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Krankenschwester impft kleines Kind im Beisein der Mutter

Keine Impfung verpassen mit dem Impfkalender

Krankenschwester impft kleines Kind im Beisein der Mutter

Krankenschwester impft kleines Kind im Beisein der Mutter (©123rf.com/profile_evgenyatamanenko)

Schon während der Schwangerschaft achtet jede werdende Mutter darauf, dass ihrem kleinen Schatz nichts zustößt. Sorgfältig wird auf die Ernährung, die Gesundheit und das Wohlbefinden beider achtgegeben.
Die Geburt stellt nicht nur eine Herausforderung für die Mutter und das Baby dar, sondern ist vor allem für das Neugeborene ein Kampf um das Überleben. Der kleine Schatz verlässt den schützenden Mutterleib und hat mit einer neuen Umgebung zu Recht zu kommen: Das Baby muss selbstständig atmen, seinen Körper erwärmen, Nahrung aufnehmen und ist gleichzeitig zahlreichen Bakterien und Viren ausgesetzt. Während es im Bauch der werdenden Mutter vor allen Krankheiten geschützt war, ist dessen Immunsystem ab der Geburt auf sich allein gestellt. Damit das Neugeborene gesund bleibt, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) bestimmte Impfungen in den ersten Lebenswochen und –Monaten. Mit den Impfungen wird das Immunsystem des Babys unterstützt und eine Resistenz gegen lebensbedrohliche Krankheiten aufgebaut. Doch wann sind welche Impfungen fällig? Der Impfkalender ist eine große Hilfe für jede junge Mutter!
Kind - als Ärztin verkleidet mit Stethoskop und Spritze

Der Impfkalender

Die Ständige Impfkommission empfiehlt nicht nur bestimmte Impfungen, sondern auch deren Zeitpunkt. Somit erfasst der Impfkalender der STIKO alle Impfungen, deren Häufigkeit sowie deren Zeitpunkt für Säuglinge, Kinder und Jugendliche. Damit Ihr Baby die benötigten Impfungen zur richtigen Zeit bekommt, sollten Sie den Impfkalender stets im Auge behalten!

Geimpft wird gegen:

  • Diphtherie – eine akute, ansteckende Infektionskrankheit, die durch die Atemwege in den Körper gelangt.
  • Tetanus – eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die die Muskel steuernden Nervenzellen befällt (wird auch Wundstarrkrampf genannt).
  • Keuchhusten – eine hochansteckende Infektionskrankheit, die einen starken Husten hervorruft.
  • Kinderlähmung.
  • Hepatitis B (Virus) – eine Infektionskrankheit der Leber mit lebensgefährlichen Folgen.
  • Haemophilus influenzae b-Infektion – eine bakterielle Infektionskrankheit der Atemwege. Sie gehört zu den schwersten Erkrankungen in den ersten fünf Lebensjahren.
  • Pneumokokken – Bakterien, die eine schwer verträgliche Infektion verursachen (führen häufig zu Lungenentzündungen).
  • Rotaviren.
  • Masern, Mumps, Röteln und Windpocken – hoch ansteckende Infektionskrankheiten, die vor allem bei Kindern auftreten und unterschiedlich schwere Folgen mit sich bringen.
  • Meningokokken – Bakterien die eine Krankheit im Nasen-Rachen-Raum auslösen.

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All dies klingt nicht besonders erfreulich und sicherlich auch beängstigend. Eines ist jedoch garantiert: Halten Sie sich an den Impfkalender, kann Ihrem Baby nichts geschehen! Die Impfungen werden in regelmäßigen Abständen und in bestimmten Dosierungen verabreicht, sodass Ihr kleiner Schatz von der ersten Woche an geschützt ist.

Wichtig ist außerdem, dass Sie sich an den Impfkalender halten, was die Auffrischimpfungen betrifft! Obligatorische Impfungen müssen in mehreren Dosen und in regelmäßigen Zeitabständen verabreicht werden, damit die Immunität gegen die Infektionen entwickelt wird. Dies betrifft vor allem die ersten zwei bis vierzehn Lebensmonate. Je älter Ihr Kind wird, desto seltener werden die Impfungen, da das Risiko an den benannten Infektionen zu erkranken, sinkt. Doch auch ältere Kinder und Jugendliche sind nicht immer gegen die Krankheiten immun und können sich bei ihren Freunden und Mitschülern anstecken. So sollten Sie sowohl den Impfkalender als auch den Impfpass ihres Kindes stets im Auge behalten.

Sorgen Sie sich von Anfang an um die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Babys! Ein Impfkalender kann eine große Hilfe sein, denn dieser bietet die optimale Übersicht aller nötigen und wichtigen Impfungen. Ihr kleiner Schatz bekommt somit den erforderlichen Schutz und kann glücklich und gesund ins Leben starten!

 

[simple_tooltip content=’Aus rechtlichen Gründen weisen wir besonders darauf hin, dass sämtliche Angaben bezogen auf den Impfkalender auf der Webseite www.babykarten-paradies.de den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin, Robert Koch-Institut in Berlin, Epid. Bulletin 24.8.2015/Nr. 34 zugrunde liegen. Stand des Impfkalenders auf www.babykarten-paradies.de: Februar 2016. Zudem wird darauf hingewiesen, dass durch die aufgeführten Inhalte nicht der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird. Der Betreiber der Website www.babykarten-paradies.de distanziert sich von jeglichen Heilaussagen oder Versprechen! Sämtliche Inhalte dieser Seiten von www.babykarten-paradies.de sind keine Heilaussagen. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte/Ärztinnen oder Heilpraktiker. Die Informationen auf diesen Seiten sind ausschließlich informativ, sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Beratung oder Behandlung genutzt werden. Das mit einer falschen Diagnose oder Behandlung verbundene Risiko kann nur durch die Einbeziehung eines Arztes oder einer Ärztin bzw. eines Therapeuten verringert werden. Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit auf den Seiten von www.babykarten-paradies.de eine Anwendung, Dosierung oder ein bestimmtes, möglicherweise gegen unseren Intentionen, medizinisches oder ernährungstherapeutisches Vorgehen erwähnt wird, kann keine Gewähr übernommen werden. Jeder Benutzer ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung und gegebenenfalls nach Konsultation eines Spezialisten festzustellen, ob die gegebenen Empfehlungen und Richtwerte im konkreten Fall zutreffend sind. Jede Dosierung, Anwendung oder Therapie erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers.‘]Disclaimer[/simple_tooltip]

