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Aufgehängte Babykarten
Gemalte Elefanten mit Spruch

Der Nachwuchs ist da! Babykarten verkünden die frohe Botschaft (Foto: © StockHype / Dollar Photo Club)

Das Baby ist da, das Glück perfekt! Nun sollen alle erfahren, dass der Nachwuchs da ist. Trotz zunehmender Digitalisierung sind Geburtskarten immer noch der beste Weg, um Verwandte und Freunde über den Zuwachs zu informieren. Beim Design sind der elterlichen Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Klassisch, modern oder floral? Wir verraten Ihnen, welche Babykarten besonders gut ankommen.

Geburtskarten – die Verkündung einer frohen Botschaft

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit. Freud und Leid liegen oft eng beieinander. Als krönenden Abschluss dürfen Sie Ihr kleines Wunder in die Arme schließen. Nach Monaten der Vorbereitung, körperlichen Veränderungen und Vorsorgeuntersuchungen wurde nun aus einem Paar eine kleine Familie. An der Schwangerschaft haben sicher viele Leute Anteil genommen. Die werdenden Großeltern, Onkel und Tanten, enge Freunde – sie alle haben mitgefiebert, vielleicht auch mitgelitten. Jetzt ist das Baby da und alle sollen es erfahren. Babykarten sind ein schöner Brauch, um über die Ankunft des neuen Erdenbürgers zu informieren. Bei der Design-Auswahl stehen die Vorlieben der Eltern im Mittelpunkt. Zusammen mit einem schönen Spruch zur Geburt und einem ersten Foto des Babys lassen sich alle relevanten Eckdaten zum Kind in einer Karte zusammenfassen.

Blumenmuster stehen bei Babykarten hoch im Kurs

Geburtskarte mit Blumenmuster

Geburtskarten mit Blumenmustern sind nicht nur für Sommerkinder schön (Foto: © Babykarten-Paradies.de)

Gleichbleibender Beliebtheit erfreuen sich Blumenmuster. Zart verschlungene Ranken und fröhliche Blüten vermitteln einen positiven Eindruck und eignen sich nicht nur für Sommerkinder. Um die Blumen aufs Papier zu bringen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einen mögen es lieber bunt und entscheiden sich für großformatige Blumen in mehreren Farben. Diese können beispielsweise einen farbenfrohen Rahmen um das erste Bild des Sprösslings ziehen. Besonders findige Eltern stimmen ihr Neugeborenen-Fotoshooting bereits darauf ab, wie sie die späteren Karten gestalten wollen und wählen als Ausstattung für den Fototermin etwas, was zum Kartendesign passt. Wer weniger Aufwand auf die Planung verwenden möchte, passt einfach das Design der Geburtskarten an die vorhandenen Bilder an. Natürlich kann das florale Muster auch dezenter platziert werden. Zarte Blumen, die Ton in Ton mit der Geburtskarte eine Einheit bilden, bilden ein stimmiges Gesamtbild mit Babyfotos, die ebenfalls dezenter gestaltet sind. Je nach farblicher Gestaltung sind Karten mit Blumenmuster nicht nur für kleine Mädchen, sondern auch für Jungs durchaus geeignet. Abgerundet mit einem Text zur Geburt entsteht so eine einzigartige Geburtskarte im Umschlag, die alle Empfänger mit Freude aufbewahren werden.

Moderne Babykarten nicht nur für moderne Eltern

Babykarten müssen nicht immer den althergebrachten Idealen entsprechen. Moderne Ansichten dürfen sich auch im Kartendesign der Geburtskarten widerspiegeln. Besonders authentisch ist es, wenn auch der Text für die Geburtskarte modern gehalten wird:

„Vier Füße, groß bis mittelklein, gingen ihren Weg allein. Nun gehen bald auf Schritt und Tritt – zwei winzig kleine Füße mit.“
(Verfasser unbekannt)

Oder

„Wir haben höhere Ausgaben, kürzere Nächte, weniger Freizeit, aber dafür 3120 Gramm mehr Glück“
(Verfasser unbekannt)

Zusammen mit einem Kartendesign, das farbenfroh und mit modernen Mustern einhergeht, entstehen ganz leicht tolle und individuelle Geburtskarten. Dominierend sind bei modernen Babykarten oft asymmetrische Muster mit Streifen und Kreisen, aber je nach elterlichem Geschmack sind der Phantasie bei der Kartengestaltung nur wenig Grenzen gesetzt. Besonders passend sind moderne Geburtskarten, wenn diese die Lebensweise der Eltern und vielleicht auch die Namenswahl des Kindes widerspiegeln.

Klassische Babykarten – aus Liebe zur Tradition

Mit klassischen Designs wird auf ganz traditionelle Art und Weise die Ankunft des neuen Erdenbürgers kommuniziert. Gedeckte Farben und zarte Muster dominieren klassische Karten. Design und Farbe sind dabei natürlich abhängig vom Geschlecht des Kindes und wiederum von den Vorlieben der Eltern. In Kombination mit einer traditionellen Namensgebung kann eine Geburtskarte in klassischem Design eine stimmige Einheit ergeben. Doch auch außergewöhnliche Kindernamen machen sich gut auf klassischen Babykarten. Zusammen mit einem schönen Text zur Geburt und allen relevanten Daten zum Kind sind klassische Babykarten eine schöne Erinnerung für Großeltern, Onkel, Tanten, Freunde und Taufpaten. Auch im elterlichen Baby-Album ist eine Geburtskarte eine schöne Erinnerung. Lassen Sie daher am besten gleich einige Karten mehr drucken, um auch selbst eine Karte behalten zu können.

