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Formular zum Thema Elterngeld

Berechnen Sie Ihr Elterngeld

Formular zum Thema Elterngeld (©123rf.com)

Formular zum Thema Elterngeld (©123rf.com)

Sie sind überglücklich, endlich werden Sie Eltern sein. Doch mit der Geburt Ihres Kindes stehen auch viele Veränderungen an. Sie möchten so gut es geht die ersten Monate der neuen Lebenssituation planen. Und das nicht nur organisatorisch, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Wenn Sie Ihren Nachwuchs in den ersten 14 Monaten hauptsächlich selbst betreuen, unterstützt Sie der Staat mit dem Elterngeld. Diese staatliche Rückendeckung erhalten Arbeitnehmer, Selbstständige, aber auch Arbeitsuchende, Studenten und Auszubildende. Dabei können Sie trotzdem bis zu 76% in der Woche einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Eine wichtige, beinahe selbstverständliche Voraussetzung ist, dass Sie mit Ihrem Kind in einem Haushalt leben und sich Ihr Wohnsitz in Deutschland befindet. Sollten Adoptiveltern oder die Großeltern die Betreuung des Kindes übernehmen, können auch diese das Elterngeld erhalten. Ein einzelner Elternteil, ganz gleich ob Vater oder Mutter, kann die Leistung für zwei bis zu höchstens zwölf volle Monate beantragen. Darüber hinaus wird das Elterngeld für zwei weitere Monate gezahlt, sollten beide Eltern das Elterngeld in Anspruch nehmen. Sollte ein Elternteil alleinerziehend sein und das Einkommen wegfallen, können auch in diesem Falle zwei zusätzliche Monate beantragt werden. Sie möchten wissen, wie viel Elterngeld Sie in den ersten 14 Lebensmonaten Ihres Kindes vom Staat erhalten werden.
Ihren Anspruch können Sie mit unserem Elterngeldrechner in wenigen Schritten berechnen lassen.

Der Elterngeldrechner für Ihre finanzielle Sicherheit

Geldscheine mit Schnuller

© 123rf.com

In welcher Höhe Sie als betreuender Elternteil das Elterngeld erhalten werden, richtet sich nach Ihrem bisherigen Nettoeinkommen, das Sie erhielten, bevor Ihr Sonnenschein zur Welt kam. Die Berechnung wird auf der Grundlage der letzten zwölf Kalendermonate vor dem Geburtstermin vorgenommen. Sollten Sie in diesen letzten 12 Monaten kein volles Gehalt erhalten haben, weil Sie bereits Mutterschaftsgeld oder Elterngeld für ein zuvor geborenes Geschwisterkind erhalten haben, werden diese Monate nicht beachtet. Gleiches gilt für die Väter und deren Wehr- oder Zivildienstzeiten. Anstatt dessen wird auf weiter zurückliegende Monate zurückgegriffen, in denen Sie ein reguläres Einkommen hatten. Sollten Sie selbstständig tätig sein, weisen Sie Ihre Gewinneinkünfte ganz einfach mit dem Steuerbescheid des Kalenderjahres vor der Geburt nach. Dabei richtet sich die Höhe des zukünftigen Elterngeldes nach Ihrem Nettoeinkommen. Um so niedriger Ihr Verdienst war, desto höher wird der Satz des Elterngeldes sein. Monatlich sind das mindestens 300 bis zu maximal 1800 Euro.

 

Elterngeldrechner: Das sollten Sie wissen

Den Antrag für das Elterngeld stellen Sie schriftlich bei der zuständigen Familienkasse. Jedes einzelne Elternteil kann den Antrag einmalig stellen. Für diejenigen, die Elternzeit und Beruf in Teilzeit miteinander verbinden möchten, ist das Elterngeld-Plus ideal. Mit dieser Regelung können Mütter und Väter den Zeitraum, in dem sie Elterngeld beziehen, verdoppeln. Einen Partnerschaftsbonus gibt es zusätzlich für Väter und Mütter, welche gleichzeitig zur Betreuung Ihres Kindes bis zu 30 Wochenstunden arbeiten. Der Partnerschaftsbonus beinhaltet jeweils vier zusätzliche Elterngeld-Plus-Monate. Die neuen Richtlinien treffen auf Eltern zu, deren Kinder nach dem 1. Juli 2015 geboren wurden. Wie das funktionieren könnte und was das für den einzelnen Monat an finanzieller Absicherung bedeutet, das zeigt Ihnen unser Elterngeldrechner. Er plant mit Hilfe Ihrer Eingaben Ihre Finanzen während der ersten Monate als Familie. Sie können die verschiedenen Varianten online austesten und besprechen, welches Modell für Sie ideal wäre. So können Sie den Elterngeldbezug zeitlich planen.

Mit der Eingabe Ihres Nettoverdienstes können Sie das zu erwartende Elterngeld von unserem Elterngeldrechner schnell und einfach berechnen lassen.

Zusammengerollte Geldscheine und Kleingeld

Der Mutterschaftsgeldrechner – Berechnen Sie Ihre Ansprüche

Zusammengerollte Geldcheine und Kleingeld (©123rf.com)

Zusammengerollte Geldscheine und Kleingeld (©123rf.com)

Das Thema Mutterschaftsgeld ist ein äußerst komplexes Thema. Planen Sie in Zukunft ein Baby zu bekommen, dann müssen Sie an viele Dinge denken. Die finanzielle Seite ist natürlich ein sehr wichtiger Aspekt. Stehen Sie in einem Arbeitnehmerverhältnis, dann möchten Sie selbstverständlich schon im Vorfeld wissen, was Ihnen in dieser Zeit zusteht. Damit Sie besser planen können, steht Ihnen ein Mutterschaftsgeldrechner zur Verfügung. Im Internet bieten verschiedene Plattformen dieses Instrument zur weiteren Bearbeitung an. Mit diesem Rechner kann anhand des Krankenversicherungs-Status die Höhe des Mutterschaftsgeldes ermittelt werden. Zudem klärt sich mit diesem Verfahren gleich auf, ob überhaupt ein Anspruch darauf besteht.

Mutter mit Kind am Laptop

© 123rf.com

Haben Sie alle gewünschten Daten in der vorhandenen Maske eingegeben, dann erhalten Sie ein detailliertes Ergebnis. Dort werden alle Informationen festgehalten, die zur Berechnung des Mutterschaftsgeldes gehören. Gehen wir einmal davon aus, dass Sie schon seit einiger Zeit als Bürofachkraft tätig sind. Sie sind also in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Die Krankenkasse zahlt Ihnen je Kalendertag ein anteiliges Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 €. Der Arbeitgeber bezahlt die restlichen Nettobezüge. Hierbei handelt es sich um den Arbeitgeberzuschuss.

Wie ist ein Mutterschaftsgeldrechner überhaupt aufgebaut?

Wollen wir doch einmal einen genauen Blick auf den Mutterschaftsgeldrechner werfen. Wie ist er aufgebaut und mit welchen Daten will er gefüttert werden? Beim Mutterschaftsgeldrechner ist vor allem wichtig, wie Ihre Krankenversicherung aussieht. Sind Sie gesetzlich krankenversichert, privat oder haben Sie sich für die Familienversicherung entschieden? Des Weiteren spielt die Beschäftigungsart zu Beginn der Schutzfrist eine wichtige Rolle. Mit anderen Worten will der Rechner wissen, ob Sie eine Arbeitnehmerin sind, selbstständig oder ob Sie einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. Ebenso zählt auch, ob Sie ALG I-, ALG II-Empfängerin, Hausfrau oder sogar eine Beamtin sind. Am Schluss wird nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten drei Monate gefragt. Diese Angabe bezieht sich ebenfalls vor Beginn der Schutzfrist. Haben Sie diese Zahlen parat, dann können Sie mit der Berechnung des Mutterschaftsgeldrechners beginnen.

