Beiträge

Gewinnspiel Fotowettbewerb
Gewinnspiel Fotowettbewerb

Collage ©Suchhelden, Bilder ©123rf.com

Die besten Rezepte für die besten Babys

Kennt ihr das nicht auch: man möchte seinem kleinen Schatz etwas Leckeres und Gesundes auf den Teller zaubern und die Küche soll danach nicht aussehen wie ein Schlachtfeld? Und trotzdem bereitet man am Ende doch wieder den gleichen Brei zu und eine Frage stellt man sich jeden Tag aufs Neue: Welche Rezepte können leicht gekocht werden, versorgen meinen Liebling mit allen wichtigen Nährstoffen und sind darüber hinaus auch noch schmackhaft?

Um Euch leckere Rezepte und zahlreiche Inspirationen für abwechslungsreiche Gerichte zu bieten, die ideal für Babys und Kleinkinder kreiert sind, veranstalten wir von www.babykarten-paradies.de einen Baby-Food-Contest: Babys à la carte!

Was beinhaltet „Babys à la carte“?

Unser Contest „Babys à la carte“ ist die Gelegenheit für Blogger und ambitionierte Hobby-Köche, ihre schmackhaftesten Rezepte für Babys und Kleinkinder zu präsentieren. So erhalten wir eine Vielzahl verschiedener Gerichte, die Eurem süßen Fratz schmecken und auch noch gesund sind. So sorgen wir für Spaß und Freude bei Groß und Klein! Aus diesen Rezepten wird ein E-Book erstellt, so dass Ihr die Rezepte gleich zur Hand habt. Angaben über  die Zubereitungszeit oder Hinweise auf vegane oder lactosefreie Rezepte lassen keine Wünsche offen. Erfahrene Köche sowie Anfänger können die Rezepte leicht nachkochen: so ist ein schmackhaftes Ergebnis garantiert und die ganze Familie wird begeistert sein!

Ein Contest wäre kein Contest wenn nicht das beste Rezept gekürt werden würde! Daher stehen alle Rezepte zur Abstimmung bereit. Stimmt für Euer Lieblingsrezept, damit dieses auch im Rezeptbuch erscheint. Die Abstimmung beginnt am 06.06.2016!

Und so geht’s:

Bilder von 123rf.com / Collage von Suchhelden

Bilder von 123rf.com / Collage von Suchhelden

  1. Die Blogger senden ihre Rezepte ein und nach dem Zufallsprinzip werden diese veröffentlicht
  2. Die Rezepte stehen vier Wochen zur Abstimmung bereit
  3. Nach vier Wochen werden die Sieger gekürt und aus den beliebtesten Rezepten ein E-Book erstellt.
  4. Ladet das E-Book herunter und kocht Euer Lieblingsrezept jederzeit nach
  5. Das Gewinnspiel inkl. der Ausschüttung der Preise findet ab einer Mindestbeteiligung von 45 Einsendungen statt.

Das gibt es zu gewinnen:

  • 1. Platz: Ein Gutschein für einen Kurztrip ins Disneyland Paris bis max. 2500€
  • 2. Platz: Ein Thermomix
  • 3. Platz: Ein Gutschein im Wert von 500€ für www.babykarten-paradies.de
  • 4.- 10. Platz: Jeweils ein Gutschein im Wert von 250€ für www.babykarten-paradies.de

Auch die Hilfe bei der Zusammenstellung der besten Rezepte wird belohnt:
Unter all den Personen die abstimmen verlosen wir fünfmal einen Amazon Gutschein im Wert von jeweils 75€!

Viel Spaß und gutes Gelingen!

 

Update

Liebe Teilnehmer, Liebe Besucher,
leider müssen wir mitteilen, dass die Abstimmung und damit auch die Verlosung aufgrund einer nicht ausreichenden Teilnehmerzahl nicht stattfinden kann (vgl. „Und so geht´s“).
Wir bedanken uns an dieser Stelle, bei allen Teilnehmern für die bereits eingesendeten Rezepte.