 

Ein ausgefüllter Ovulationskalender mit Thermometer

Der Eisprungkalender: Berechnen Sie Ihre fruchtbaren Tage

Ein ausgefüllter Ovulationsklender mit Thermometer (©123rf.com)

Ein ausgefüllter Ovulationskalender mit Thermometer (©123rf.com)

Wussten Sie, dass Sie innerhalb von wenigen Sekunden Ihre fruchtbaren Tage mit einem Eisprungkalender errechnen können? Der Fruchtbarkeitskalender zeigt Ihnen genau an, wann Sie einen Eisprung haben und deshalb als besonders fruchtbar gelten. Hierdurch können Sie genau errechnen, wann es für Sie die beste Zeit ist, schwanger zu werden. Errechnen Sie noch heute mit dem Eisprungkalender, wann eine Einnistung der Eizelle bei Ihnen stattfinden kann.

Menstruationszyklus

© 123rf.com

Tragen Sie in Ihren Eisprungkalender ganz einfach den ersten Tag von Ihrer letzten Regelblutung ein und geben Sie an, wie lange Ihr Zyklus gewöhnlicherweise dauert. Hierdurch kann der Fruchtbarkeitskalender errechnen, wie viele Tage innerhalb des ersten Tags Ihrer Regelblutung und der nächsten Periode liegen. Beachten Sie jedoch, dass der Eisprungkalender Ihnen keine Schwangerschaft garantiert, sondern Ihnen wichtige Informationen darüber liefert, wann Sie am besten schwanger werden können.

Der Ovulationskalender – endlich schwanger

Planen Sie, schwanger zu werden und möchten Sie Ihre Chancen mithilfe eines Eisprungkalenders erhöhen? Nutzen Sie den Ovulationskalender zur Berechnung der Ovulation beziehungsweise des Eisprungs, um genau zu erkennen, wann sich die Eizelle am besten in Ihrer Gebärmutter einnisten kann. Hierdurch können Sie im Anschluss auch den wahrscheinlichen Geburtstermin Ihres Kindes ermitteln, insofern es zu einer Schwangerschaft gekommen ist.

Unter Zuhilfenahme eines Eisprungkalenders können Sie auch erkennen, ob es wahrscheinlicher ist, dass Sie ein Mädchen oder einen Jungen zur Welt bringen. Zudem wird Ihnen die nächstmögliche Menstruation angezeigt, um nach Ihrem ersten Versuch schwanger zu werden, gleich den zweiten Versuch planen können. Entdecken Sie in Ihrem Eisprungkalender auch, wann es am besten ist einen Blut- oder Urintest vorzunehmen, um über eine mögliche Schwangerschaft informiert zu sein.

Ein planloser Versuch schwanger zu werden, ist häufig frustrierend, weshalb das gezielte Errechnen der fruchtbaren Tage mithilfe eines Eisprungkalenders eine tolle Möglichkeit ist, endlich erfolgreich schwanger zu werden. Probieren Sie den Eisprungkalender noch heute aus und überzeugen Sie sich von der Genauigkeit des Rechners.

Die Gründung der eigenen Familie – ein Eisprungkalender hilft

Haben Sie den richtigen Partner gefunden und möchten nun gemeinsam eine Familie gründen? Der Eisprungkalender ist eine bequeme und einfache Methode, die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen und so den ersten Schritt auf dem Weg zur eigenen Familie zu gehen. Jede Frau hat einen anderen Rhythmus, in dem sie unfruchtbare beziehungsweise fruchtbare Tage durchläuft. Der Eisprungkalender ist eine ausgezeichnete Option diese anzuzeigen. Aufgrund der monatlich schwankenden Hormone kann sich Ihre Zykluslänge verändern.

Mit einem Fruchtbarkeitskalender sind diese Veränderungen kein Problem mehr, denn jeden Monat können Sie erneut errechnen, wann genau Ihre fruchtbaren Tage sind. Gerade bei jungen Frauen bis zum 25. Lebensjahr kann die Länge des Zyklus stark variieren. Üblicherweise sind die Zyklen einer Frau 23 bis 35 Tage lang und nicht wie häufig angenommen 28 Tage. Wussten Sie, dass die Reifung des Eis im Rahmen jedes Zyklus eine unterschiedlich lange Zeitspanne betragen kann? In etwa 50 Prozent der Fälle ist der Eisprung am 14. Zyklustag oder später.

Nachdem der Eisprung stattgefunden hat, kann die Eizelle innerhalb von maximal 18 Stunden erfolgreich befruchtet werden. Da die Spermien des Mannes bis zu fünf Tage in Ihrem Körper verweilen, um auf eine Eizelle zu warten, steigern Sie die Chance auf eine Schwangerschaft, wenn Sie alle drei Tage Geschlechtsverkehr mit Ihrem Partner haben.

Verwenden Sie jetzt Ihren Fruchtbarkeitskalender und freuen Sie sich schon jetzt über eine baldige Schwangerschaft und das Begrüßen Ihres kleinen Wunders in Ihrer Welt.