Ihr Mutterschaftsgeld: Ein Beispiel

Kind mit Sparschwein

© 123rf.com

Am besten wir gehen direkt in zwei Beispiele rein. Beginnen wir mit dem ersten Modell. Sie arbeiten als Sekretärin bei einem Handwerksunternehmen. In ein paar Monaten ist es so weit und Sie erwarten Ihr erstes Kind. Sie haben sich schon auf viele Dinge vorbereitet und möchten jetzt an die Planung der finanziellen Seite gehen. Deshalb greifen Sie auf den Mutterschaftsgeldrechner zurück. Schließlich möchten Sie wissen, wie viel Mutterschaftsgeld Ihnen zusteht. Die Maske vom Mutterschaftsgeldrechner fragt Sie als Erstes nach der Krankenversicherung. Gehen wir mal in unserem Beispiel davon aus, dass Sie sich in einer gesetzlichen Krankenversicherung befinden. Das wählen Sie aus. Im nächsten Schritt geben Sie die Beschäftigungsart zu Beginn der Schutzfrist an. In unserem Fall ist es die Arbeitnehmerin. Am Schluss wird nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist gefragt. In unserem Beispiel liegt das Nettoeinkommen bei 1.500 € pro Monat. Jetzt gehen Sie auf den Button berechnen. Am Ende erscheint ein Satz, der direkt auf das Ergebnis hinweist. Pro Tag erhält die werdende Mutter in unserem Beispiel 50 €. Das ergibt eine Gesamtsumme für die 99 Tage Mutterschutzfrist von immerhin 4.950,00 Euro. In unserem zweiten Beispiel ist die werdende Mutter eine Beamtin. Zudem ist diese Frau privat versichert. Im Mutterschaftsgeldrechner spielen nur diese beiden

Aufgehängte Babykarten

Babykarten – Trends und Tipps zur Gestaltung

Gemalte Elefanten mit Spruch

Der Nachwuchs ist da! Babykarten verkünden die frohe Botschaft (Foto: © StockHype / Dollar Photo Club)

Das Baby ist da, das Glück perfekt! Nun sollen alle erfahren, dass der Nachwuchs da ist. Trotz zunehmender Digitalisierung sind Geburtskarten immer noch der beste Weg, um Verwandte und Freunde über den Zuwachs zu informieren. Beim Design sind der elterlichen Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Klassisch, modern oder floral? Wir verraten Ihnen, welche Babykarten besonders gut ankommen.

Geburtskarten – die Verkündung einer frohen Botschaft

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit. Freud und Leid liegen oft eng beieinander. Als krönenden Abschluss dürfen Sie Ihr kleines Wunder in die Arme schließen. Nach Monaten der Vorbereitung, körperlichen Veränderungen und Vorsorgeuntersuchungen wurde nun aus einem Paar eine kleine Familie. An der Schwangerschaft haben sicher viele Leute Anteil genommen. Die werdenden Großeltern, Onkel und Tanten, enge Freunde – sie alle haben mitgefiebert, vielleicht auch mitgelitten. Jetzt ist das Baby da und alle sollen es erfahren. Babykarten sind ein schöner Brauch, um über die Ankunft des neuen Erdenbürgers zu informieren. Bei der Design-Auswahl stehen die Vorlieben der Eltern im Mittelpunkt. Zusammen mit einem schönen Spruch zur Geburt und einem ersten Foto des Babys lassen sich alle relevanten Eckdaten zum Kind in einer Karte zusammenfassen.

Blumenmuster stehen bei Babykarten hoch im Kurs

Geburtskarte mit Blumenmuster

Geburtskarten mit Blumenmustern sind nicht nur für Sommerkinder schön (Foto: © Babykarten-Paradies.de)

Gleichbleibender Beliebtheit erfreuen sich Blumenmuster. Zart verschlungene Ranken und fröhliche Blüten vermitteln einen positiven Eindruck und eignen sich nicht nur für Sommerkinder. Um die Blumen aufs Papier zu bringen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einen mögen es lieber bunt und entscheiden sich für großformatige Blumen in mehreren Farben. Diese können beispielsweise einen farbenfrohen Rahmen um das erste Bild des Sprösslings ziehen. Besonders findige Eltern stimmen ihr Neugeborenen-Fotoshooting bereits darauf ab, wie sie die späteren Karten gestalten wollen und wählen als Ausstattung für den Fototermin etwas, was zum Kartendesign passt. Wer weniger Aufwand auf die Planung verwenden möchte, passt einfach das Design der Geburtskarten an die vorhandenen Bilder an. Natürlich kann das florale Muster auch dezenter platziert werden. Zarte Blumen, die Ton in Ton mit der Geburtskarte eine Einheit bilden, bilden ein stimmiges Gesamtbild mit Babyfotos, die ebenfalls dezenter gestaltet sind. Je nach farblicher Gestaltung sind Karten mit Blumenmuster nicht nur für kleine Mädchen, sondern auch für Jungs durchaus geeignet. Abgerundet mit einem Text zur Geburt entsteht so eine einzigartige Geburtskarte im Umschlag, die alle Empfänger mit Freude aufbewahren werden.

Moderne Babykarten nicht nur für moderne Eltern

Babykarten müssen nicht immer den althergebrachten Idealen entsprechen. Moderne Ansichten dürfen sich auch im Kartendesign der Geburtskarten widerspiegeln. Besonders authentisch ist es, wenn auch der Text für die Geburtskarte modern gehalten wird:

„Vier Füße, groß bis mittelklein, gingen ihren Weg allein. Nun gehen bald auf Schritt und Tritt – zwei winzig kleine Füße mit.“
(Verfasser unbekannt)

Oder

„Wir haben höhere Ausgaben, kürzere Nächte, weniger Freizeit, aber dafür 3120 Gramm mehr Glück“
(Verfasser unbekannt)

Zusammen mit einem Kartendesign, das farbenfroh und mit modernen Mustern einhergeht, entstehen ganz leicht tolle und individuelle Geburtskarten. Dominierend sind bei modernen Babykarten oft asymmetrische Muster mit Streifen und Kreisen, aber je nach elterlichem Geschmack sind der Phantasie bei der Kartengestaltung nur wenig Grenzen gesetzt. Besonders passend sind moderne Geburtskarten, wenn diese die Lebensweise der Eltern und vielleicht auch die Namenswahl des Kindes widerspiegeln.

Klassische Babykarten – aus Liebe zur Tradition

Mit klassischen Designs wird auf ganz traditionelle Art und Weise die Ankunft des neuen Erdenbürgers kommuniziert. Gedeckte Farben und zarte Muster dominieren klassische Karten. Design und Farbe sind dabei natürlich abhängig vom Geschlecht des Kindes und wiederum von den Vorlieben der Eltern. In Kombination mit einer traditionellen Namensgebung kann eine Geburtskarte in klassischem Design eine stimmige Einheit ergeben. Doch auch außergewöhnliche Kindernamen machen sich gut auf klassischen Babykarten. Zusammen mit einem schönen Text zur Geburt und allen relevanten Daten zum Kind sind klassische Babykarten eine schöne Erinnerung für Großeltern, Onkel, Tanten, Freunde und Taufpaten. Auch im elterlichen Baby-Album ist eine Geburtskarte eine schöne Erinnerung. Lassen Sie daher am besten gleich einige Karten mehr drucken, um auch selbst eine Karte behalten zu können.