Unkomplizierte Kartengestaltung im Internet

Die Gestaltung von Babykarten ist heute in den meisten Fällen unkompliziert möglich. Vor allem das Internet bietet eine Reihe von Möglichkeiten, individuelle Geburtskarten ohne großen Aufwand zu gestalten, zu bestellen und in ausreichender Stückzahl drucken zu lassen. Eltern haben dabei die Wahl aus zahlreichen verschiedenen Designs, die in Farbe und Form individuell angepasst werden können. Um die Karte zu füllen, benötigen Eltern ein Bild ihres Nachwuchses und einen schönen Text für die Geburtskarte. Da es heute nicht unüblich ist, dass bereits in der Geburtsklinik professionelle Fotografen schöne Fotografien der Neugeborenen erstellen, ist das passende Foto meist kein Problem für die frischen Eltern. Um neugierige Fragen der Verwandten zu den relevanten Geburtsdaten wie Uhrzeit, Größe und Gewicht zu beantworten, sollten auch diese in der Geburtskarte enthalten sein. Wer mehr Text möchte, findet im Internet eine große Auswahl an Sprüchen zur Geburt, die die Babykarte abrunden können. Vor dem Abschluss der Babykarten-Bestellung können sich die Eltern ihre fertig gestaltete Karte noch einmal genau anschauen, um zu beurteilen, ob alles stimmig ist.

Noch individueller: Selbstgemachte Karten

Schlafendes Baby zwischen Blumen

Babykarten Selbermachen mit individuell arrangierten Fotos (Foto: © pictureholic / Dollar Photo Club)

Manche Eltern wollen lieber selbst Hand anlegen bei der Gestaltung der Geburtskarten. Auch hierfür gibt es diverse Möglichkeiten. Die einfachste ist es, sich im Bastelgeschäft Kartenrohlinge zu besorgen. Diese gibt es in verschiedenen Farben, Dicken und Qualitäten. Auch passende Umschläge sind meist erhältlich, sodass Karte und Umschlag einfach aufeinander abgestimmt werden können. Mit einem Foto vom Nachwuchs und einem schönen Stift lässt sich ganz einfach die Kunde vom neuen Sprössling verbreiten. Ein Fußabdruck vom Baby ist eine schöne Idee, um die Karte noch individueller zu gestalten. Dazu einfach einen Babyfuß mit Wasserfarbe bepinseln, auf ein Papier drücken und fertig ist der Abdruck. Um nicht allzu viele Karten mit misslungenen Fußabdrücken zu verschwenden ist es ratsam, die Abdrücke auf einem anderen Blatt abzunehmen, das später in die Karte geklebt wird. Auch Stempel oder Aufkleber können für die Gestaltung der Geburtskarte genutzt werden. Im Bastelladen finden sich viele Möglichkeiten, Karten selbst zu machen, zum Beispiel auch Motivkarton. Dieser kann als Bordüre geschnitten die Karte einrahmen oder dem Bild vom Baby den letzten Schliff geben.

Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt

Weitere Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung von Babykarten: Das Baby hübsch auf einer Decke drapieren zusammen mit einem Zollstock, einer Uhr und einem abgerissenen Kalenderblatt. Die Uhr auf den Geburtszeitpunkt einstellen, das Kalenderblatt natürlich passend zum Geburtstag wählen. Um die Größe darzustellen kann ein aus Pappe geschnittener und mit dem Maß versehener Pfeil die entsprechende Stelle am Zollstock markieren. Das Ganze von oben fotografieren, sodass neben dem Baby auch alle wichtigen Fakten zur Geburt erkennbar sind. Bei der Gestaltung dieses Szenarios sind der elterlichen Phantasie keine Grenzen gesetzt. Auch das Nachahmen von Werbeanzeigen oder Filmplakaten ist eine beliebte Möglichkeit, die Geburt des Familienzuwachses zu verkünden. Diese können als Postkarten gedruckt und somit kostengünstig verschickt werden.

Baby mit Torte
Baby mit Torte

© 123rf.com/profile_nanettegrebe

Beginnt es auch in Ihrem Freundeskreis langsam aber sicher – das „große Kinderkriegen“ und die Geburtsanzeigen häufen sich? Dann werden Sie in nächster Zeit viel Neues erfahren, und zwar nicht nur über Schwangerschaften und Geburten, sondern vielleicht auch darüber, wie man frischgebackenen Eltern eine Freude bereiten kann! Damit Sie nicht bei der Frage einer Freundin, ob Sie beim Basteln einer Windeltorte mitwirken möchten, unwissend zusammenzucken, haben wir ein paar Informationen zu diesem besonderen Geschenk zusammengestellt. Keine Angst: Eine Windeltorte ist ein viel schöneres Präsent für werdende Eltern, als der Name zunächst vermuten lässt. Vielleicht packt auch Sie demnächst der Basteleifer?

Wie die Windeltorte Praktisches und Schönes vereint

Eine Windeltorte lässt sich natürlich nicht verspeisen, sie hat aber dennoch ihre praktischen Seiten. Im Grunde handelt es sich bei diesem Geschenk also nur im übertragenen Sinne um eine Torte: Aus Windeln und allerhand anderen nützlichen Geschenken für den Nachwuchs wird ein Gebilde geformt, das einer mehrstöckigen Torte ähnelt. Da Windeln und andere praktische Geschenke wie etwa Babycremes, Babyspielzeuge, Strampler und Co. sich in Tortenform gebracht nicht zu schlicht präsentieren, wird eine Windeltorte in der Regel recht aufwendig verziert. Hierzu dienen vor allem Schmuckbänder, es darf aber auch etwas kreativer zugehen. So halten mitunter auch Stofftierchen, Buchstaben, die den Namen des Nachwuchses bilden, und Ähnliches als Dekoration her. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt – vorausgesetzt, die eigentlichen Baumaterialien (Windeln und Co.) bleiben nutzbar und können den frischgebackenen Eltern später noch wirklich dazu dienen, ihren Nachwuchs zu versorgen. Damit sind sie für Babys erstes Jahr perfekt vorbereitet.

Windeltorte für Mädchen

©123rf.com/profile_samiylenko

Windeltorte selber basteln oder kaufen?

Der Hype um die Windeltorte ist mittlerweile so groß, dass sich mitunter schon fertige Exemplare kaufen lassen und die Schenker somit nicht selbst ihr Basteltalent unter Beweis stellen müssen. Dennoch: Eine Windeltorte, die man selbst gebastelt hat, ist natürlich etwas ganz Besonderes. Sie lässt sich nicht nur ganz nach eigenem Geschmack gestalten, sie drückt auch aus, dass sich der Schenker Zeit genommen hat, ein kreatives und nettes Geschenk vorzubereiten. Und dies ist mitunter viel mehr wert als der absolut perfekte Style einer Windeltorte. Davon einmal abgesehen macht das Basteln einer Windeltorte auch viel Spaß – erst recht, wenn man sich mit anderen Schenkern zusammentut und zum Beispiel gemeinsam einen schönen Nachmittag beim Basteln verbringt.

