diesem Rechner kann anhand des Krankenversicherungs-Status die Höhe des Mutterschaftsgeldes ermittelt werden. Zudem klärt sich mit diesem Verfahren gleich auf, ob überhaupt ein Anspruch darauf besteht.

Mutter mit Kind am Laptop

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Haben Sie alle gewünschten Daten in der vorhandenen Maske eingegeben, dann erhalten Sie ein detailliertes Ergebnis. Dort werden alle Informationen festgehalten, die zur Berechnung des Mutterschaftsgeldes gehören. Gehen wir einmal davon aus, dass Sie schon seit einiger Zeit als Bürofachkraft tätig sind. Sie sind also in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Die Krankenkasse zahlt Ihnen je Kalendertag ein anteiliges Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 €. Der Arbeitgeber bezahlt die restlichen Nettobezüge. Hierbei handelt es sich um den Arbeitgeberzuschuss.

Wie ist ein Mutterschaftsgeldrechner überhaupt aufgebaut?

Wollen wir doch einmal einen genauen Blick auf den Mutterschaftsgeldrechner werfen. Wie ist er aufgebaut und mit welchen Daten will er gefüttert werden? Beim Mutterschaftsgeldrechner ist vor allem wichtig, wie Ihre Krankenversicherung aussieht. Sind Sie gesetzlich krankenversichert, privat oder haben Sie sich für die Familienversicherung entschieden? Des Weiteren spielt die Beschäftigungsart zu Beginn der Schutzfrist eine wichtige Rolle. Mit anderen Worten will der Rechner wissen, ob Sie eine Arbeitnehmerin sind, selbstständig oder ob Sie einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. Ebenso zählt auch, ob Sie ALG I-, ALG II-Empfängerin, Hausfrau oder sogar eine Beamtin sind. Am Schluss wird nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten drei Monate gefragt. Diese Angabe bezieht sich ebenfalls vor Beginn der Schutzfrist. Haben Sie diese Zahlen parat, dann können Sie mit der Berechnung des Mutterschaftsgeldrechners beginnen.

Ihr Mutterschaftsgeld: Ein Beispiel

Kind mit Sparschwein

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Am besten wir gehen direkt in zwei Beispiele rein. Beginnen wir mit dem ersten Modell. Sie arbeiten als Sekretärin bei einem Handwerksunternehmen. In ein paar Monaten ist es so weit und Sie erwarten Ihr erstes Kind. Sie haben sich schon auf viele Dinge vorbereitet und möchten jetzt an die Planung der finanziellen Seite gehen. Deshalb greifen Sie auf den Mutterschaftsgeldrechner zurück. Schließlich möchten Sie wissen, wie viel Mutterschaftsgeld Ihnen zusteht. Die Maske vom Mutterschaftsgeldrechner fragt Sie als Erstes nach der Krankenversicherung. Gehen wir mal in unserem Beispiel davon aus, dass Sie sich in einer gesetzlichen Krankenversicherung befinden. Das wählen Sie aus. Im nächsten Schritt geben Sie die Beschäftigungsart zu Beginn der Schutzfrist an. In unserem Fall ist es die Arbeitnehmerin. Am Schluss wird nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist gefragt. In unserem Beispiel liegt das Nettoeinkommen bei 1.500 € pro Monat. Jetzt gehen Sie auf den Button berechnen. Am Ende erscheint ein Satz, der direkt auf das Ergebnis hinweist. Pro Tag erhält die werdende Mutter in unserem Beispiel 50 €. Das ergibt eine Gesamtsumme für die 99 Tage Mutterschutzfrist von immerhin 4.950,00 Euro. In unserem zweiten Beispiel ist die werdende Mutter eine Beamtin. Zudem ist diese Frau privat versichert. Im Mutterschaftsgeldrechner spielen nur diese beiden