Unkomplizierte Kartengestaltung im Internet

Die Gestaltung von Babykarten ist heute in den meisten Fällen unkompliziert möglich. Vor allem das Internet bietet eine Reihe von Möglichkeiten, individuelle Geburtskarten ohne großen Aufwand zu gestalten, zu bestellen und in ausreichender Stückzahl drucken zu lassen. Eltern haben dabei die Wahl aus zahlreichen verschiedenen Designs, die in Farbe und Form individuell angepasst werden können. Um die Karte zu füllen, benötigen Eltern ein Bild ihres Nachwuchses und einen schönen Text für die Geburtskarte. Da es heute nicht unüblich ist, dass bereits in der Geburtsklinik professionelle Fotografen schöne Fotografien der Neugeborenen erstellen, ist das passende Foto meist kein Problem für die frischen Eltern. Um neugierige Fragen der Verwandten zu den relevanten Geburtsdaten wie Uhrzeit, Größe und Gewicht zu beantworten, sollten auch diese in der Geburtskarte enthalten sein. Wer mehr Text möchte, findet im Internet eine große Auswahl an Sprüchen zur Geburt, die die Babykarte abrunden können. Vor dem Abschluss der Babykarten-Bestellung können sich die Eltern ihre fertig gestaltete Karte noch einmal genau anschauen, um zu beurteilen, ob alles stimmig ist.

Noch individueller: Selbstgemachte Karten

Schlafendes Baby zwischen Blumen

Babykarten Selbermachen mit individuell arrangierten Fotos (Foto: © pictureholic / Dollar Photo Club)

Manche Eltern wollen lieber selbst Hand anlegen bei der Gestaltung der Geburtskarten. Auch hierfür gibt es diverse Möglichkeiten. Die einfachste ist es, sich im Bastelgeschäft Kartenrohlinge zu besorgen. Diese gibt es in verschiedenen Farben, Dicken und Qualitäten. Auch passende Umschläge sind meist erhältlich, sodass Karte und Umschlag einfach aufeinander abgestimmt werden können. Mit einem Foto vom Nachwuchs und einem schönen Stift lässt sich ganz einfach die Kunde vom neuen Sprössling verbreiten. Ein Fußabdruck vom Baby ist eine schöne Idee, um die Karte noch individueller zu gestalten. Dazu einfach einen Babyfuß mit Wasserfarbe bepinseln, auf ein Papier drücken und fertig ist der Abdruck. Um nicht allzu viele Karten mit misslungenen Fußabdrücken zu verschwenden ist es ratsam, die Abdrücke auf einem anderen Blatt abzunehmen, das später in die Karte geklebt wird. Auch Stempel oder Aufkleber können für die Gestaltung der Geburtskarte genutzt werden. Im Bastelladen finden sich viele Möglichkeiten, Karten selbst zu machen, zum Beispiel auch Motivkarton. Dieser kann als Bordüre geschnitten die Karte einrahmen oder dem Bild vom Baby den letzten Schliff geben.

Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt

Weitere Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung von Babykarten: Das Baby hübsch auf einer Decke drapieren zusammen mit einem Zollstock, einer Uhr und einem abgerissenen Kalenderblatt. Die Uhr auf den Geburtszeitpunkt einstellen, das Kalenderblatt natürlich passend zum Geburtstag wählen. Um die Größe darzustellen kann ein aus Pappe geschnittener und mit dem Maß versehener Pfeil die entsprechende Stelle am Zollstock markieren. Das Ganze von oben fotografieren, sodass neben dem Baby auch alle wichtigen Fakten zur Geburt erkennbar sind. Bei der Gestaltung dieses Szenarios sind der elterlichen Phantasie keine Grenzen gesetzt. Auch das Nachahmen von Werbeanzeigen oder Filmplakaten ist eine beliebte Möglichkeit, die Geburt des Familienzuwachses zu verkünden. Diese können als Postkarten gedruckt und somit kostengünstig verschickt werden.

Schwangere Frau telefoniert im Büro

Mutterschutzrechner

Schwangere Frau telefoniert im Büro (©123rf.com)

Schwangere Arbeitnehmerin vor Eintritt in den Mutterschutz (©123rf.com)

Ist eine Arbeitnehmerin schwanger, dann wird die werdende Mutter für eine gewisse Zeit vor und nach der Geburt von ihrer Beschäftigung befreit. Dies geschieht unter der Fortzahlung ihres durchschnittlichen Nettolohns. In diesem Zusammenhang tritt das Mutterschutzgesetz in Kraft. Bei dieser Freistellung handelt es sich um die sogenannten Mutterschutzfristen. Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet, wenn alles seinen Gang geht, acht Wochen nach der Entbindung. In dieser Zeit darf vonseiten des Arbeitgebers keine Weiterbeschäftigung erfolgen.

Mütter mit Kind im Kinderwagen

© 123rf.com

Es sei denn, die Arbeitnehmerin will auf ihren eigenen ausdrücklichen Wunsch hin weiter arbeiten. Wurde die Entbindung vollzogen, dann darf in der Schutzfrist, also in den acht Wochen, keiner Beschäftigung nachgegangen werden. Hier besteht ein absolutes Beschäftigungsverbot. Selbst, wenn die Arbeitnehmerin darauf besteht, darf keine Tätigkeit ausgeübt werden. Hat die Beschäftigte eine Mehrlingsgeburt oder eine Frühgeburt erlebt, dann verlängert sich die Mutterschutzfrist. Diese erhöht sich im Anschluss an die Entbindung auf zwölf Wochen.
Damit Sie im Vorfeld schon einmal einen Überblick haben, wann der Mutterschutz beginnt und wann dieser endet, können Sie sich einen Mutterschutzrechner zur Hilfe nehmen. Liegt Ihnen die Angabe des Entbindungstermins vor, dann können Sie diese Fristen ganz schnell selbst ermitteln.

Die Mutterschutzfrist lässt sich mit einem Mutterschutzrechner einfach ermitteln

Mutter klatscht mit Kind ein

© 123rf.com

Sie haben die Nachricht erhalten, dass eine Schwangerschaft vorliegt? Die Freude ist riesig und Sie könnten vor Glück die ganze Welt umarmen. Sämtliche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf. Babysachen kaufen, einen Kinderwagen, ein Bett und Spielsachen. Wie erzählen Sie es Ihrer Familie und Freunden? An Ihren Arbeitgeber denken Sie erst ganz am Schluss.Jedoch sollten Sie gerade diesen Punkt nicht aus den Augen verlieren. Es ist sehr wichtig, dass Ihr Vorgesetzter darüber informiert wird. Je nach Berufsbild muss bei einer Schwangerschaft auf einige Dinge genau geachtet werden. Bei diesem Thema gelten rechtliche Vorschriften, die unter anderem die Gestaltung des Arbeitsplatzes, den Urlaubsanspruch oder das Kündigungsverbot regeln. Der gesetzliche Mutterschutz tritt in diesem Fall ein und übernimmt sämtliche wichtigen Aufgaben. Die werdende Mutter und ihr Kind sollen vor Gefährdungen, Überforderungen oder finanziellen Einbußen geschützt werden. Damit Sie wissen, wann Ihre Mutterschutzfrist beginnt, können Sie einen Mutterschutzrechner zur Hilfe nehmen. Keine Angst, dafür benötigen Sie keine große Datenmenge. Schon die Eingabe des Entbindungstermins ist völlig ausreichend.
Es gibt mittlerweile Programme, die neben der Mutterschutzfrist auch die Dauer der Elternzeit ausrechnen können.