Eine Windeltorte kann jeder basteln!

Für das eigenhändige Basteln und Gestalten der Windeltorte spricht im Übrigen auch, dass dieses Unterfangen nicht allzu kompliziert ist. Die Windeln, die als Hauptzutat und Basis für die Torte dienen, werden im Grunde lediglich im gerollten Zustand in unterschiedlich großen Kreisen angeordnet und mit einem hübschen Band fixiert. Die unterschiedlich großen Kreise, die aus vielen Windeln bestehen, stellen die einzelnen Etagen der Torte dar und werden schlussendlich übereinander drapiert. Ein wenig mehr Geschick ist eventuell bei der Integration anderer Geschenke in die Windeltorte gefragt: Fällt deren Höhe ausladender aus als die der Windeln, werden sie am besten am Rand der jeweiligen Tortenschicht platziert. So haben sie genug Raum, etwas herauszuragen (quasi wie Kerzen auf einer echten Torte), da natürlich jedes Stockwerk der Windeltorte wie bei einer klassischen Torte kleiner ausfällt als das vorherige. Bevor es an das eigentliche Basteln geht, ist es aber wichtig, sich zunächst eine kleine Einkaufsliste zusammenzustellen: So steht alles parat, was verbastelt werden soll, und der fleißige Bastler muss nicht mittendrin aufhören, um Nachschub zu besorgen. Am besten ist es zudem, sich mit Freunden und Verwandten der werdenden Eltern im Vorfeld abzusprechen: Bekommt das Paar zur Geburt seines Kindes gleich mehrere Windeltorten geschenkt, ist eventuell der Überraschungseffekt, den man sich von seiner eigenen Torte versprochen hat, nicht mehr allzu groß. Windeln können Eltern zwar auch in großer Stückzahl gebrauchen, die sonstigen Geschenke, die in einer Windeltorte verarbeitet werden, sind in einer Mehrfachausführung aber eventuell nicht brauchbar. Mit etwas Kommunikationsgeschick lassen sich aber vielleicht sogar mehrere Torten verschenken, ohne dass die Eltern daraufhin unfreiwillig fünffache Besitzer von Badethermometer für das Baby oder anderer Utensilien sind, die man in der Regel nur einmal benötigt.

Eltern mit Kind

© 123rf.com/profile_lanak

Wann wird die Windeltorte verschenkt – zur Geburt oder schon zuvor?

Wann man als fleißiger Bastler seine Windeltorte am besten überreicht, lässt sich nicht pauschal beantworten. In den Vereinigten Staaten von Amerika, aus denen der Trend mit der Windeltorte zu uns herüber geschwappt zu sein scheint, wird sie zwar häufig zur Babyparty, die vor der Geburt stattfindet, verschenkt. Hierzulande sind die vorgeburtlichen Babypartys aber eventuell noch nicht allzu weit verbreitet, sodass es diesen Anlass für die Übergabe der Windeltorte eventuell nicht in jedem Fall geben wird. Manche Personen mögen es zudem vielleicht auch als etwas unpassend empfinden, vor der Geburt Babysachen in rauen Mengen geschenkt zu bekommen. Hier ist also auch etwas Feingefühl gefragt. Ist keine Babyparty vor der Geburt geplant, zu der die werdende Mutter oder ihre Freundinnen einladen, ist es sicherlich auch eine schöne Idee, die Windeltorte erst nach der Geburt des Kindes zu überreichen. So kann das praktische Geschenk auch schon direkt einen Nutzen erfüllen und muss nicht erst noch wochenlang auf seinen Einsatz warten.

Alternativen zur Windeltorte

Wer sich das Basteln einer Windeltorte nicht zutraut oder aus einem anderen Grunde Abstand von diesem Geschenk zur Geburt nehmen möchte, kann natürlich alternativ auf viele andere Geschenkideen zurückgreifen. Hier bieten sich dann vor allem auch solche Geschenke an, die im Gegensatz zu den einzelnen Bestandteilen einer Windeltorte, nicht unbedingt einem explizit nützlichen Zweck dienen müssen. Bei der originellen Präsentation nützlicher Geschenke hat die Windeltorte nämlich ohne Frage die Nase vorn. Und wer möchte schon einfach einen schmucklosen Karton Windel verschenken? Beispiele für andere Geschenke, die nicht in erster Linie dem Verbrauch dienen, sind etwa Kuscheltiere, Vorlesebücher, Mobiles und Ähnliches. Eine nette Idee ist es aber auch, nicht nur etwas für das Kind zu schenken, sondern eventuell auch eine Kleinigkeit, über die sich die Eltern freuen würden. Je nachdem, wie nah man diesen steht, kommt hierbei Unterschiedlichstes infrage – angefangen etwa bei einer CD mit Musik, bei der es sich schön relaxen lässt, bis hin zum Gutschein für ein Wellness-Wochenende, das beide Partner gemeinsam begehen können, wenn der Nachwuchs aus dem Gröbsten raus ist und beispielsweise das erste Mal bei seinen Großeltern übernachtet. Auch bei den Alternativen zur Windeltorte gibt es also Gelegenheit, kreativ zu werden!

Teddy, Strampler und Söckchen

Das Baby ist da und natürlich möchte man als Tante, Oma, gute Freundin oder künftiger Patenonkel den Glückwunsch zur Geburt noch mit einem schönen Geschenk abrunden. Doch worüber freuen sich die Beschenkten und was ist eher überflüssig? Wir haben ein paar Geschenkvorschläge zusammengestellt, über die sich alle Eltern freuen.