Baby mit Eßgabel

In den ersten Lebensjahren entwickeln sich Kinder sehr schnell. Irgendwann kommt dann auch der Zeitpunkt, zu dem die lieben Kleinen es gar nicht mehr so toll finden, gefüttert zu werden: Sie möchten endlich selbstständig essen – ganz wie die Großen! Schließlich sind die Leckereien, die es zu entdecken gibt, auch sehr verführerisch! Die ersten Versuche, eigenständig zu essen, starten manche Kinder schon im Babyalter: Sobald die Fähigkeit zu greifen mehr oder weniger ausgereift ist, sind natürlich auch Lebensmittel vor den kleinen Händchen und Mündchen nicht mehr sicher. Da es allerdings wohl die wenigsten Eltern schön finden werden, wenn das Essen mit den Händen neuer Standard in Sachen Tischmanieren zu werden droht, steht mitunter früher oder später ein Kinderbesteck auf der elterlichen Einkaufsliste.

Wann ist die Zeit für ein Kinderbesteck gekommen?

© 123rf.com/profile_didesign021

Zu welchem Zeitpunkt Eltern ihren Kindern ein eigenes Kinderbesteck anbieten sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Bei manchen Kindern stellt sich der Wunsch nach selbstständiger Verpflegung früher, bei manchen später ein. Kommt der Wunsch auf – greift ein Baby zum Beispiel beim Füttern zunehmend selbst nach dem Löffel –, wäre natürlich ein Besteck für Erwachsene fehl am Platz: Es ist nicht nur zu groß für Kinderhände und Kindermünder, sondern oft auch zu spitz und zu scharf. Ein Kinderbesteck kann – trifft man eine gute Auswahl – hingegen zumindest etwas sicherer und komfortabler für die Kleinen sein. Dies sollte aber natürlich nicht zu dem Irrglauben verleiten, dass man – sobald das Kind erste Anzeichen macht, sich selbst füttern zu wollen, – ihm sofort ein komplettes Kinderbesteck bestehend aus Löffel, Gabel und Messer anbieten kann.

In der Regel wird es zuerst mit dem Löffel losgehen – er ist nicht nur am einfachsten zu nutzen, sondern im Vergleich zu Gabel und Messer wohl auch am ungefährlichsten. Letzteres bedeutet aber auf keinen Fall, dass Eltern ihr Kind sofort unbeaufsichtigt essen lassen sollten, sobald es den Löffel halten und ihn mehr oder weniger zielgerichtet zum Mund führen kann. Auch zu diesem Zeitpunkt können noch eine Menge Missgeschicke passieren und das Essen mit einem Kinderbesteck zu lernen, ist ein Prozess, der recht viel Zeit einnehmen kann. Nach dem Löffel kommt dann unter Beaufsichtigung der Eltern vielleicht irgendwann die Gabel ins Spiel. Bis Kinder allerdings halbwegs sicher mit Löffel, Gabel und auch noch Messer essen können, kann sehr viel Zeit ins Land gehen. Die Nutzung des Messers bedarf natürlich besonders viel Vorsicht durch das Kind und die Eltern, die es auch hierbei anleiten. Das Messer bleibt oft auch sehr lange außen vor – selbst, wenn ältere Kinder den Umgang mit dem Messer schon erlernt haben, lassen sie dieses mitunter, wann immer möglich, liegen, da das Essen mit Messer und Gabel nun einmal etwas umständlich und nicht bei jeder Mahlzeit im Familienkreis notwendig ist.

Kinderbesteck unzugänglich aufbewahren

Das Besteck für Erwachsene und viele andere Küchenutensilien, von denen eine Gefahr ausgehen könnte, sicher zu verstauen, ist für Eltern kleinerer Kinder selbstverständlich eine sehr wichtige Pflicht. Ein Kinderbesteck mag zwar etwas harmloser wirken als das übrige Besteck, es sollte aber natürlich ebenfalls sicher weggepackt werden, wenn Mama oder Papa nicht gerade mit dem Nachwuchs das Essen mit selbigem üben. Kleine Kinder sind sehr kreativ und könnten auch ein Kinderbesteck als Werkzeug für Unternehmungen nutzen, die nichts mit dem Essen zu tun haben – ganz zu schweigen davon, dass sich durch die wie auch immer geartete unbeaufsichtigte Nutzung ein Verletzungsrisiko ergeben könnte. Also: Auch wenn ein Kinderbesteck harmlos aussehen mag, solange das Kind noch nicht alt genug ist, um damit absolut sicher und verantwortungsbewusst umzugehen, sollte auch dies nach seinem Einsatz und seiner Reinigung immer wieder direkt in einer gesicherten Küchenschublade verschwinden.