Wie könnte ein Beispiel für einen Mutterschutzrechner aussehen?


Wir nehmen mal an, dass Ihr Entbindungstermin am 29.10.2016 wäre. Dieses Datum geben Sie in den Mutterschutzrechner im Feld errechneter Geburtstermin ein. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche berechnen. In Windeseile werden Ihnen die entsprechenden Informationen angezeigt. In unserem Beispiel würde der Mutterschutz am 17.09.2016 beginnen. Also sechs Wochen vor der Entbindung. Am 24.12.2016 demzufolge würde der Mutterschutz wieder auslaufen. Praktisch acht Wochen nach der Entbindung. Nun schauen Sie sich die Zahlen für die Elternzeit an. Diese würde gleich im Anschluss daran beginnen. Am 25.12.2016 treten Sie Ihre Elternzeit an. Möchten Sie die drei Jahre gleich hintereinander nehmen, dann beträgt die Dauer der Elternzeit bis zum 28.10.2019.

Somit haben Sie für sich einen ersten Überblick, wie der zeitliche Ablauf aussehen könnte. Das hilft Ihnen entschieden bei der entsprechenden Antragsstellung weiter. Schließlich sollten Sie diese so früh wie möglich vornehmen, damit Sie sich gerade in der heißen Phase nicht noch mit einer lästigen Bürokratie herumschlagen müssen.
Schließlich kommt nach der Geburt eine Menge organisatorische Dinge auf Sie zu.

Babyhand grieft den Finger eines Erwachesenen der auf eine offene Bibel zeigt

Fürbitten zur Taufe – Kleine Gebete für den jungen Täufling

©123rf.com/profile_balazschristina

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Bei der Fürbitte zur Taufe handelt es sich um kleine Gebete. In jeder Kirche gibt es Fürbitten-Gebete, welche Bitten beinhalten, die dem Betenden besonders am Herzen liegen. Aus diesem Grund stellen Fürbitten ein ganz besonderes Geschenk zur Taufe dar.

Im Mittelpunkt der Fürbitten stehen immer der Täufling und seine Eltern. Auch Paten und Gäste können angesprochen werden. Die Fürbitte gilt dabei als fester Bestandteil der Taufzeremonie in der katholischen und der evangelischen Kirche. Gott wird darin gebeten, den Täufling als sein Kind anzunehmen, ihn mit dem Heiligen Geist zu erfüllen und es vor Bösem zu bewahren. Auch um die Aufnahme in sein himmlisches Reich nach dem Tod wird Gott gebeten.

Ganz gleich, in welcher Kirche die Fürbitten gesprochen werden sollen: Die Auswahl ist vielfältig, sodass Sie sicherlich den passenden Text für Ihr Gebet finden werden. Diese können auch in den Taufkarten aufgegriffen werden.

 

So sollte die Fürbitte zur Taufe aufgebaut werden

Die Struktur der Fürbitten zur Taufe ist immer ähnlich. Zuerst richtet der Sprechende das Wort direkt an Gott zum Beispiel mit den Worten: großer Gott, lieber Gott oder Vater im Himmel. Im Anschluss folgt die Bitte oder auch der Wunsch für den Täufling. In der Regel werden Fürbitten zur Taufe von mehreren Personen – zum Beispiel den Eltern, den Geschwistern und den Taufpaten –im Wechsel gelesen beziehungsweise gesprochen. Die übrigen bei der Taufzeremonie Anwesenden antworten dann mit „Wir bitten dich, erhöre uns.“

Fürbitten zur Taufe können auch frei formuliert werden. Mit Ihnen werden die ganz persönlichen Wünsche des Betenden ausgedrückt. Dabei werden Fürbitten am Ende des Gottesdienstes zur Taufe vor dem Vaterunser und dem Segen vorgetragen.

 

Taufe eines Babys

©pixabay.com/de/users/keskieve-694816/

Fürbitten zur Taufe für den Täufling

Zunächst steht natürlich der kleine Täufling im Mittelpunkt der Zeremonie. Folgende Fürbitten eignen sich besonders gut:

Großer Gott, der du die Kinder liebst, dich bitten wir für dieses Kind, …

  • dass stets Menschen da sind, die zuhören können.
  • dass es niemals sagen muss: Keiner ist da, der mich versteht.
  • dass Menschen da sind, die seinen Glauben stärken.
  • dass es nie Angst haben muss, von allen lieben Menschen verlassen zu werden.
  • dass es deinen Segen spürt und selbst ein Segen für andere Menschen sein kann.
  • dass es offen ist für deine frohe Botschaft und darin Hilfe für sein Leben findet.

Wir bitten dich, lieber Gott, für dieses Kind, …

  • dass es viel Liebe durch die Menschen empfängt.
  • dass es deine Liebe stets spürt.
  • dass immer Menschen an seiner Seite sind.
  • dass es auch in schweren Zeiten immer wieder Hoffnung findet.

 

Fürbitten zur Taufe für die Eltern und Paten

Fürbitten zur Taufe sind auch für Eltern und Taufpaten angebracht. Diese Auswahl gibt einige Anregungen:

Lieber Gott, wir bitten dich, für die Eltern und Paten, …

  • dass sie immer wieder Kraft finden, ihr Kind auf all seinen Wegen zu begleiten.
  • dass sie sich der Verantwortung für ihr Kind immer bewusst bleiben.
  • dass sie ihm so viel Halt geben wie nötig und so viel Ermutigung wie möglich.
  • dass sie ihm im Glauben und Leben ein gutes Vorbild sind.

Vater im Himmel, steh Du ihnen bei, …

  • dass ihr Verhältnis zueinander von deinem Geist der Liebe geprägt ist.
  • dass sie ihm nötige Grenzen aufzeigen und dennoch genug Freiräume geben.
  • dass sie Rat und Ermutigung durch deine Liebe finden.
  • dass sie stets genug Kraft, Mut und Fantasie für eine gute Erziehung finden werden.
  • dass sie sich bei schwierigen Entscheidungen durch deine frohe Botschaft ermutigen lassen.
Bibel mit Fürbitten

©123rf.com/profile_winterling

Fürbitten für Gäste der Tauffeier

Natürlich sind auch die Gäste wichtig und so sollten auf einer Tauffeier auch Fürbitten für sie gesprochen werden. Diese Formulierungen sind möglich:

Wir bitten dich, lieber Gott, für uns alle, …

  • lass uns den Kindern eine Welt übergeben, in der sie gut und gern leben möchten.
  • lass uns Mut, Kraft und Fantasie für ein christliches Miteinander aus deinem Segen schöpfen.
  • lass uns der Verantwortung bewusst sein, die wir für diese Welt haben.
  • befreie uns von Egoismus, von Machtstreben, von Missgunst und von Argwohn.

Vater im Himmel, wir bitten dich, …

  • dass wir uns für Mitmenschlichkeit einsetzen und gegen Ungerechtigkeit aufschreien.
  • dass wir Kindern deine Botschaft glaubwürdig vorleben.
  • zeige uns, wie man notwendige Grenzen aufzeigt, ohne dabei andere Menschen zu entmutigen.
  • hilf uns, überflüssige Grenzen niederzureißen, ohne ein Chaos hervorzurufen.