Schlafendes Baby hinter Geschenken

Geschenke zur Geburt: Ob selbst gekauft oder selbst gebastelt, Hauptsache sie kommen von Herzen
(Foto: © B-C-designs / Dollar Photo Club)

Die Klassiker – Strampler, Schnuller und andere Kleinigkeiten

Wie auch bei anderen Anlässen gibt es zur Geburt Klassiker, die gerne verschenkt werden. Bei Geburtsgeschenken gehören dazu

  • Blumen für die Mutter
  • Kleidungsstücke für das Kind wie Bodies oder süße Strampler
  • witzige Schnuller
  • hübsche Schnullerketten
  • ein Kuscheltier oder –tuch
  • ein Tragetuch fürs Baby

Doch brauchen Babys und Eltern das wirklich? Sicherlich freuen sich viele Eltern über diese Dinge, vor allem wenn sie ihren Geschmack treffen. Doch oft sind es die Klassiker, die am Ende unbenutzt in einer Kiste landen. Denn Bodies, Proben von verschiedenen Pflegeprodukten, Schnuller und Ähnliches kriegen Eltern oft in rauen Mengen geschenkt. Nicht nur von Freunden und Verwandten, sondern auch von Drogeriemärkten mit speziellen Babyprogrammen oder im Krankenhaus als Werbeaktion bekommen Eltern nach der Geburt Geschenke. Auch entwickeln die meisten Eltern und Kinder schnell Vorlieben, denen viele Geschenke nicht gerecht werden können. So ist beispielsweise die Wahl des richtigen Schnullers oft eine kleine Wissenschaft für sich. Außerdem ist zu beachten: Die Erstlingsausstattung ist normalerweise schon vollständig, wenn das Baby auf die Welt kommt. Das meiste ist also schon vorhanden.

Teddybär an einer Wäscheleine

Klassische Geschenke zur Geburt – doch kommen sie wirklich gut an? (Foto: © shangarey / Dollar Photo Club)

Kleidung – groß, klein, kalt, warm? Ein paar Tipps!

Ob Junge oder Mädchen, wer die Gratulation zur Geburt mit einem hübschen Kleidungsstück für den Nachwuchs anreichern möchte, sollte ein paar Dinge berücksichtigen, damit das Geschenk ein voller Erfolg wird:

  • Was für ein Kleidungsstück soll es sein?
  • Gibt es Ausführungen, die besonders praktisch sind (Wickelbodies oder Strampler, die im Schritt geknöpft werden für einfaches Wickeln)?
  • Soll es lang oder kurz, dick oder dünn sein?
  • Gibt es besonders schöne Marken, die die Eltern gern mögen?
  • Jahreszeitenspezifische Kleidung sollte nicht verschenkt werden

Besonders beliebt bei Eltern sind zum Beispiel Wickelbodies. Sie müssen nicht über das Köpfchen gezogen werden, sondern sie werden wie eine Jacke über die Arme gezogen und anschließend vorne gewickelt oder geknöpft. Das ist besonders in kleinen Größen eine echte Arbeitserleichterung. Auch Hemdchen, niedliche Kombinationen oder Kleider kommen natürlich in Frage. Viele Eltern freuen sich über besondere Kleidungsstücke von einer edlen Marke, die sie nicht unbedingt selbst kaufen würden. Die richtige Größe geschenkter Kleidung stellt die nächste Hürde dar, die Schenkwillige überwinden müssen. Welche Größe soll man schenken? Ganz klein, damit es am Anfang passt, oder lieber ein bisschen größer für später? Leider weiß niemand, wie schnell so ein Baby wachsen wird. So kann es passieren, dass der niedliche Winterpullover in Größe 68 dem September-Baby bis zum November schon viel zu klein ist oder die vorsorglich in Größe 80 gekaufte Schneekombi noch viel zu groß. Praktisch ist es daher, etwas Zeitloses zu schenken, was unabhängig von der Jahreszeit getragen werden kann, also Shirts, Bodies, Hosen oder Strampler. Da viele Babys entweder schon recht groß zur Welt kommen oder in den ersten Wochen aus den kleinsten Größen herauswachsen, bietet sich Kleidung an, die bereits etwas größer ist, also ungefähr zwischen Größe 62 und 74.

Für Kreative – individuelle Geschenke zur Geburt

Sehr beliebt bei jungen Eltern sind individuelle, selbstgemachte Geschenke zur Geburt. Wer handwerklich begabt ist, kann selbst etwas basteln oder nähen. Eine Patchworkdecke mit appliziertem Namen des Kindes ist beispielsweise eine schöne Erinnerung, die auch nach Jahren noch genutzt werden kann. Gleiches gilt für Kuscheltiere mit Namen oder Geburtsdaten. Schön sind auch sogenannte Geburtskissen. Diese Kissen sind so groß wie das Kind zur Geburt und werden durch eine spezielle Füllung so schwer gemacht, wie das Baby zu Beginn war. Vor allem für Frühchen ist dies eine eindrucksvolle Erinnerung, wenn sie später auf den ersten Blick sehen können, wie klein sie mal waren. Alternativ kann auch ein normales Kissen liebevoll gestaltet und mit den Geburtsdaten und dem Namen versehen werden. Auch genähte Kleidung kommt immer gut an. Eine schöne Idee für später sind Lederpuschen, die ab dem Krabbelalter genutzt werden können. Da sie auch bei Kindern, die schon laufen können, tolle Hausschuhe darstellen, können sie ruhig ein paar Nummern größer gewählt werden. Wer nicht nähen oder basteln kann, aber dennoch nicht auf ein personalisiertes und besonderes Geschenk zur Geburt verzichten will, bekommt in Kreativmärkten im Internet Hilfe. Dawanda und Etsy sind die führenden Plattformen für selbstgemachte Geschenke. Individuelle Wünsche können bei vielen Händlern berücksichtigt werden, sodass das Geschenk zur Geburt garantiert eine einzigartige Erinnerung wird. Viele Inspirationen erhalten Schenkwillige zudem auf unserem Pinterest-Kanal, wo zahlreiche kreative Ideen zusammengetragen werden.

Für Praktische – Windeln, Gutscheine und Co.