Kinderbesteck in vielen Varianten

Kinderbesteck gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Für die ersten Versuche, mit Besteck zu essen, gibt es etwa spezielle Kinderbestecke, die besonders gut in den kleinen Händen liegen und die so gefertigt sind, dass sie kein unvertretbar hohes Verletzungsrisiko entstehen lassen sollten. Zu diesem Zweck sind zum Beispiel die Gabelspitzen nicht wirklich spitz gefertigt und die Schneide des Messers so geformt, dass mit ihr weniger geschnitten als vielmehr weiche Speisen durch Drücken zerkleinert werden können. Mitunter kommen bei der Fertigung solcher kindgerechten Bestecke auch Materialien zum Einsatz, die das Verletzungsrisiko zusätzlich reduzieren könnten und die kein Getöse von sich geben, wenn sie einmal zu Boden fallen: so etwa Plastik, wobei unter anderem aber auf Schadstofffreiheit und Robustheit zu achten ist. Auch beim Üben mit einem Kinderbesteck, das sich an sehr junge Gourmets richtet, sollten Kinder aber natürlich immer durch ihre Eltern angeleitet und begleitet werden.

Neben Einsteigermodellen werden auch Kinderbestecke angeboten, die in Hinblick auf das Material und die Formgebung der Griffe mehr an diejenigen erinnern, die wir als Erwachsene gewohnt sind. Natürlich gibt es aber auch hier ein paar Unterschiede zum Erwachsenenbesteck – nämlich in der Regel, dass auch bei solchen Bestecken für Kinder auf eine allzu scharfe Schneide und vielleicht auch auf zu spitze Gabelzacken verzichtet wird, sie in ihrer Größe an die Bedürfnisse der kleinen Leckermäuler angepasst sind und sich mitunter recht bunt und verspielt präsentieren. In Sachen Aufmachung ist dabei vieles möglich: Manch ein Kinderbesteck zeigt zum Beispiel an den Griffen bunte aufgemalte Figuren, andere verfügen über geprägte Motive und bei manchem ist gleich der ganze Griff in knalligen Farben gehalten. Eltern können zudem bei Bedarf auch ein Kinderbesteck wählen, das sich sogar nach Wunsch gravieren lässt – etwa mit dem Namen des Kindes. All diese außergewöhnlichen Aufmachungen sollen den Kleinen sicherlich auch mehr Lust am eigenständigen Essen vermitteln und können so schöne Motivatoren sein. Welches Kinderbesteck für welches Alter infrage kommt, geben die Hersteller übrigens in der Regel an. Dies kann für Eltern eine erste Orientierung sein. Natürlich sollte bei der Auswahl des Kinderbesteckes aber auch der individuelle Entwicklungsstand des Kindes Berücksichtigung finden.

©123rf.com/profile_logoboom

Wer das eigenständige Essen lernt, muss auch Tischmanieren lernen!

Es hilft wenig, wenn Kinder zwar darauf verzichten, mit den Händen zu essen, dafür aber mit dem Kinderbesteck wild herumstochern, Leckereien von Papas Teller stibitzen und unappetitliches Verhalten beim Essen an den Tag legen. Spätestens, wenn ein Kind also beginnt, das selbstständige Essen mit einem Kinderbesteck zu erlernen, sollte es auch mit den Tischmanieren Bekanntschaft schließen, auf welche die Eltern Wert legen. Ein recht junges Kind wird zwar noch nicht alle Regeln, die hierbei ins Spiel kommen könnten, berücksichtigen können. Es schaut sich aber selbstverständlich auch viel bei seinen Eltern und älteren Geschwistern ab, sodass die Tischmanieren nach Möglichkeit niemals auf der Strecke bleiben sollten.

Ein gutes Vorbild geben Eltern und Geschwister zum Beispiel dann ab, wenn sie unter anderem erst dann mit dem Essen beginnen, wenn alle am Tisch versorgt sind, wenn niemand den Tisch während des gemeinsamen Mahles verlässt und die Speisen gerecht geteilt werden, ohne dass sich eine einzelne Person sprichwörtlich die Rosinen aus dem Kuchen pickt. Zudem sollte Kindern auch rechtzeitig vermittelt werden, dass Hygiene beim Essen eine wichtige Rolle spielt: Vor dem Essen werden die Hände gewaschen, ein heruntergefallenes Kinderbesteck wird nicht einfach weiter benutzt, sondern zuerst gereinigt, nach dem Essen wird der Mund abgewischt und so weiter und so fort. Wie diese Beispiele aus dem Reich der Tischmanieren zeigen, lernt man beim Essen viel mehr, als sich einfach nur mit Nahrung zu versorgen! Und Sozialkompetenz, Höflichkeit, Reinlichkeit und Co. kann ein Kind auch abseits des Esstisches sicherlich im späteren Leben sehr gut gebrauchen!