 

 

 

Weitere mögliche Fürbitten zur Taufe

Der Tag der Taufe ist ein wunderbares und zugleich unvergessliches Ereignis. An einem solchen Tag kann aber auch an die Menschen gedacht werden, die Not leiden. Auch zur Taufe können Fürbitten für den Frieden und die Umwelt sowie für aktuelle Anlässe und Themen wie zum Beispiel notleidende Menschen, sowie Opfer von Terror, Krankheit, Katastrophen und Unfällen gesprochen werden. Diese Varianten eignen sich für den Tag der Taufe:

Lieber Gott, wir bitten für diejenigen, die in unserer Welt eine besondere Verantwortung tragen, …

  • lass sie Wege gehen, die Mut gegen alle Resignation machen.
  • gib ihnen die Kraft, an einer Welt, in der unserer Kinder eine gute Zukunft haben, mitzuwirken.

Lieber Gott, wir sind mit unseren Gedanken bei den Menschen, …

  • die mit einem bedrückenden Schicksal leben müssen.
  • die in Kriegsregionen leben.
  • die an einer schweren Krankheit leiden.
  • die Opfer von Terror, Hass, Gewalt und Katastrophen wurden.
  • die weder Hoffnung haben noch auf die Zukunft vertrauen.

 

Das Amen – Abschluss der Fürbitten zur Taufe

Den Abschluss der gesamten Fürbitten-Gebete bildet das „Amen“. Während die Anrede zum Beispiel lieber Gott oder Herr im Himmel mehrfach wiederholt werden kann, ist das „Amen“ zum Schluss einmalig.

Christliche Symbole

Die Taufe naht: Worauf Sie bei Tischkarten, Dankeskarten & Co. achten sollten

Die Taufe ist ein wichtiges christliches Fest für den Nachwuchs. An diesem Tag wird er feierlich in die kirchliche Gemeinde aufgenommen und damit Gottes Schutz und Segen unterstellt. Wird dieser Tag von den Eltern liebevoll geplant, bleibt er ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Hübsche Taufkarten runden diesen besonderen Tag ab. Im Babykarten-Magazin zeigen wir, wie die Tauffeier gelingt und was nicht fehlen darf.

Baby wird getauft

Die Taufe ist eines der wichtigsten christlichen Feste (Foto: © b_sonderes / Dollar Photo Club)

Individuelle Wünsche und Tradition reichen sich die Hände

Die Taufe ist ein Zusammenspiel aus Tradition und Organisation. Während der grobe Ablauf der Taufe seit Jahrhunderten feststeht, können Eltern bei vielen Details Hand anlegen und der Feier eine ganz persönliche Note geben. Zunächst müssen sich Eltern darüber klarwerden, ob sie ihr Kind überhaupt taufen lassen wollen. Viele Eltern entscheiden sich für eine Taufe im Baby- oder Kleinkindalter, während andere die Taufe bewusst auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, damit der Täufling sich selbst für oder gegen die Taufe entscheiden kann. Aus christlicher Sicht ist die Taufe eine wichtige Angelegenheit, auch wenn sich bei der genauen Bedeutung die einzelnen Glaubensrichtungen unterscheiden. Doch selbst wenn die Bedeutung unterschiedlich ausgelegt werden kann, ist die Taufe in allen praktizierenden Religionen ein wichtiges Fest. Bei der Vorbereitung des großen Tages gilt es einiges zu berücksichtigen. Ein Termin muss festgelegt werden, Taufpaten müssen gefunden, ein Einladungstext zur Taufe für die Karten ausgewählt und auch ein Ort für die anschließende Feier bestimmt werden. Ist dies geschehen, sollten zunächst die Taufkarten für die Einladung gestaltet, geschrieben oder gebastelt werden, damit alle Freunde und Verwandte sich schon früh den Termin freihalten können.

Christliche Symbole unterstreichen die Botschaft

Bei der Gestaltung der Taufkarten sind Eltern keine Grenzen gesetzt. Hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Manche bevorzugen eine klassische Gestaltung, bei der auf den ersten Blick klar wird, dass es sich um eine Taufkarte handelt. Hierbei hilft ein entsprechender Einladungstext. Taufen sind zudem oft von kirchlichen Motiven wie dem Kreuz oder einem Fisch geprägt. Auch andere christliche Motive können auf Taufkarten Verwendung finden.

Übersicht über christliche Symbole

Auf vielen klassischen Taufkarten finden sich christliche Symbole (Foto: © Hans-Jörg Nisch / Dollar Photo Club)

Christliche Symbole im Überblick:

Kreuz: Das wohl wichtigste und bekannteste Symbol des Christentums. Es symbolisiert die Kreuzigung von Jesus Christus, allerdings nicht dessen Tod, sondern die Überwindung des Todes. Es steht für Hoffnung und Erlösung.

Alpha und Omega: Sie stehen nicht nur für den ersten und den letzten Buchstaben im griechischen Alphabet, sondern auch dafür, dass Jesus Christus die Welt einrahmt. In der Offenbarung 22, 13 steht: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.“ Dieses Symbol ist nicht nur für Taufkarten beliebt, sondern nimmt allgemein im religiösen Kontext einen großen Stellenwert ein.

Fisch: Häufig sieht man einen einfach gezeichneten Fisch als religiöses Symbol. Dieses begegnet einem sogar oft im Alltag, beispielsweise als Aufkleber an Autos. Auch auf Taufkerzen und in Taufkarten ist der Fisch oft vertreten. Er steht für Jesus Christus und seine Anhänger und wurde schon früh als geheimes Symbol von ihnen verwendet. Zum Ursprung dieses Symbols gibt es verschiedene Erläuterungen. Eine einfache lautet, dass viele Anhänger Jesu Fischer waren und der Fisch sich daher angeboten hat. Eine andere Möglichkeit ergibt sich aus Matthäus 4, 19: „Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!“

Christusmonogramm: Das Christusmonogramm sieht aus wie ein X, dem mittig ein P entwächst. Dieses Symbol steht nicht etwa für Frieden (vom lateinischen „pax“), sondern für Christus. Das X symbolisiert im griechischen Alphabet den Buchstaben „Chi“, also den ersten Buchstaben von Christus. Das „P“ wird entweder als „rho“ für den zweiten Buchstaben von Christus interpretiert oder als „Jota“, was wiederum für den ersten Buchstaben von Jesus steht.

Taube: Auch für ihren Symbolcharakter gibt es verschiedene Interpretationen. Zum einen steht sie für den Heiligen Geist. In Matthäus 3, 16 steht: „Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser; und siehe, da tat sich der Himmel auf Über ihm. Und er sah den Geist Gottes gleich als eine Taube herabfahren und über ihn kommen.“ Diese Taube ist oft zusätzlich mit einem Heiligenschein versehen. Eine andere Interpretation sieht in der Taube die Friedenstaube, die nach der Sintflut von Noah entsandt wurde und mit einem grünen Olivenzweig im Schnabel zurückkehrte.

Wasser: Es steht für den Beginn der Schöpfungsgeschichte und wird meist in Form von mehreren übereinanderliegenden Wellenlinien dargestellt. Das Wasser steht für den Ursprung allen Lebens und spielt daher eine zentrale Rolle im christlichen Glauben. Wasser ist rein und gibt Leben. Es kann aber auch als Sintflut die Vernichtung symbolisieren.