(c) www.BMI-Rechner.net | BMI-Rechner.net

[simple_tooltip content=’Aus rechtlichen Gründen weisen wir besonders darauf hin, dass bei keinen der auf der Webseite www.babykarten-paradies.de aufgeführten Inhalten der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird. Der Betreiber distanziert sich von jeglichen Heilaussagen oder Versprechen! Sämtliche Inhalte dieser Seiten von www.babykarten-paradies.de sind keine Heilaussagen. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte/Ärztinnen oder Heilpraktiker. Die Informationen auf diesen Seiten sind ausschließlich informativ, sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Das mit einer falschen Diagnose oder Behandlung verbundene Risiko kann nur durch die Einbeziehung eines Arztes oder einer Ärztin bzw. eines Therapeuten verringert werden. Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit auf den Seiten von www.babykarten-paradies.de eine Anwendung, Dosierung oder ein bestimmtes, möglicherweise gegen unseren Intentionen, medizinisches oder ernährungstherapeutisches Vorgehen erwähnt wird, kann keine Gewähr übernommen werden. Jeder Benutzer ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung und gegebenenfalls nach Konsultation eines Spezialisten festzustellen, ob die gegebenen Empfehlungen und Richtwerte im konkreten Fall zutreffend sind. Jede Dosierung, Anwendung oder Therapie erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers.‘]Disclaimer[/simple_tooltip]
Übersichtsplan für die Temperaturmethode

Temperaturmethode. Beihilfe zur Schwangerschaft

Übersichtsplan für die Temperaturmethode (©123rf.com)

Übersichtsplan für die Temperaturmethode (©123rf.com)

Bei der Temperaturmethode handelt es sich um eine natürliche Empfängnisverhütung, bei welcher man durch die Messung der Basaltemperatur den Zeitpunkt des Eisprungs einer Frau ermitteln kann. Die Basaltemperatur ist die Temperatur, die unmittelbar nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen gemessen wird. Diese Temperatur ändert sich im Laufe des Zyklus, sodass fruchtbare und unfruchtbare Tage bestimmt werden können. Besteht der Wunsch einer Schwangerschaft, kann die Temperaturmethode angewendet werden, um die fruchtbaren Tage zu errechnen.

Temperaturmethode und ihre Funktion

Viele Frauen möchten Ihrem Körper die Zufuhr von Medikamenten und vor allem Hormonen ersparen. Auch zahlreiche Tests und Untersuchungen beim Arzt sind oftmals kostspielig und zeitaufwendig. So kann die Temperaturmethode eine wichtige Rolle bei der Ermittlung Ihres Eisprungs bei einem Schwangerschaftswunsch spielen. Dabei werden auf eine ganz natürliche Weise die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage ermittelt, sodass Sie genau wissen, wann der Geschlechtsverkehr stattfinden muss.
Das natürliche Hormon Gestagen, welches nach dem Eisprung gebildet wird, wirkt auf das Wärmeregulationszentrum des Körpers ein und erhöht damit die Körpertemperatur. Damit wird klar, dass die Temperatur vor dem Eisprung – also in der ersten Zyklushälfte – niedriger ist als die Temperatur nach dem Eisprung – in der zweiten Zyklushälfte. Der Temperaturanstieg kann also als ein sicheres Zeichen für einen Eisprung angesehen werden. Die erhöhte Temperatur hält sich etwa 14 Tage und sinkt kurz vor Beginn der Menstruation wieder. Der genaue Zeitpunkt des Eisprungs kann damit zwar nicht ermittelt werden, aber durch die Temperaturmethode lässt sich dieser eingrenzen. Je besser Sie Ihren Körper und Zyklus kennen, desto besser lässt sich der Zeitpunkt des Eisprunges begrenzen.
Die Weltgesundheitsorganisation – WHO – hat bestimmte Kriterien genannt, anhand welcher ein Eisprung durch die Temperaturmethode festgelegt werden kann. Findet also ein Eisprung statt, muss ein Temperaturanstieg innerhalb der nächsten 48 Stunden erfolgen. Die Temperaturmessungen von drei aufeinanderfolgenden Tagen sollten um mindestens 0,2 °C höher sein als in den vorangehenden sechs Tagen. Bleibt die Temperatur während des gesamten Zyklus etwa gleich niedrig, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit zu keinem Eisprung gekommen. Die günstigste Zeit für eine erfolgreiche Empfängnis liegt ein bis zwei Tage vor dem Anstieg der Temperatur bis zu dem Tag, an dem die Temperatur deutlich ansteigt. Je mehr Zyklen Sie messen, desto genauer wird die Auswertung Ihrer fruchtbaren Tage. Fand eine Empfängnis statt und die erhöhte Temperatur der zweiten Zyklushälfte dauert mehr als 16 Tage an, sind Sie mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit schwanger. Da die Gestagen-Produktion während der Schwangerschaft fortgesetzt wird, bleibt die Temperaturerhöhung bestehen.

Temperaturmethode – die richtige Messung

Verhütungsmittel

©123rf.com

Bei der Temperaturmethode ist die richtige Messung der entscheidende Punkt. Für die Messung der Basaltemperatur werden inzwischen die unterschiedlichsten Thermometer angeboten, es genügt jedoch ein ganz einfaches Thermometer, welchen Sie in jeder Apotheke für wenig Geld kaufen können.