Schwangere Frau steht an Küchenzeile und bereitet einen Salat zu
Gesunde Ernährung

©123rf.com/profile_kurhan

Bei der Ernährung in der Schwangerschaft gilt das Motto „Doppelt so gut, statt doppelt so viel“. Als werdende Mutter sollten Sie sich jedoch nicht von der alten Weisheit „du musst jetzt für zwei essen“ verleiten lassen. Die Folge dieses Ratschlags ist im besten Fall „nur“ Übergewicht, im schlimmsten Fall kann aber auch eine Schwangerschaftsdiabetes entstehen.

Allgemeines zur Ernährung in der Schwangerschaft

Eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft ist nicht nur entscheidend für das spätere Ernährungsverhalten des Kindes, sondern nimmt auch auf das ungeborene Kind direkten Einfluss. Bereits in der Schwangerschaft benötigt der Fötus Vitamin D für die Entwicklung kräftiger Knochen und Zähne, während es zum Beispiel bei zu hohem Koffeingenuss zu einem geringen Geburtsgewicht kommen kann. Grundsätzlich sind aber keine Nahrungsergänzungsmittel notwendig, sofern kein bestimmter Mangel (z. B. Eisenmangel) besteht.

 

 

Besonders wichtig: Die Flüssigkeitszufuhr

In der Schwangerschaft ist viel Trinken sehr wichtig. Pro Tag sollten mindestens 1,5 Liter Wasser (Mineralwasser oder Leitungswasser mit entsprechender Qualität) getrunken werden, noch besser sind 2 bis 3 Liter Wasser täglich. Der Kalziumgehalt sollte mindestens bei 200 mg pro Liter liegen. Der Genuss koffeinhaltiger Getränke wie Kaffee, schwarzer Tee, Cola oder auch Energiedrinks sollten möglichst vermieden werden, definitiv aber nur in geringem Maße erfolgen. Alkohol – auch das „Gläschen in Ehren“ – sollte während der gesamten Schwangerschaft natürlich tabu sein.

 

©123rf.com/profile_kzenon

Vitamine während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sollten Vitamine wie Folsäure, Vitamin D, Vitamin C sowie die Vitamine des B-Komplexes (B1, B2 und B6) nicht fehlen, da sie für die Entwicklung des ungeborenen Kindes wichtig sind.

Bei bestehendem Kinderwunsch sollten Sie Folsäure bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft zu sich nehmen, da ein Mangel zu Neuralrohrdefekten (offener Rücken – Spina bifida), Fehlbildungen oder gar einer Fehlgeburt führen kann. Enthalten ist Folsäure unter anderem in Tomaten, Kartoffeln, Kohl, Fisch, Fleisch und Milchprodukten. Sowohl vor als auch während der Schwangerschaft ist es ratsam, entsprechende Präparate als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, da der Bedarf allein über die Nahrung oft nicht gedeckt werden kann. Bei einer Fehlfunktion der Schilddrüse sollten Sie jedoch auf Folsäurepräparate zurückgreifen, die kein Jod enthalten.

Die Vitamine des B-Komplexes tragen dazu bei, dass es nicht zu Erkrankungen wie Herzinsuffizienz (bei Mutter und Neugeborenem) kommt und helfen in vielen Fällen auch gegen Morgenübelkeit. Bei strenger vegetarischer Ernährung muss zusätzlich Vitamin B12 eingenommen werden.

Vitamin D, welches der Körper selbst mit Hilfe von UV-Licht herstellen kann, sorgt für eine Regulierung des Kalzium-Haushalts. Es ist vorrangig in Milch, Eigelb und Lebertran enthalten und kann bei einem Mangel zu Störungen des Kalzium-Stoffwechsels führen. Vitamin-D-Mangel kann als Folge eine mangelhafte Mineralisierung und nachfolgende Knochendeformierung haben. Damit der Körper ausreichend Vitamin D herstellen kann, sind bereits etwa 10 Minuten Tageslicht ausreichend.