Regenbogen: Farbenfroh symbolisiert er Frieden und Verbundenheit. Er steht für den Bund zwischen Gott und der Erde und soll als Symbol stehen, dass keine Sintflut mehr über die Erde kommen wird.

Einladungstext zur Taufe gründlich planen

Ebenso wichtig wie die Symbole ist der eigentliche Einladungstext. Die Taufe soll ein familiäres Fest werden, dessen Termin sich mit der Taufkarte fest in den Köpfen der geladenen Gäste verankert. Daher sind Datum, Zeit und Ort der Taufe wesentlicher Inhalt einer Taufkarte. Ob diese Daten in einen netten Text integriert werden oder in Stichpunkten untereinander aufgeführt werden, entscheiden allein die Eltern. Es bietet sich bei einem Fließtext aber an, die relevanten Daten zu markieren, beispielsweise durch das Einfetten von Datum und Uhrzeit. Findet nach dem Gottesdienst eine Feier statt, sollten Ort und Uhrzeit bekannt gegeben werden. Den Einladungstext zur Taufe kann jeder nach seinen Wünschen gestalten. Wer keine passenden Einfälle hat, findet im Internet zahlreiche Inspirationen.

Der Täufling im Mittelpunkt: Bilder machen die Taufkarte noch persönlicher

Neben dem individuellen Einladungstext zur Taufe gibt auch ein Bild vom Täufling der Karte eine ganz persönliche Note. Da sehr häufig Säuglinge im ersten Lebensjahr getauft werden, verwenden viele Eltern ein Bild aus dem ersten Fotoshooting mit dem neuen Erdenbürger. Andere integrieren lieber ein aktuelleres Foto oder wollen noch ein Geschwisterkind oder sogar die ganze Familie abgelichtet haben. Hier gibt es keine Vorgaben – entscheidend ist der Geschmack der Eltern. Bedacht werden sollte allerdings immer, dass der Täufling im Mittelpunkt der Taufe steht. Dies darf sich ruhig auch auf der Taufkarte widerspiegeln.

Beispiel einer Taufkarte

Eine Taufkarte mit Bild verleiht ihr eine individuelle Note (Foto: © Babykarten-Paradies)

Kartenherstellung: Einfach im Internet oder individuell mit Schere und Papier

Bei der Herstellung von Taufkarten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sehr einfach ist die Gestaltung von Taufkarten im Internet. In unserem Babykarten-Shop finden Eltern zahlreiche schöne Vorlagen für die Erstellung von Taufkarten. Diese können ganz einfach individuell angepasst und umgestaltet werden. Anschließend können die Karten unkompliziert in der gewünschten Stückzahl bestellt werden. Sie erhalten hochwertig gedruckte Taufkarten, die auch als Erinnerung an diesen großen Tag einen hohen Wert haben. Werden nur wenige Gäste erwartet, kann das Selbermachen der Karten eine Alternative sein. Mit farbiger Pappe, Stempeln, Aufklebern und Fotos lassen sich schöne Karten selber machen. Der Einladungstext zur Taufe kann entweder gedruckt und eingelegt oder von Hand selbst geschrieben werden. Steht das Design für die Taufkarten fest, können im gleichen Look auch Tisch- und Menükarten gestaltet werden. So ergibt sich für die gesamte Feier ein harmonisches Gesamtbild. Auch die individuellen Tischkarten mit den Namen der Gäste sind schöne Erinnerungsstücke für die Anwesenden. Denken Sie dabei auch an den Täufling. Eine Tischkarte mit seinem Namen und eine aufgehobene Einladungskarte sind später schöne Stücke im Fotoalbum. Sie können die Bilder des Tages noch einmal lebendig werden lassen. Dies ist vor allem dann eine besondere Angelegenheit, wenn der Täufling zum Zeitpunkt der Taufe noch so klein war, dass er sich nicht mehr an dieses Ereignis erinnern kann.

Schiefertafel mit diversen Kindernamen

50 Jahre Babynamen – Ein Vergleich

Mit der Wahl des Babynamens treffen Eltern eine Entscheidung, mit der ihr Kind sein Leben lang auskommen muss. Die Kriterien bei der Wahl des richtigen Vornamens haben sich dabei in den letzten 50 Jahren gewandelt und auch die beliebtesten Vornamen sind heute andere als damals. Bei uns bekommen Sie einen Überblick über beliebte Vornamen im Wandel der Zeit.

Wenn der Name Programm ist

Bei der Wahl des Vornamens haben die meisten Eltern Hintergedanken. Sie selbst assoziieren mit dem von ihnen ausgewählten Namen bestimmte Eigenschaften, die sie sich für ihr Kind wünschen. Während man bei einem Benjamin von einem wohlerzogenen, zurückhaltenden Jungen ausgeht, sieht man eine Ronja eher mit wilder Mähne den Spielplatz unsicher machen.

Wichtig ist, sich nicht zu sehr von seinem Wunschdenken leiten zu lassen, um es den Kindern im späteren Leben nicht unnötig schwer zu machen. Wer seine Tochter Laetitia nennt und dabei an ein attraktives Model denkt, aber statt einer langbeinigen Schönheit ein kleines pummeliges Mädchen bekommt, tut seinem Kind keinen Gefallen. Gleiches gilt für den kleinen Jogi, der statt Sport eher Schach im Sinn hat und an der frischen Luft zu Atemnot neigt. Ein Babyname sollte also nicht allzu viele Assoziationen wecken.

Dem Kevinismus entkommen: Die Erwartungen anderer an Kindernamen

Doch auch die Erwartungen anderer an bestimmte Vornamen sollten bei der Wahl eines schönen Babynamens berücksichtigt werden. Dies gilt vor allem für moderne Vornamen, die in einigen Jahren vielleicht nicht mehr so modern sein werden wie heute. Amerikanische Babynamen wie Kevin, Justin oder Shanaya oder französische wie Jacqueline und Chantal werden laut einer Studie von vielen Menschen bildungsfernen Schichten zugeordnet. Entsprechend werden diese Kinder beispielsweise in der Schule anders behandelt als Kinder, deren Namen man mit einer höheren Intelligenz assoziiert. Denn wenn einem Kind eine höhere Intelligenz und Lernbereitschaft zugesprochen wird, wird man es eher entsprechend fördern als ein Kind, dem man ohnehin wenig zutraut. Klassische Mädchennamen wie Sophie oder Anna sowie Jungennamen wie Maximilian oder Lukas sind im Gegensatz zu ausländischen Modenamen mit positiven Gedanken verknüpft.

A wie Anton, S wie Südpol – kompliziert oder einfach?

Zettel mit Babynamen auf dem Bauch einer Schwangeren

Die Wahl des richtigen Babynamens fällt meist nicht leicht © DoraZett / Dollar Photo Club

Weiteres Problem bei ausgefallenen Mädchennamen wie Ayleen oder Hailey oder modernen Jungennamen wie Jayden oder Finley ist, dass es keine einheitliche Schreibweise gibt und solche Kinder ihr Leben lang ihren Namen buchstabieren müssen. Ist zudem die Aussprache unklar, werden diese Kinder zudem in Kindergarten und Schule immer wieder auf andere Kinder treffen, die ihren Namen unbewusst oder absichtlich abwandeln und anders aussprechen. Das Problem des ständigen Buchstabierens kann jedoch auch Kinder mit althergebrachten Vornamen treffen. Auch bei Namen wie Philipp oder Annabelle gibt es verschiedene Varianten, die oft eine Nachfrage bezüglich der korrekten Schreibweise mit sich bringen. Natürlich ist das Buchstabieren etwas, was man in Kauf nehmen kann bei der Wahl des passenden Vornamens. Dennoch sollte es zumindest bedacht werden.