Da es sich bei der Temperaturmethode um eine natürliche Anwendung handelt, ist es besonders wichtig, dass Sie Ihren Körper sehr gut kennen. Deshalb muss die Temperatur über einen längeren Zeitraum erfasst werden. Mit der Messung können Sie jederzeit starten – am sinnvollsten ist es jedoch, wenn Sie zu Beginn eines Zyklus (also am ersten Tag Ihrer Menstruation) mit dem Messen beginnen. Die Temperatur muss immer an der gleichen Stelle gemessen werden. Unter der Achsel oder im Mund ist die Messung leider zu ungenau und muss deshalb in der Scheide oder im Darm vorgenommen werden, auch wenn es unangenehm ist. Messen Sie die Temperatur immer morgens nach dem Aufwachen, immer zur selben Zeit, noch bevor Sie aufstehen und messen Sie immer mit dem gleichen Thermometer, so wird die Messung nicht verfälscht. Vor der Messung sollten Sie mindestens sechs Stunden Schlaf bekommen haben. Notieren Sie die Werte in einem Kalender oder in einer Tabelle, schreiben Sie auch Ihren gesundheitlichen Zustand auf sollte sich dieser geändert haben (zum Beispiel eine Erkältung). Grundsätzlich ist es wichtig sich alle Umstände zu notieren, die Ihre Körpertemperatur beeinflussen könnten. Dazu zählen verschiedene Medikamente wie Schlafmittel, Depressionsmittel und hormonelle Arzneien. Ein Ortswechsel sowie Reisen, vor allem das Fliegen bringen Ihren Körper durcheinander und wirken sich auf Ihre Temperatur aus. Auch größerer Alkoholkonsum kann die Temperatur verändern, diesen sollten Sie bei einem Schwangerschaftswunsch, ganz egal ob erste oder zweite Schwangerschaft, jedoch grundsätzlich vermeiden. Um die Temperaturmethode nutzen zu können, müssen Sie also nicht nur Ihren Körper kennen, sondern auch gezielt auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden achten. Wird Ihre Körpertemperatur nicht durch die Umwelt und gewisse Umstände verfälscht, können Sie sich bei einem Kinderwunsch auf die Temperaturmethode verlassen!

 

[simple_tooltip content=’Aus rechtlichen Gründen weisen wir besonders darauf hin, dass bei keinen der auf der Webseite www.babykarten-paradies.de aufgeführten Inhalten der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird. Der Betreiber distanziert sich von jeglichen Heilaussagen oder Versprechen! Sämtliche Inhalte dieser Seiten von www.babykarten-paradies.de sind keine Heilaussagen. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte/Ärztinnen oder Heilpraktiker. Die Informationen auf diesen Seiten sind ausschließlich informativ, sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Das mit einer falschen Diagnose oder Behandlung verbundene Risiko kann nur durch die Einbeziehung eines Arztes oder einer Ärztin bzw. eines Therapeuten verringert werden. Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit auf den Seiten von www.babykarten-paradies.de eine Anwendung, Dosierung oder ein bestimmtes, möglicherweise gegen unseren Intentionen, medizinisches oder ernährungstherapeutisches Vorgehen erwähnt wird, kann keine Gewähr übernommen werden. Jeder Benutzer ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung und gegebenenfalls nach Konsultation eines Spezialisten festzustellen, ob die gegebenen Empfehlungen und Richtwerte im konkreten Fall zutreffend sind. Jede Dosierung, Anwendung oder Therapie erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers.‘]Disclaimer[/simple_tooltip]

 

DNA-Strang in blau

Ist eine künstliche Befruchtung die richtige Lösung?

DNA-Strang in blau (©123rf.com)

DNA-Strang in blau (©123rf.com)

Der Wunsch nach einem Kind ist ein natürlicher Vorgang der Natur. Haben zwei Menschen zueinandergefunden, fällt die Entscheidung ein Baby zu bekommen nicht schwer. Es vergehen Monate, doch das Wunschbaby lässt lange auf sich warten – was ist also zu tun? Etwa jedes siebte Paar ist von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen und sucht nach der Ursache. Die Gründe können ganz unterschiedlicher Natur sein und sich von Paar zu Paar differenzieren. Viele Paare fragen sich oft, ob eine künstliche Befruchtung in solchen Fällen die richtige Lösung ist. Im Folgenden erfahren Sie, worum es sich bei einer künstlichen Befruchtung handelt und ob es tatsächlich die Lösung für Ihre Kinderlosigkeit sein kann.

Künstliche Befruchtung – Fakten

Hand in Hand zur künstlichen Befruchtung

©123rf.com

Unter einer künstlichen Befruchtung ist die Herbeiführung einer Schwangerschaft zu verstehen. Diese wird bei Paaren angewandt, die über einen längeren Zeitraum erfolglos versuchen schwanger zu werden. Bei einer künstlichen Befruchtung erfolgt die Befruchtung der Eizelle mit dem Sperma (meistens) außerhalb des Körpers einer Frau. In Deutschland werden verschiedene Methoden angewandt:
Intrauterine Insemination (IUI):
Diese Art der Befruchtung wird angewandt, wenn die Spermien-Qualität eingeschränkt ist oder der männliche Partner keinen Geschlechtsverkehr haben kann. Bei dieser Methode findet die Übertragung der vorher gespendeten Samen (Partner oder Spender) in den Körper der Frau statt.
Intratubarer Gametentransfer (Gift):
Hierbei handelt es sich um einen kurzen operativen Eingriff. Unter Narkose werden der Frau die Eizellen durch die Bauchdecke entnommen. Im gleichen Eingriff werden die entnommenen Eizellen zusammen mit dem Sperma des Partners mit einem Schlauch in den Eileiter der Frau übertragen. Dort kann es zur Befruchtung auf natürlichem Weg kommen.
Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI):
Bei dieser Methode werden die einzelnen Spermien des Mannes benötigt. Diese werden sorgfältig ausgewählt und danach direkt in die Eizelle der Frau hinein gespritzt. Erfolgt die Zellteilung, wird der kleine Embryo mittels eines Schlauchs in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Um eine erfolgreiche Schwangerschaft zu gewähren, muss die Frau vor und nach dem Eingriff bestimmte vom Arzt verschriebene Hormone einnehmen.
In-Vitro-Fertilisation (IVF):
Zunächst muss die Frau Hormone einnehmen, damit viele Eizellen in ihr heranreifen können. Diese werden entnommen und zusammen mit den Spermien des Mannes in ein Reagenzglas mit Nährlösung gegeben. Im Glas werden die Eizellen mit den Spermien zusammengeführt, es findet eine Befruchtung statt. Sobald sich die Zellen teilen, werden bis zu drei befruchteter Eizellen in die Gebärmutter der Frau eingesetzt.
Nach dem Eingriff muss die Frau weitere Hormone zur Unterstützung der Schwangerschaft einnehmen.
Nach jedem dieser Eingriffe findet der natürliche Ablauf einer Schwangerschaft statt.
Eine künstliche Befruchtung ist sehr kostspielig, zudem ist keine 100%ige Sicherheit garantiert. So kann es sein, dass das betroffene Paar auch mehrere Versuche mit der künstlichen Befruchtung starten muss, bis der Kinderwunsch endlich in Erfüllung geht. Durch die gesetzlichen Krankenversicherungen kann ein Teil der Kosten (etwa 50 %) für die ersten drei Versuche übernommen werden. Die Voraussetzungen dafür unterscheiden sich von Krankenkasse zu Krankenkasse. Die allgemeinen Bedingungen sind oftmals:

  • Alter: Der Mann darf nicht jünger als 25 und nicht älter als 50 Jahre alt sein. Die Frau darf nicht jünger als 25 und nicht älter als 40 Jahre alt sein.
  • Medizinische Voraussetzungen: Herkömmliche Behandlungsmaßnahmen (z. B. hormonelle Stimulation) sind ohne Erfolg geblieben.
  • Das Paar versucht seit über einem Jahr oder länger auf natürlichem Weg zu einer Schwangerschaft zu kommen.
  • Es muss eine Erfolgschance bei einer der Methoden bestehen.
  • Die Partner müssen miteinander verheiratet sein oder in einer stabilen Partnerschaft leben (ohne mit anderen Partnern verheiratet zu sein).
  • Der psychische Zustand beider Partner.
    Unabhängig der Krankenversicherung sind vorab immer ein Behandlungsplan vorzulegen sowie ein Antrag auf Kostenübernahme zu stellen.

Die Schwierigkeiten einer künstlichen Befruchtung

Die künstliche Befruchtung ist ein medizinisches Meisterwerk

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Der sehnliche Wunsch nach einem Kind sollte nicht unerfüllt bleiben. Doch was wenn monatelanges Versuchen keine Schwangerschaft mit sich bringt? Die seelische Anspannung der Betroffenen wächst mit jedem Zyklus der Frau. Beide Partner leiden still und fangen an den Mangel bei sich zu suchen. Oftmals werfen sich die Männer eine mangelnde Spermaqualität zu, die Frauen die fehlende Durchlässigkeit der Eierstöcke oder eine geringe Produktion der Eizellen. Ungewollte Kinderlosigkeit sollte nicht die Ursache für das Ende Ihrer Beziehung sein. Haben Sie und Ihr Partner nach längerem Versuchen keinen Erfolg, sollten Sie sich beide untersuchen lassen. Reden ist an dieser Stelle das A und O. Gleich wie die Ergebnisse der Untersuchungen ausfallen: Es darf nicht Vorwürfe regnen, respektieren und unterstützen Sie sich gegenseitig.
Der nächste Schritt sind die herkömmlichen Behandlungsmaßnahmen, wie zum Beispiel eine hormonelle Stimulation. Bleiben auch diese erfolglos, kann die künstliche Befruchtung die Lösung für Sie sein. Doch auch eine künstliche Befruchtung garantiert keinen Erfolg. Dieser hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu zählen zum Beispiel Ihr Alter und das Alter Ihres Partners. Auch ist mit einer hohen finanziellen Belastung zu rechnen. Entscheiden Sie sich dennoch für die künstliche Befruchtung, können weitere Risiken entstehen. Dazu zählen: Das Risiko sich bei einem Eingriff zu infizieren, sowohl Frau als auch Mann. Der Körper der Frau kann auf die hormonelle Belastung mit einer Störung oder Infektion reagieren. Außerdem kann es zu Mehrlingsschwangerschaften kommen (IVF-Methode). Nicht zu unterschätzen ist ferner die psychische Belastung, die weiterhin für beide Partner besteht. Da die künstliche Befruchtung nicht sicher ist, wird auch bei dieser Behandlungsweise gebangt und gehofft. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung liegt bei 20 % pro Zyklus. Lassen Sie sich von dieser Tatsache jedoch nicht beunruhigen, denken Sie positiv! Die behandelnden Ärzte und die moderne Medizin eröffnen Ihnen die Möglichkeit einer Schwangerschaft, setzen Sie sich und Ihren Partner also nicht zu sehr unter Druck.

 

[simple_tooltip content=’Aus rechtlichen Gründen weisen wir besonders darauf hin, dass bei keinen der auf der Webseite www.babykarten-paradies.de aufgeführten Inhalten der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird. Der Betreiber distanziert sich von jeglichen Heilaussagen oder Versprechen! Sämtliche Inhalte dieser Seiten von www.babykarten-paradies.de sind keine Heilaussagen. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte/Ärztinnen oder Heilpraktiker. Die Informationen auf diesen Seiten sind ausschließlich informativ, sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Das mit einer falschen Diagnose oder Behandlung verbundene Risiko kann nur durch die Einbeziehung eines Arztes oder einer Ärztin bzw. eines Therapeuten verringert werden. Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit auf den Seiten von www.babykarten-paradies.de eine Anwendung, Dosierung oder ein bestimmtes, möglicherweise gegen unseren Intentionen, medizinisches oder ernährungstherapeutisches Vorgehen erwähnt wird, kann keine Gewähr übernommen werden. Jeder Benutzer ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung und gegebenenfalls nach Konsultation eines Spezialisten festzustellen, ob die gegebenen Empfehlungen und Richtwerte im konkreten Fall zutreffend sind. Jede Dosierung, Anwendung oder Therapie erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers.‘]Disclaimer[/simple_tooltip]

 

Baby unter eine Wolldecke heraus schauend. Lutscht an Spielzeug

Wenn endlich ein erster Zahn Babys Lächeln noch schöner macht!