Natürlich freuen sich Eltern über niedliche Dinge für den Nachwuchs zur Geburt. Doch eine echte Erleichterung stellen oft gerade die praktischen Dinge dar, die viele nicht als passendes Geschenk verstehen würden. Gutscheine sind unkreativ? Egal, Eltern freuen sich meist trotzdem über sie! Denn wer in den ersten Monaten hunderte von Euro in Drogeriemärkten lässt, freut sich über jeden Euro, den er dabei sparen kann. Mit einem Gutschein für einen Drogerie- oder Babymarkt machen Schenkende also nichts verkehrt. Zusammen mit einer persönlichen Kleinigkeit sind sinnvolle Gutscheine Geschenke, die Eltern glücklich machen. Auch sogenannte Windeltorten kommen meistens gut an. Sie bestehen maßgeblich aus Windeln, können aber auch um andere nützliche Kleinigkeiten ergänzt werden. Sie sind schnell selbst gebastelt, können aber auch fertig gekauft werden. Sinnvoll ist es, nicht die allerkleinsten Windeln auszuwählen, da die meisten Kinder diesen
schnell entwachsen sind. Zudem bieten sich diese Torten nur an, wenn ungefähr bekannt ist, welche Windeln verwendet werden sollen. Stoffwindelnutzer können mit Einmalwindeln wenig anfangen und umgekehrt. Eine Alternative ist ein Windel-Abo. Dieses kann man je nach Anbieter relativ flexibel anpassen, sodass Eltern ihre Windelmarke und -größe selbst wählen können. Wer es noch flexibler wünscht, kann selbst den Windelboten spielen und den Eltern in regelmäßigen Abständen für einen vorher festgelegten Zeitraum Windeln frei Haus liefern. Bedenkt man, wie viele Windeln ein Baby in den ersten Monaten verbraucht, sind Windeln so ziemlich das Praktischste, was man schenken kann. Wer keine Windeln schenken möchte, kann zum Beispiel einen Gutschein für eine Trageberatung schenken, je nach Budget auch in Kombination mit einem Gutschein für ein schönes Tragetuch. Eine Trageberatung hilft bei den verschiedenen Wickeltechniken, Tragetechniken und bei der Auswahl des passenden Tragetuchs oder der optimalen Tragehilfe.

Eine Torte aus Windeln

Windeltorten sind praktisch und kreativ (Foto: © oocoskun / Dollar Photo Club)

Für das kleine Budget – Freude schenken

Nicht jeder kann große Geschenke kaufen, möchte aber trotzdem seinen Glückwunsch zur Geburt mit etwas Handfestem kombinieren. Hier sind erneut Gutscheine eine tolle Möglichkeit. Kommt die
beste Freundin in den ersten vier Wochen zweimal wöchentlich vorbei, um für eine Stunde den Babysitter zu spielen, damit Mama in Ruhe duschen kann, wird dies im Zweifel besser ankommen als das zehnte Kuscheltier zur Geburt. Kocht die befreundete Nachbarin in den ersten zwei Wochen für die Mama mit, stellt dies eine enorme Arbeitserleichterung dar, die nicht viel kostet, aber trotzdem sehr viel wert ist. Auch Gutscheine fürs Babysitten, damit die Eltern sich einen schönen Abend zu zweit machen können, sind schöne Geschenke zur Geburt.

Für die Mama – auch an die Hauptperson denken

Natürlich ist es schön, dem Baby etwas zur Geburt zu schenken. Doch eigentlich interessiert es die Kleinen noch gar nicht, ob sie etwas bekommen oder nicht. Da vor allem die Mütter in den ersten Wochen zu kurz kommen, freuen sie sich, wenn auch an sie gedacht wird bei der Wahl der Geschenke. Ein schönes Schaumbad, ein Friseurgutschein für später (am besten in Kombination mit dem Gutschein zum Babysitten) oder eine Fußmassage lassen Mütterherzen höher schlagen. Auch ein Kino-Gutschein für einen freien Abend mit dem Liebsten oder ein Verwöhntag mit der besten Freundin kommen gut an. Grundsätzlich sind aber immer die Geschenke am besten, mit denen die Eltern auch wirklich etwas anfangen können. Es kann also sinnvoll sein, die Eltern zunächst nach ihren Wünschen zu fragen, bevor wahllos etwas gekauft wird. Vor allem bei teuren Geschenken ist es schade, wenn sie am Ende nicht den Geschmack der Eltern treffen und ungenutzt in der Ecke stehen. Viele Eltern haben Anschaffungs- und Wunschlisten oder sogar jemanden, der diese Listen für sie verwaltet. Nachfragen hilft hier, Fehlkäufe zu vermeiden und sorgt dafür, dass das Schenken für alle Beteiligten ein freudiges Erlebnis wird.

Christliche Symbole

Die Taufe ist ein wichtiges christliches Fest für den Nachwuchs. An diesem Tag wird er feierlich in die kirchliche Gemeinde aufgenommen und damit Gottes Schutz und Segen unterstellt. Wird dieser Tag von den Eltern liebevoll geplant, bleibt er ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Hübsche Taufkarten runden diesen besonderen Tag ab. Im Babykarten-Magazin zeigen wir, wie die Tauffeier gelingt und was nicht fehlen darf.

Baby wird getauft

Die Taufe ist eines der wichtigsten christlichen Feste (Foto: © b_sonderes / Dollar Photo Club)

Individuelle Wünsche und Tradition reichen sich die Hände

Die Taufe ist ein Zusammenspiel aus Tradition und Organisation. Während der grobe Ablauf der Taufe seit Jahrhunderten feststeht, können Eltern bei vielen Details Hand anlegen und der Feier eine ganz persönliche Note geben. Zunächst müssen sich Eltern darüber klarwerden, ob sie ihr Kind überhaupt taufen lassen wollen. Viele Eltern entscheiden sich für eine Taufe im Baby- oder Kleinkindalter, während andere die Taufe bewusst auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, damit der Täufling sich selbst für oder gegen die Taufe entscheiden kann. Aus christlicher Sicht ist die Taufe eine wichtige Angelegenheit, auch wenn sich bei der genauen Bedeutung die einzelnen Glaubensrichtungen unterscheiden. Doch selbst wenn die Bedeutung unterschiedlich ausgelegt werden kann, ist die Taufe in allen praktizierenden Religionen ein wichtiges Fest. Bei der Vorbereitung des großen Tages gilt es einiges zu berücksichtigen. Ein Termin muss festgelegt werden, Taufpaten müssen gefunden, ein Einladungstext zur Taufe für die Karten ausgewählt und auch ein Ort für die anschließende Feier bestimmt werden. Ist dies geschehen, sollten zunächst die Taufkarten für die Einladung gestaltet, geschrieben oder gebastelt werden, damit alle Freunde und Verwandte sich schon früh den Termin freihalten können.