Die einfache Lösung: Namen der Vorfahren weitergeben

Früher war es üblich, sein Kind nach den Eltern oder Großeltern zu benennen. So entfiel die Suche nach einem passenden Vornamen und gleichzeitig wurden mit der Benennung des Kindes familiäre Zugehörigkeiten ausgedrückt. In anderen Kulturkreisen war dies noch verbreiteter als in Deutschland. Vor allem nordische Vornamen machen oft auf den ersten Blick klar, wer die Eltern sind. So heißt der Sohn eines Björn Jónssons auf Island traditionell zum Beispiel Einar Björnsson. Seine Tochter könnte Sigúr Björnsdottir heißen. Alternativ kann die Tochter auch den Namen der Mutter annehmen, dann hieße sie Sigúr Gudrunsdottir. In Deutschland ist dies heute nicht mehr so verbreitet. Namen werden vor allem nach dem Klang ausgesucht. Trotzdem bekommen viele Kinder als Zweit- oder Drittnamen den Namen eines Eltern- oder Großelternteils. Auch die Kennzeichnung einer Religionszugehörigkeit über den Vornamen war früher verbreiteter als heute. So waren beispielsweise jüdische Kinder oft schon an Namen wie Rachel oder Samuel zu erkennen. Heute sind Namen wie Noah oder Elias hingegen modern und werden unabhängig von der Religion des Kindes vergeben.

Die beliebtesten Namen seit den 1960ern

Dass die Zeiten sich ändern, erkennt man an den Namen, die in den letzten 50 Jahren die Namens-Bestseller-Listen angeführt haben. In den 60er-Jahren waren Thomas und Sabine die beliebtesten Namen, dicht gefolgt von Stefan und Claudia. In den 70ern begann der Vormarsch der Namen Michael und Christian, auch Nicole, Sandra und Stefanie erfreuten sich großer Beliebtheit. Christian war auch in den 80er-Jahren ein beliebter Name für Jungen. In sieben von zehn Jahren dieses Jahrzehnts führte Christian die Statistik an. Geschlagen werden konnte Christian nur von Sebastian und zum Ende der 80er von Jan, dessen Erfolgsgeschichte 1988 begann. Beliebte Mädchennamen waren Julia, Stefanie und Katharina. Mit acht von zehn Jahren Platz 1 in den 1990ern konnte der kurze Vorname Jan sogar den Christian der 80er Jahre schlagen. Beliebte Mädchennamen waren Lisa, Julia, Laura, Anna und Sarah. 1991 konnte erstmals der moderne Jungenname Kevin den Sieg für sich verbuchen. Das neue Jahrtausend begann wechselhaft, was die beliebten Jungennamen angeht. Lukas, Niklas, Jan und Leon schaffen es in diesem Jahrzehnt auf Platz 1, bei den Mädchen dominieren Anna, Marie, Hannah, Leonie und Mia. Der Trend hin zu kurzen Vornamen hält immer noch an. In den letzten Jahren standen Leon, Luka, Ben, Mia und Emma ganz oben in der Beliebtheitsskala.

Der Ton macht die Musik oder der Klang entscheidet

Würfelbecher mit Buchstaben

Schöne Babynamen gefallen auch nach Jahren noch © ugrum / Dollar Photo Club

Jedes Elternpaar muss für sich selbst entscheiden, welchen Namen das Kind tragen soll. Seltene Vornamen können genauso zu einem Kind passen wie der Name, der die aktuelle Beliebtheitsliste anführt. Bedenken muss man allerdings, dass ein schöner Kindername einem auch nach Jahren noch gefallen sollte. Hilfreich ist es, sich den gewünschten Babynamen inklusive eventuellem Zweitnamen und Nachnamen immer mal wieder laut aufzusagen. Denn ein schöner Klang ist für viele Eltern ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des passenden Namens. Viele Eltern entscheiden sich bei einem langen Nachnamen für einen kurzen Vornamen und umgekehrt. Auch gleiche Anfangs- oder Endbuchstaben sind für den Klang schön. Die Bedeutung eines Namens sollte bei der Entscheidung auch nicht außer Acht gelassen werden. Manche Namen klingen zwar schön, haben aber keine schöne Bedeutung.

Für Unentschlossene: Der Name muss erst einen Monat nach der Geburt feststehen

Wer völlig ideenlos ist, kann einen Vornamen-Generator zu Rate ziehen und sich von diesem inspirieren lassen. Oft kann es auch helfen, gezielt nach Namenslisten zu suchen, die bestimmten Kriterien entsprechen. Wer skandinavische Vornamen mag, braucht sich nicht mit einer Liste deutscher Babynamen auseinanderzusetzen und umgekehrt. Vorsicht ist geboten bei besonders ausgefallenen Namen: Deutsche Standesämter erlauben nicht jeden Namen. Wer also einen seltenen Babynamen sucht und dabei zu ausgefallene Ideen hat, muss mit einem Veto vom Standesbeamten rechnen. Immerhin haben Eltern in jedem Fall noch ein wenig Bedenkzeit. Erst einen Monat nach der Geburt muss der Name endgültig feststehen – dann können auch die Geburtsanzeigen in ihre Umschläge gesteckt werden.

Kleines Kind zeigt auf den Schriftzug Elterngeld

Elterngeld Plus

Werdende Eltern haben viele Fragen und Sorgen. Diese betreffen die Partnerschaft, die Gesundheit des Kindes, Angst vor der Geburt, aber natürlich auch die finanzielle Situation während und nach der Schwangerschaft. Viele Eltern fürchten sich vor der finanziellen Verantwortung, vor dem Verdienstausfall der Mutter und dem beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit. Um Eltern zu entlasten, gibt es in Deutschland das Elterngeld, das allen frischen Eltern zusteht. Für Kinder, die nach dem 1. Juli 2015 geboren werden, kommt auch das Elterngeld Plus in Frage. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede zwischen dem neuen und dem alten Elterngeld.

Elterngeld – Doppelverdiener sorgen sich um die finanzielle Absicherung

Die Zeiten, als die Männer für die alleinige Versorgung der Familie zuständig waren, sind vorbei. In der Regel teilen sich heute Frauen und Männer die Finanzierung des gemeinsamen Lebens. Doppelverdienerhaushalte werden dabei zunehmend zum deutschen Ideal. Innerhalb weniger Jahre vollzog sich ein Wandel in der Einstellung vieler Menschen hin zu einer gleichberechtigten Finanzierung des gemeinsamen Lebens. Dabei vermischen sich Wunsch und Notwendigkeit. Denn auch wenn viele Frauen auskosten, dass sie im Berufsleben ebenso anerkannt werden wie ihre Männer, Karriere machen und sich wohlfühlen in der Geschäftswelt, spielt bei vielen Paaren auch die finanzielle Komponente eine wichtige Rolle. Das Alleinverdienermodell, das bis vor einiger Zeit noch als erstrebenswertes Ideal galt, kann in den meisten Familien nicht mehr funktionieren. Geringe Einkommen, die fehlende Sicherheit des Arbeitsplatzes und steigende Lebenshaltungskosten erfordern oft mehr Geld, als einer allein verdienen kann.