Hoppla – was ist denn das? Ein erster Zahn ziert plötzlich das Lächeln Ihres Kindes? Dies ist wirklich ein sehr schöner Moment – zeigt doch auch er, dass Ihr Kind langsam aber sicher einen wichtigen Entwicklungsschritt nach dem nächsten nimmt! Doch wann lässt sich ein erster Zahn eigentlich üblicherweise im Kindermündchen entdecken und aus wie vielen Zähnen besteht in der Regel ein komplettes Milchgebiss? Wie geht es nach dem ersten Zahn weiter und warum verlieren manche Babys beim Zahnen ihre ansonsten blendend gute Laune? Fragen über Fragen, denen wir versuchen, im Folgenden nachzugehen.

Lachendes Baby in Gitterbett

©123rf.com/profile_reana

Ein erster Zahn lässt nicht lange auf sich warten!

Manches geht schneller, als man glaubt: Ein erster Zahn lässt sich im Mund eines Babys mitunter schon im sechsten Lebensmonat von seinen stolzen Eltern entdecken. Manchmal zeigt er sich auch schon sehr viel früher, bisweilen erst deutlich später. Wer nun aber denkt, dass sobald ein erster Zahn sichtbar ist, auch sehr schnell seine vielen kleinen, weißen Kollegen zum Vorschein kommen müssen, irrt ein wenig. Natürlich kommen nicht alle Zähne innerhalb weniger Stunden oder Tage kurz hintereinander zum Vorschein. Das Zahnen ist vielmehr ein Entwicklungsschritt, der viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Den Start machen häufig die mittleren Schneidezähne, dann folgen üblicherweise die seitlichen Schneidezähne, wobei das Baby nun schon durchaus acht oder gar bereits zwölf Monate alt sein kann. Die übrigen Zähne brauchen noch viel länger – den Abschluss machen häufig die hinteren Backenzähne, die mitunter erst in einem Alter von ca. 2,5 Jahren durchbrechen.

Auch beim Zahnen gilt aber natürlich, dass jedes Kind anders ist, und es mal länger, mal weniger lang dauern kann, bis ein Milchgebiss vollständig ist. Davon einmal abgesehen ist es aber natürlich interessant zu wissen, wie viele kleine Zähnchen sich im Laufe der Zeit ihren Weg bahnen werden: Ist ein erster Zahn zu entdecken, folgen zumeist noch 19 weitere Beißerchen. Das mit 20 Zähnen in der Regel vollständige Milchgebiss bleibt allerdings auch gar nicht allzu lange erhalten: Dies liegt hoffentlich nicht an mangelnder Zahnhygiene, sondern daran, dass natürlich im Kindesalter noch ein Zahnwechsel ansteht. Mitunter in einem Alter von etwa sieben Jahren verspüren Kinder den ersten Wackelkandidaten in ihrem Mund. Dies ist häufig einer der mittleren Schneidezähne. Verborgen bleibt dabei oft, dass aber auch schon vor dem ersten Wackelzahn neue Zähne das Milchgebiss ergänzen, ohne dass hierfür ein Milchzahn weichen muss – das bleibende Gebiss weist schließlich auch mehr Zähne auf als das Milchgebiss. Diese neuen Backzähne sind also eigentlich die allerersten Zähne des bleibenden Gebisses.

Wenn ein erster Zahn das Baby ärgert

Natürlich kann es, dass unter anderem auch ein erster Zahn für Ungemach beim Baby sorgt: Er und alle Zähne, die ihm an anderer Stelle im Gebiss folgen, müssen sich schließlich durch das Zahnfleisch mühen, um dem Baby später wichtige Dienste erweisen zu können. Das kann auch einmal wehtun und von einem Baby zu Recht mit Weinen und auch ansonsten mäßiger Laune quittiert werden. Es weiß schließlich nicht, was jetzt plötzlich in seinem Mündchen los ist! Manche Babys leiden aber auch gar nicht unter dem Zahnen. So oder so: Eltern sollten ihr Kind natürlich auch in der Periode, in der ein erster Zahn und die folgenden kleinen Beißerchen durchbrechen könnten, gut beobachten. Gibt es Anzeichen dafür, dass sich das Kind nicht wohlfühlt, sich seine Temperatur erhöht oder sonstige Krankheits- oder Beschwerdesignale auftauchen, ist auf jeden Fall der Rat eines Arztes einzuholen – ganz egal, ob dies alles nun mit dem Zahnen zusammenhängt oder nicht. Ein Arzt kann nicht nur bei echten gesundheitlichen Problemen nach Lösungen suchen, sondern sicherlich auch den einen oder anderen Tipp geben, wie Eltern ihrem Baby das Zahnen schlicht und einfach angenehmer machen können.

Auch wenn die Phase des Zahnens bei einem Kind vielleicht anstrengend war – weiterer Ärger mit den kleinen Zähnchen lässt sich mit einer gesunden Ernährungsweise und der richtigen Zahnpflege hoffentlich in großen Teilen verhindern. Hier sind natürlich die Eltern gefragt: Sie müssen sich, solange ihr Kind hierzu noch nicht imstande ist, um die Zahnhygiene des Nachwuchses kümmern und ihrem Kind später auch all das beibringen, was zur Gesunderhaltung der Zähnchen dient. Ein erster Zahn und das Durchbrechen seiner weiteren Kollegen bleiben so hoffentlich die einzigen Ereignisse, die dem Kind in Sachen Zähne Kummer bereiten. Für Sie als Eltern wird es aber ohne Frage relativ mühsam werden, Ihren Kindern die richtige Zahnhygiene beizubringen: Hier schludern selbst Kinder, die eigentlich keine Unterstützung mehr bräuchten, mitunter recht gerne. Hier helfen nur Konsequenz und wiederholte Erklärungen.