Christliche Symbole unterstreichen die Botschaft

Bei der Gestaltung der Taufkarten sind Eltern keine Grenzen gesetzt. Hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Manche bevorzugen eine klassische Gestaltung, bei der auf den ersten Blick klar wird, dass es sich um eine Taufkarte handelt. Hierbei hilft ein entsprechender Einladungstext. Taufen sind zudem oft von kirchlichen Motiven wie dem Kreuz oder einem Fisch geprägt. Auch andere christliche Motive können auf Taufkarten Verwendung finden.

Übersicht über christliche Symbole

Auf vielen klassischen Taufkarten finden sich christliche Symbole (Foto: © Hans-Jörg Nisch / Dollar Photo Club)

Christliche Symbole im Überblick:

Kreuz: Das wohl wichtigste und bekannteste Symbol des Christentums. Es symbolisiert die Kreuzigung von Jesus Christus, allerdings nicht dessen Tod, sondern die Überwindung des Todes. Es steht für Hoffnung und Erlösung.

Alpha und Omega: Sie stehen nicht nur für den ersten und den letzten Buchstaben im griechischen Alphabet, sondern auch dafür, dass Jesus Christus die Welt einrahmt. In der Offenbarung 22, 13 steht: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.“ Dieses Symbol ist nicht nur für Taufkarten beliebt, sondern nimmt allgemein im religiösen Kontext einen großen Stellenwert ein.

Fisch: Häufig sieht man einen einfach gezeichneten Fisch als religiöses Symbol. Dieses begegnet einem sogar oft im Alltag, beispielsweise als Aufkleber an Autos. Auch auf Taufkerzen und in Taufkarten ist der Fisch oft vertreten. Er steht für Jesus Christus und seine Anhänger und wurde schon früh als geheimes Symbol von ihnen verwendet. Zum Ursprung dieses Symbols gibt es verschiedene Erläuterungen. Eine einfache lautet, dass viele Anhänger Jesu Fischer waren und der Fisch sich daher angeboten hat. Eine andere Möglichkeit ergibt sich aus Matthäus 4, 19: „Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!“

Christusmonogramm: Das Christusmonogramm sieht aus wie ein X, dem mittig ein P entwächst. Dieses Symbol steht nicht etwa für Frieden (vom lateinischen „pax“), sondern für Christus. Das X symbolisiert im griechischen Alphabet den Buchstaben „Chi“, also den ersten Buchstaben von Christus. Das „P“ wird entweder als „rho“ für den zweiten Buchstaben von Christus interpretiert oder als „Jota“, was wiederum für den ersten Buchstaben von Jesus steht.

Taube: Auch für ihren Symbolcharakter gibt es verschiedene Interpretationen. Zum einen steht sie für den Heiligen Geist. In Matthäus 3, 16 steht: „Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser; und siehe, da tat sich der Himmel auf Über ihm. Und er sah den Geist Gottes gleich als eine Taube herabfahren und über ihn kommen.“ Diese Taube ist oft zusätzlich mit einem Heiligenschein versehen. Eine andere Interpretation sieht in der Taube die Friedenstaube, die nach der Sintflut von Noah entsandt wurde und mit einem grünen Olivenzweig im Schnabel zurückkehrte.

Wasser: Es steht für den Beginn der Schöpfungsgeschichte und wird meist in Form von mehreren übereinanderliegenden Wellenlinien dargestellt. Das Wasser steht für den Ursprung allen Lebens und spielt daher eine zentrale Rolle im christlichen Glauben. Wasser ist rein und gibt Leben. Es kann aber auch als Sintflut die Vernichtung symbolisieren.

Regenbogen: Farbenfroh symbolisiert er Frieden und Verbundenheit. Er steht für den Bund zwischen Gott und der Erde und soll als Symbol stehen, dass keine Sintflut mehr über die Erde kommen wird.

Einladungstext zur Taufe gründlich planen

Ebenso wichtig wie die Symbole ist der eigentliche Einladungstext. Die Taufe soll ein familiäres Fest werden, dessen Termin sich mit der Taufkarte fest in den Köpfen der geladenen Gäste verankert. Daher sind Datum, Zeit und Ort der Taufe wesentlicher Inhalt einer Taufkarte. Ob diese Daten in einen netten Text integriert werden oder in Stichpunkten untereinander aufgeführt werden, entscheiden allein die Eltern. Es bietet sich bei einem Fließtext aber an, die relevanten Daten zu markieren, beispielsweise durch das Einfetten von Datum und Uhrzeit. Findet nach dem Gottesdienst eine Feier statt, sollten Ort und Uhrzeit bekannt gegeben werden. Den Einladungstext zur Taufe kann jeder nach seinen Wünschen gestalten. Wer keine passenden Einfälle hat, findet im Internet zahlreiche Inspirationen.

Der Täufling im Mittelpunkt: Bilder machen die Taufkarte noch persönlicher

Neben dem individuellen Einladungstext zur Taufe gibt auch ein Bild vom Täufling der Karte eine ganz persönliche Note. Da sehr häufig Säuglinge im ersten Lebensjahr getauft werden, verwenden viele Eltern ein Bild aus dem ersten Fotoshooting mit dem neuen Erdenbürger. Andere integrieren lieber ein aktuelleres Foto oder wollen noch ein Geschwisterkind oder sogar die ganze Familie abgelichtet haben. Hier gibt es keine Vorgaben – entscheidend ist der Geschmack der Eltern. Bedacht werden sollte allerdings immer, dass der Täufling im Mittelpunkt der Taufe steht. Dies darf sich ruhig auch auf der Taufkarte widerspiegeln.