Elterngeld soll finanzielle Nachteile ausgleichen

Mann, Frau und Kind unter einer Decke

Mehr Zeit für die Familie durch Elterngeld © detailblick / Dollar Photo Club

Vor allem Akademikerinnen und Frauen in anerkannten und gutbezahlten Jobs bleiben zunehmend kinderlos. Familie und Beruf gelten immer noch als schlecht zu vereinbaren und auch finanziell wollen viele Frauen keine Abstriche in Kauf nehmen. Um dem entgegenzuwirken und die finanziellen Nachteile von Familien auszugleichen, gibt es seit 2007 das Elterngeld. Das Elterngeld stellt eine Entgeltersatzleistung dar, die in Abhängigkeit vom vorherigen Einkommen nach der Geburt des Kindes gezahlt wird. Im Zusammenspiel mit dem seit 2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr will der Staat damit den Anreiz erhöhen, eine Familie zu gründen und die damit einhergehenden negativen Aspekte zu reduzieren.

Elterngeld orientiert sich am vorherigen Gehalt

Das Elterngeldgesetz (formal Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit – BEEG) gilt für alle Kinder, die nach dem 1. Januar 2007 geboren wurden. Das Elterngeld nimmt seitdem die Stelle des bis dahin gezahlten Erziehungsgeldes ein. Der Bezug ist auf zwölf Monate begrenzt, zwei zusätzliche Monate werden gewährt, wenn Vater und Mutter sich die Elternzeit aufteilen. Berechnet wird das Elterngeld in Abhängigkeit vom Einkommen vor der Geburt des Kindes. Das Elterngeld für Selbstständige wird dabei anders berechnet als das von Angestellten. Grundsätzlich jedoch beträgt das Elterngeld zwischen 65 und 100 Prozent des monatlichen Netto-Einkommens vor der Geburt. Je niedriger vorher der Verdienst war, umso höher ist der anzurechnende Prozentsatz. Gedeckelt ist das Elterngeld auf einen Höchstbetrag von 1.800 Euro monatlich. Auch Elternteile, die mehr als etwa 2.770 Euro verdienen, erhalten dennoch nur ein monatliches Elterngeld von maximal 1.800 Euro. Geringverdiener und Mütter ohne Einkommen erhalten einen Mindestsatz von 300 Euro. Wer als Elternpaar mehr als 500.000 Euro im Jahr oder 250.000 Euro als Alleinerziehender verdient, geht leer aus. Hier besteht kein Anspruch auf Elterngeld.

Auch Väter haben ein Recht auf Elternzeit und Elterngeld

Mann am Laptop und Kind betreuen

Immer mehr Väter nehmen Elternzeit © .shock / Dollar Photo Club

Das Elterngeld ist unabhängig von der Elternzeit. Väter haben auf beides den gleichen Anspruch wie Mütter. Der Elterngeldbezug ist auf maximal 14 Monate beschränkt, Elternzeit kann bis zu drei Jahre in Anspruch genommen werden. Der Anspruch auf das Elterngeld beginnt mit der Geburt des Kindes und wird den Lebensmonaten entsprechend berechnet. Für ein am 15. Juli geborenes Kind beginnt also der erste Anspruchsmonat am 15. Juli und endet am 14. August. Die Berechnung erfolgt also nicht anhand von Kalendermonaten. In der Praxis ist dies beispielsweise relevant, wenn Teilzeit in Elternzeit gearbeitet wird. In der Elternzeit ist die maximale wöchentliche Arbeitszeit auf 30 Stunden begrenzt. Wird während des Elterngeldbezugs ein Monat gearbeitet, zum Beispiel vom 1. bis 28. Februar, wird das dabei verdiente Geld auf zwei Monate Elterngeld angerechnet. Dadurch können sich in der Praxis finanzielle Nachteile ergeben.

Flexibler Wiedereinstieg in den Beruf mit dem neuen Elterngeld Plus

Um Arbeiten in Teilzeit und Elternzeit besser miteinander kombinieren zu können, gibt es für Kinder, die ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, das Elterngeld Plus. Dieses fördert speziell Familien, die sich für eine Kombination aus Teilzeitarbeit und Kinderkriegen entscheiden. Das Elterngeld Plus wird doppelt so lange ausgezahlt wie das reguläre Elterngeld, hinzu kommt ein Partnerschaftsbonus von vier Monaten. Der Anspruch besteht also, wenn beide Eltern sich einbringen, für 28 Monate. Dabei entspricht ein bisheriger Elterngeld-Monat zwei Elterngeld-Plus-Monaten. Es wird also länger ausbezahlt, dafür jedoch nur in halber Höhe des normalen Elterngeldes. War es bisher so, dass ein Arbeitseinkommen während des Elterngeldbezugs in voller Höhe auf das Elterngeld angerechnet wurde, kann nun die Teilzeitbeschäftigung ohne Einbußen fortgesetzt werden. Die Bedingung dafür ist, dass der Elternteil zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche arbeitet. Um den Partnerschaftsbonus zu erhalten, müssen beide Elternteile gemeinsam einen Antrag stellen und nachweisen, dass sie für mindestens vier Monate einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen werden. Dies geschieht durch eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber. Durch das neue Elterngeld Plus ergibt sich also auch ein Elternzeit-Plus mit finanzieller Absicherung. Hinzu kommt ein flexiblerer Wiedereinstieg in den Beruf ohne finanzielle Nachteile.

Diese Vorteile hat das neue Elterngeld Plus:

Teilzeitarbeit ist von Anfang an möglich, 25 bis 30 Stunden Arbeit in der Woche sind auch während des Elterngeldbezugs möglich.
• Eine flexible und frühe Rückkehr an den Arbeitsplatz wird unterstützt.
• Das Elterngeld Plus wird doppelt so lange ausgezahlt wie das normale Elterngeld.
• Durch den Partnerbonus können vier weitere Elterngeldmonate gewonnen werden.
• Auch Alleinerziehende, die in Teilzeit arbeiten wollen, können das Elterngeld Plus inklusive den Partnermonaten nutzen.

Eine gute Übersicht über die Vorteile und die Änderungen am neuen Elterngeld Plus bietet das Bundesfamilienministerium
Damit bei der Elterngeldberechnung nichts schief geht, sollte der Elterngeldantrag möglichst schon vor der Geburt vorbereitet werden. Dann müssen nach der Geburt nur noch letzte Daten nachgetragen werden. Da die Elterngeldberechnung je nach Bundesland einige Wochen dauern kann, lohnt es sich, den Antrag so schnell wie möglich nach der Geburt abzugeben, damit direkt nach dem Mutterschaftsgeld Elterngeld oder Elterngeld Plus gezahlt werden kann. Auch nach der Einführung des Elterngeld Plus können Eltern zwischen dem bisherigen Elterngeld und dem neuen Elterngeld Plus wählen. Auch eine Kombination aus beidem ist möglich.

Vorteile auch für Alleinerziehende

Das Elterngeld steht nicht nur Paaren offen, sondern auch Alleinerziehenden. Mussten diese bisher über das alleinige Sorgerecht oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht verfügen, wurden diese Regelungen gelockert. Damit stehen die Partnermonate und der Partnerbonus auch Alleinerziehenden zu, die nicht das alleinige Sorgerecht haben. Relevant dafür ist, dass sie die Voraussetzungen für den steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende erfüllen, die im Einkommenssteuergesetz aufgeführt sind.