Das Zahnen zu Erinnerungszwecken dokumentieren

Kind in Winterkleidung

©123rf.com/profile_boarding1now

Wer sich, bevor der Nachwuchs zur Welt kam, einmal etwas näher mit der Entwicklung eines Babys auseinandergesetzt hat, weiß eines: Die Zeit rennt und so richtig klein und babyhaft bleibt der Nachwuchs nur für eine sehr kurze Dauer. Schon bald wird nach Sachen gegriffen, gekrabbelt oder es zeigt sich eben ein erster Zahn im Mündchen. Aus dieser Erkenntnis lässt sich ein wichtiger Schluss ziehen: Wer später an jede Entwicklungsphase seines Kindes ein Erinnerungsstück haben möchte, muss schnell sein und kann die Kamera – etwas übertrieben gesprochen – vor allem in den ersten zwei Lebensjahren des Kindes kaum noch aus der Hand legen. Auch das niedliche Lächeln und das Mündchen des Babys stehen bei vielen Aufnahmen natürlich im absoluten Fokus: Zumal beides sehr charmant ist – ein Babylächeln ganz ohne Zähne als auch eines, bei dem ein erster Zahn frech hervorlugt. Verpassen Sie es also auf keinen Fall, in jeder Phase viele schöne Fotos von Ihrem Nachwuchs zu erstellen! Sie werden später noch viel Freude daran haben!

Noch ein Tipp: Die Zähne Ihres Kindes werden auch noch in anderer Weise ein Anlass sein, ein Erinnerungsstück anzufertigen. Fallen erst einmal die ersten Milchzähne aus, da das bleibende Gebiss sich langsam aber sicher durchsetzt, sammeln viele Eltern die Milchzähne gemeinsam mit dem Nachwuchs in einem hübschen Döschen. So können ein erster Zahn und die weiteren eines Milchgebisses auch Jahre später noch einmal angesehen werden – Ihr Kind wird sich mit Sicherheit später wundern, wie klein seine ersten Zähne waren. Verbinden lässt sich das Aufbewahren der Milchzähnchen übrigens auch mit dem Brauch, Kindern den Zahnwechsel zu versüßen, indem die Zahnfee ins Spiel kommt und ausgefallene Milchzähne gegen ein kleines Geschenk tauscht. Sie selbst als Mama oder Papa spielen dann die Zahnfee und können die gegen Geschenkchen ausgetauschten ausgefallenen Milchzähne im gereinigten Zustand in ein Döschen packen, um es später Ihrem Kind zu geben. Dies ist aber nun wirklich schon wieder ein ganz anderes Thema: Zunächst einmal sei Ihnen viel Spaß und Faszination beim Anblick gewünscht, den ein erster Zahn im Mündchen Ihres Nachwuchses bietet!

Schwangere hält Smartphone mit Ultraschallbild vor ihren Bauch

3D-Ultraschall und 4D-Ultraschall: Neue Einblicke in Mamas Bauch

Eine Schwangerschaft ist eine unglaublich spannende Phase: Nicht nur, dass sich der Körper der werdenden Mama im Laufe der Zeit immer deutlicher verändert, auch die Neugier der Eltern auf das neue Familienmitglied ist von Anfang an unbändig groß und wächst wie Mamas Bauch. Zum Glück können werdende Eltern dank Ultraschalluntersuchungen schon einmal einen Blick auf ihren Nachwuchs werfen und so die Neugier zumindest ein wenig stillen. Neben den klassischen Ultraschalluntersuchungen erfreuen sich mittlerweile auch der 3D-Ultraschall und der 4D-Ultraschall großer Beliebtheit. Noch nie davon gehört? Dann lesen Sie doch einfach im Folgenden, was es mit diesen Ultraschalluntersuchungen auf sich hat! Beachten Sie dabei aber bitte, dass dieser Text nicht der Feder eines Mediziners entstammt, sondern lediglich allgemeine Basisinformationen bietet. Bei allen Detailfragen und medizinischen Fragen sind Ärzte die richtigen Ansprechpartner.

Der 3D-Ultraschall: Unterschiede zum „normalen“ Ultraschall

In einer komplikationslos verlaufenden Schwangerschaft bieten Frauenärzte werdenden Mamas in der Regel drei Ultraschalluntersuchungen an. Hierbei kommt üblicherweise der „normale“ Ultraschall, also ein zweidimensionales Darstellungsverfahren, zum Einsatz. Die Ultraschalluntersuchungen können dabei aus mindestens zwei Gründen wichtig sein. Zum einen erfüllen sie einen diagnostischen Zweck, soll heißen: Der Frauenarzt checkt, wie es dem Baby in Mamas Bauch geht, ob es sich gut entwickelt, wie alt es ist, ob es Auffälligkeiten gibt und, und, und. Zum anderen ist eine Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft aber natürlich auch für die werdenden Eltern ein Highlight: Sie können erste Blicke auf ihr Kind erhaschen und viel besser realisieren, dass sie bald eine echte kleine Familie sein werden.

Auf den ersten Ultraschallbildern ist dabei häufig noch nicht allzu viel zu erkennen. Auch die zweidimensionale Darstellung bei den üblichen Ultraschalluntersuchungen kann es dem medizinischen Laien etwas erschweren, sich ein richtiges Bild von dem Baby zu machen. Bei einem 3D-Ultraschall kommt eine weitere Dimension ins Spiel, welche die Bilder plastischer und somit realistischer wirken lässt. Auch der 3D-Ultraschall kann dabei für Zusatzuntersuchungen genutzt werden. Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft kann der 3D-Ultraschall aber auch auf Wunsch der Eltern einfach nur angewendet werden, um erste tolle Bilder vom Nachwuchs zu generieren. Kleiner Wermutstropfen: In diesem Fall müssen die Eltern die Kosten für den 3D-Ultraschall natürlich selbst tragen, da es für ihn keinen medizinischen Anlass gab.