Beispiel einer Taufkarte

Eine Taufkarte mit Bild verleiht ihr eine individuelle Note (Foto: © Babykarten-Paradies)

Kartenherstellung: Einfach im Internet oder individuell mit Schere und Papier

Bei der Herstellung von Taufkarten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sehr einfach ist die Gestaltung von Taufkarten im Internet. In unserem Babykarten-Shop finden Eltern zahlreiche schöne Vorlagen für die Erstellung von Taufkarten. Diese können ganz einfach individuell angepasst und umgestaltet werden. Anschließend können die Karten unkompliziert in der gewünschten Stückzahl bestellt werden. Sie erhalten hochwertig gedruckte Taufkarten, die auch als Erinnerung an diesen großen Tag einen hohen Wert haben. Werden nur wenige Gäste erwartet, kann das Selbermachen der Karten eine Alternative sein. Mit farbiger Pappe, Stempeln, Aufklebern und Fotos lassen sich schöne Karten selber machen. Der Einladungstext zur Taufe kann entweder gedruckt und eingelegt oder von Hand selbst geschrieben werden. Steht das Design für die Taufkarten fest, können im gleichen Look auch Tisch- und Menükarten gestaltet werden. So ergibt sich für die gesamte Feier ein harmonisches Gesamtbild. Auch die individuellen Tischkarten mit den Namen der Gäste sind schöne Erinnerungsstücke für die Anwesenden. Denken Sie dabei auch an den Täufling. Eine Tischkarte mit seinem Namen und eine aufgehobene Einladungskarte sind später schöne Stücke im Fotoalbum. Sie können die Bilder des Tages noch einmal lebendig werden lassen. Dies ist vor allem dann eine besondere Angelegenheit, wenn der Täufling zum Zeitpunkt der Taufe noch so klein war, dass er sich nicht mehr an dieses Ereignis erinnern kann.

Schwangere liegt auf einem Bett und ließt Babyratgeber

Schwanger sein ist schön und aufregend. Und es ist jeden Tag etwas Neues – der Bauch wächst, das Baby bewegt sich, es ziept und zwackt, plötzlich hat man Appetit auf Dinge, bei denen man vorher verächtlich die Nase gerümpft hat. Dann ist das Baby da und wieder geschehen täglich neue aufregende Dinge. Manche Eltern verlassen sich einfach auf ihre Instinkte. Doch andere wollen es genauer wissen: Zahlreiche Baby-Ratgeber unterstützen junge Eltern während der Schwangerschaft und in den ersten Monaten mit dem Nachwuchs. Im Babymagazin haben wir eine Auswahl an Baby-Büchern zusammengetragen.

Für jeden Anspruch das passende Buch

Der Markt ist voll mit Baby-Ratgebern. Viele Bücher sind informativ und hilfreich, andere eher überflüssig. Jedes Elternpaar muss für sich herausfinden, in welchem Maß es informiert werden will. Manche Eltern wünschen sich schonungslose Fakten, andere wollen lieber eine schonendere Darstellung. Die einen haben es gern pragmatisch, andere eher blumig umschrieben. Die einen bevorzugen echte Ratgeber, die Antworten auf konkrete Fragen geben, andere wollen Erfahrungsberichte von Müttern oder Eltern in ähnlichen Situationen lesen. Für sie alle gibt es die passenden Bücher.

Zur Vorbereitung: Bücher zur Schwangerschaft

Der Wunsch nach mehr Informationen beginnt bei den meisten Frauen schon in der Schwangerschaft. Was passiert mit dem Körper, wie entwickelt sich das Baby? Darf ich weiter Sport machen und muss ein Baby unbedingt im Krankenhaus geboren werden? Diese und viele andere Fragen beantworten zahlreiche Ratgeber rund um das Thema Schwangerschaft. Besonders informativ sind Bücher, die Woche für Woche die aktuellen Entwicklungen des Babys und der Mutter aufzeigen. Das Buch „Alles über meine Schwangerschaft Tag für Tag“ von Dr. Maggie Blott beschreibt ausführlich alles, was man zur Schwangerschaft wissen muss. Untermalt werden die schriftlichen Informationen von rund 1.000 Bildern und Grafiken sowie zahlreichen hilfreichen Tipps und Tricks. Der GU-Ratgeber „Das große Buch zur Schwangerschaft – Umfassender Rat für jede Woche“ von Prof. Dr. med. Franz Kainer und Annette Nolden begleitet die gesamte Schwangerschaft und dokumentiert Woche für Woche anstehende Termine und natürlich die Entwicklung des Babys. Einzigartige Bilder vom Baby im Mutterleib liefert der Bildband „Ein Kind entsteht“ von Lennart Nilsson. Konkrete Fragen beantwortet der Ratgeber „300 Fragen zur Schwangerschaft“, ebenfalls aus dem GU-Verlag. Hier finden Eltern schnelle Antworten auf drängende Fragen. Wer seine Schwangerschaft lieber von der humoristischen Seite angehen möchte und keine Lust auf bierernste Fakten hat, ist mit dem Baby-Ratgeber „Schwangerschaft und Geburt – das Buch zu Baby und Bauch“ von Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi gut beraten. Damit auch der Papa weiß, was auf ihn zukommt, kann er sich mit „Papa to go – Schnellkurs für werdende Väter“ vom Goldmann-Verlag auf die nahende Geburt vorbereiten.

Für den Ernstfall: Baby-Ratgeber für die ersten Monate

Ist das Kind auf der Welt, gehen die Fragen junger Eltern weiter. Ist mein Kind normal entwickelt? Ist es krank oder hat es einen Schub, wie wird es richtig gebadet und wann nimmt es wohl zum ersten Mal feste Nahrung zu sich? Es gibt zahlreiche allgemeine Baby-Ratgeber, aber auch solche, die sich auf bestimmte Themengebiete spezialisiert werden. Ein allgemeiner Ratgeber ist das Buch „Babyjahre“ von Remo H. Largo, das die ersten vier Lebensjahre des Kindes beschreibt. Dabei steht die individuelle Entwicklung im Vordergrund, ohne dass Richtig und Falsch unumstößlich definiert werden.