Auch die Vitamine C und A sind in der Ernährung während der Schwangerschaft von Bedeutung. Vitamin C wirkt vorbeugend gegen eine Präeklampsie und vorzeitigen Blasensprung, Vitamin A spielt bei der Entwicklung und Ausbildung von Zellen eine entscheidende Rolle. Vor allem mit Vitamin A sollten Sie jedoch vorsichtig umgehen. Zwar kann ein Mangel zu Nachtblindheit und Wachstumsstörungen führen, die Folgen eines Überschusses sind für das ungeborene Kind aber oft gravierender (z. B. Hornhautablösungen, Leberschäden, Hautveränderungen, Missbildungen).

Mineralstoffreiche Ernährung in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft gehören auch Mineralstoffe (z. B. Eisen, Kalzium, Magnesium, Zink, Jod, Selen) zu einer ausgewogenen Ernährung. Wichtig ist, dass diese Mineralstoffe nicht in Eigenregie eingenommen werden. Gerade während der Schwangerschaft bedarf es einer engmaschigen Kontrolle, wenn ein Mangel an Mineralstoffen vorliegt und dieser mit entsprechenden Präparaten ausgeglichen werden soll.

Verbotene Lebensmittel und mögliche Alternativen

Während der Schwangerschaft gibt es einige Lebensmittel, die als „verboten“ gelten, da sowohl für Mutter als auch für das ungeborene Kind Risiken mit dem Verzehr einhergehen können. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Alternativen.

Generell gilt: Während der Schwangerschaft sollten Sie auf rohe tierische Produkte verzichten. Dazu gehören neben rohem Fleisch und Fisch auch Rohmilchprodukte (z. B. Camembert, Feta). Meiden sollten Sie außerdem abgepackte Salate, nicht erhitzte Keimlinge und Sprossen, Frischkornbreie und Getreidekeimlinge, Backwaren mit eihaltigen Füllungen, Feinkostsalate ohne Konservierungsstoffe, Leber, Süßstoffe (z. B. Stevia), rohe und halbrohe Eier und nicht durchgegarte Produkte mit Ei. Auch auf das berühmte Mettbrötchen aus der Theke und Softeis sollten Sie während der Schwangerschaft verzichten.

Als Alternative sind grundsätzlich alle durchgegarten Produkte erlaubt. Obst und Gemüse sollten Sie vor dem Verzehr gründlich waschen. In der Regel ist es ausreichend, rohe Lebensmittel zu Dämpfen, zu Braten, zu Kochen oder zu Frittieren. Mögliche Krankheitserreger können dadurch abgetötet werden.

 

Übergewicht während der Schwangerschaft – Das sollten Sie wissen

©123rf.com/profile_diego_cervo

Während der Schwangerschaft legt der Körper an Gewicht zu, um ausreichend Energie für Schwangere und Baby bereitstellen zu können. Die Gewichtszunahme während einer Schwangerschaft liegt durchschnittlich zwischen 9 und 13,5 kg, wobei schlankere Frauen oft etwas mehr zunehmen und Frauen mit höherem Ausgangsgewicht auf die Zunahme etwas achten sollten.

Liegt leichtes Übergewicht vor, stellt dies in der Regel keinerlei Probleme dar. Bei einem BMI von 30 und mehr spricht man jedoch von einer adipösen Veranlagung, die den Verlauf einer Schwangerschaft beeinträchtigen kann. Starkes Übergewicht begünstigt sowohl Fehlgeburten als auch eine Übertragung über die 40. Schwangerschaftswoche hinaus. Während der Schwangerschaft belastet das zusätzliche Gewicht außerdem die Gelenke und kann einen Schwangerschaftsdiabetes begünstigen.

Gerade übergewichtige Frauen sollten auf ihre Ernährung in der Schwangerschaft achten. Leckereien sind in einem gesunden Maße durchaus erlaubt, auf Diäten und Fastentage sollten Sie dem Kind zuliebe jedoch verzichten. Werden Diäten während der Schwangerschaft eingelegt, kann dies zu Entwicklungsstörungen und nicht vorhersehbaren Schäden beim ungeborenen Kind führen.