Baby in Badewanne mit Zahnbürste

Wie badet man ein Baby und wie oft wird es gewickelt? (Foto: © detailblick-foto / Dollar Photo Club)

Ein Klassiker unter den Baby-Ratgebern ist „Oje, ich wachse!“ aus dem Mosaik-Verlag. Davon ausgehend, dass Babys nicht konstant wachsen, sondern in Schüben, werden die wichtigsten Entwicklungsphasen aufgezeigt. Zusammen mit einer praktischen Grafik, wann welcher Schub Nachwuchs und Eltern den Schlaf raubt, wirkt dieses Buch ungemein beruhigend auf unerfahrene Eltern. Mit „Babypflege – alles, was Eltern wissen müssen“ aus dem Urban & Fischer Verlag erhalten Eltern praxistaugliche Tipps für alle Lebenslagen: Wie wird ein Kind getragen, wie badet man es, welche Position sind für Stillen und Füttern am bequemsten? „Das erste Kind – und alles ist anders“ aus dem Urania-Verlag gibt nicht nur praktische Tipps, sondern vermittelt Eltern vor allem das Gefühl, mit ihren Problemen nicht alleine dazustehen. Schlaflose Nächte, Gefühle der Überforderung und neue Anforderungen an die Partnerschaft – damit müssen sich fast alle Paare arrangieren, wenn sie Eltern werden. Unterstützt mit Fallbeispielen erhalten Eltern die beruhigende Gewissheit, dass auch andere Eltern schlechte Nächte erleben.

Für Frauen: Ratgeber zu Fragen, die vor allem Mütter betreffen

Neben den vielen allgemeinen Baby-Ratgebern gibt es auch viele Bücher, die sich auf spezielle Themengebiete spezialisiert haben. Vor allem das Stillen ist ein beliebtes Thema für Baby-Ratgeber und auch eins, zu dem junge Mütter viele Fragen haben. „Das Stillbuch“ von Hannah Lothrop ist zwar bereits über 30 Jahre alt, aber immer noch aktuell. Es soll Frauen zum Stillen ermutigen und gibt zahlreiche Tipps, wie das Stillen für Mutter und Kind zu einem erfüllenden Erlebnis werden kann, ohne dabei mögliche Schwierigkeiten zu verschweigen. Auch das Wochenbett wird in einigen wenigen Baby-Ratgebern thematisiert. Viele Fragen und Mythen ranken sich um diese ersten Wochen nach der Geburt. „Alles rund ums Wochenbett – Hebammenwissen für die ersten Monate nach der Geburt“ von Viresha Bloemeke beantwortet viele davon und bereitet umfassend auf diese Zeit vor.

Für Spezialisten: Antworten auf konkrete Fragen

Natürlich gibt es auch unzählige Baby-Ratgeber, die sich um babyspezifische Themen drehen. „Früh geboren – die Herausforderung annehmen!“ aus dem Urban & Fischer Verlag befasst sich mit den besonderen Anforderungen, die an Eltern von Frühchen gestellt werden. Die Zeit, die das Baby im Inkubator verbringen muss, medizinische Fachbegriffe, ein wochenlanger Kampf um Zunahme und Lungenfunktion – diese Herausforderung zu meistern, hilft der einfühlsame Baby-Ratgeber. Unterstützt durch

Vater wickelt sein Kind

Ratgeber für Väter bereiten umfassend auf die Vaterpflichten vor (Foto: © doble.d / Dollar Photo Club)

zahlreiche Fotos gibt er Eltern eine wertvolle Hilfestellung für die ersten Monate. Umstritten, aber dennoch erwähnenswert ist „Jedes Kind kann schlafen lernen“ von Annette Kast-Zahn und Dr. Hartmut Morgenroth. Es befasst sich mit Schlafproblemen und gibt Hilfestellungen, wie Babys besser in den Schlaf finden und zufriedener schlafen. Wer bei der Lektüre und der Umsetzung auf sein Bauchgefühl hört und die Bedürfnisse von Kind und Eltern dabei nicht außer Acht lässt, kann aus diesem Ratgeber wertvolle Informationen ziehen. Auch „Die Hebammensprechstunde“ von Ingeborg Stadelmann ist ein Klassiker unter den Baby-Ratgebern. Die Autorin schöpft aus jahrelanger Erfahrung als freiberufliche Hebamme und ist spezialisiert auf alternative Heilmethoden. In ihrem Buch erhalten Leserinnen und Leser Tipps, wie kleinere Leiden während Schwangerschaft und Stillzeit und in den ersten Monaten des Babys gelindert werden können. „Fit nach der Geburt“ aus dem Dorling Kindersley Verlag hilft Müttern, nach der Schwangerschaft wieder in Form zu kommen. Dabei steht nicht nur Rückbildungsgymnastik im Fokus der Autorin, die selbst Mutter und Fitnesstrainerin ist.

Für den Spaß zwischendurch: Ratgeber, die zum Lachen einladen

Wer Baby-Ratgeber eher zur Unterhaltung als zum Erkenntnisgewinn konsumiert, wird im Buchladen ebenfalls fündig. „Baby gelandet! Schreiber vs. Schneider“ von Sybil Schreiber und Steven Schneider zeigt Alltagssituationen aus verschiedenen Perspektiven. In kurzen Episoden schildern Vater und Mutter, wie sie eine Situation erlebt haben. Dabei kommen interessante Diskrepanzen zum Vorschein. Praktisch: Die Berichte sind kurz genug, um sie zwischendurch zu lesen. Mit „Das Baby: Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung“ aus dem Sanssouci-Verlag erhalten Eltern eine praktische ‚Bedienungsanleitung‘ für den Nachwuchs, inklusive Konstruktionszeichnung und Hinweisen zu Wartungsintervallen. Für die technischen Erklärungen können sich nicht nur Väter begeistern. Natürlich gibt es auch zahlreiche Bücher, die sich explizit an frische Papas richten, die erst in ihre neue Rolle hineinwachsen müssen. „Wickelpedia: Alles, was man(n) übers Vater werden wissen muss“ von Constantin Gillies klärt auf, wie Väter ihren neuen Alltag zwischen vollen Windeln, Fußballfinale und schlaflosen Nächten organisiert bekommen, und zeigt, wie Männer sich auch mit Tragetuch und Wickeltasche noch als echte Kerle definieren können.