Ultraschall Aufnahmen

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Der 4D-Ultraschall setzt noch einen drauf

Wie Sie sich nun schon vorstellen können, bietet der 4D-Ultraschall im Vergleich zum 3D-Ultraschall noch mehr: nämlich eine weitere Dimension – eine zeitliche Dimension. Während es bei dem 3D-Ultraschall darum geht, Bilder von dem Baby in Mamas Bauch zu erhalten, die besonders plastisch sind, stellt der 4D-Ultraschall gleich viele dieser Bilder zusammen, sodass eine Art Film live aus Mamas Bauch entsteht. So können Eltern auch fasziniert beobachten, wie sich das ungeborene Baby bewegt. Vielleicht führt es die Hand zu seinem Mund, strampelt oder setzt einen besonders lustigen Gesichtsausdruck auf? Überraschungen sind quasi vorprogrammiert und Mama und Papa werden große Augen machen, wenn sie feststellen, was ihr Baby schon alles kann. Damit die Freude an dem Film aus Mamas Bauch nicht nur für die kurze Zeit anhält, welche der 4D-Ultraschall in der Praxis des Arztes beansprucht, kann der Film natürlich auch aufgezeichnet und somit später immer wieder (sicherlich auch gemeinsam mit Freunden und Verwandten) angesehen werden.

3D-Ultraschall und 4D-Ultraschall abwägen und planen

Auch wenn die Möglichkeiten, die 3D- und 4D-Ultraschall bieten, faszinieren: Ob tolle Aufnahmen entstehen, hängt auch von der Lage des Babys ab. Zudem müssen Eltern natürlich eigenständig abwägen, ob sie diese Untersuchungen nutzen möchten, und – falls ja – müssen selbige auch etwas geplant werden.

Auf Schwangere warten mitunter viele Untersuchungen. Wer zusätzlich noch auf eigenen Wunsch einen 3D-Ultraschall oder gar einen 4D-Ultraschall durchführen lassen möchte, sollte also planvoll vorgehen. Dabei gilt es unter anderem, den passenden Zeitpunkt für diese besonderen Blicke in Mamas Bauch zu finden. Es gibt nämlich Phasen in der Schwangerschaft, die im Allgemeinen als gut geeignet gelten, um den Nachwuchs im 3D-Ultraschall oder 4D-Ultraschall entweder im Ganzen zu betrachten oder aber – etwas später – um sein Gesichtchen besonders hervorzuheben. Wann diese Zeitpunkte kommen und wann es zu früh oder zu spät für die Untersuchungen ist, sollten Eltern bei ihrem Arzt erfragen, wobei sie natürlich auch gleich in Erfahrung bringen, ob der eigene Frauenarzt überhaupt über die entsprechende Technik verfügt. Vor allem der 3D-Ultraschall findet eine immer weitere Verbreitung, der übliche 2D-Ultraschall ist aber sicherlich noch immer Standard. Mittlerweile gibt es neben Ärzten auch andere Anbieter, die einen 3D-Ultraschall oder einen 4D-Ultraschall durchführen. Die Entscheidung für solche Anbieter sollte allerdings gut überlegt sein, wenn hier medizinisches Know-how fehlt und diagnostische Maßnahmen ausgeschlossen werden. Ein Arzt wird – auch wenn der 3D- oder 4D-Ultraschall erst einmal ohne medizinische Indikation durchgeführt wird – die Bilder sicherlich auch eher deuten.

Noch viel wichtiger ist aber natürlich, dass Eltern ihren Arzt vorab fragen, ob möglicherweise Risiken bei den Untersuchungen bestehen, und – wie oben bereits betont – bei ihm den passenden Untersuchungszeitpunkt in Erfahrung bringen. Schlussendlich gilt es auch abzuwägen, ob eine medizinisch nicht indizierte 3D- und 4D-Ultraschallanwendung alleine aufgrund des Erinnerungswertes von Bildern und Filmen angebracht ist. Schließlich ist Vorsicht bekanntlich die Mutter der Porzellankiste und die Medizin versucht üblicherweise, unnötige Untersuchungen zu vermeiden. Hinzu kommt, dass Eltern sich auch bewusst darüber sein müssen, dass ein Arzt bei den zusätzlichen Untersuchungen Auffälligkeiten feststellen könnte: Ob man dieses Wissen vor der Geburt haben und ggf. weitere Untersuchungen durchlaufen möchte, sollte man zunächst für sich selbst klären. Diese Fragen stellen sich im Grunde aber nicht nur beim 3D-Ultraschall und 4D-Ultraschall, sondern im gewissen Maße auch bei den „normalen“ Ultraschalluntersuchungen. Gegen einen 3D-Ultraschall oder einen 4D-Ultraschall kann darüber hinaus natürlich auch sprechen, dass sich manche Eltern schlichtweg von dem Aussehen ihres Babys intensiver überraschen lassen und nicht jeden Trend, welcher vielleicht auch etwas zur Entzauberung der Schwangerschaft beiträgt, mitmachen möchten.

Ultraschallbild

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Bilder vom 2D-Ultraschall und 3D-Ultraschall in Szene setzen

Unabhängig davon, ob es sich nun um Bilder handelt, die aufgrund des normalen 2D-Ultraschalls oder des neueren 3D-Ultraschalls entstanden sind: Die ersten Bilder vom eigenen Kind lassen sich natürlich wunderbar in Szene setzen. Während der Schwangerschaft selbst werden die Bilder aus Mamas Bauch gerne Verwandten und Freunden gezeigt oder als Babykarte verschickt. Aber auch nach der Geburt sollten die Bilder vom 2D- oder 3D-Ultraschall natürlich nicht in der Schublade verschwinden: Eine tolle Idee ist es, diese Bilder später den ersten Fotos vom Neugeborenen gegenüberzustellen – etwa, indem beide Arten von Bildern gerahmt zu Hause aufgehangen werden. Bei 2D-Aufnahmen – vor allem bei den ersten – lässt sich durch diese Darstellung der witzige Effekt erzielen, dass zwischen den Bildern viele Unterschiede bestehen und sich jeder Betrachter über das Wunder, wie aus einem kleinen Schatten in Mamas Bauch ein solch stattliches Baby werden konnte, bewusst wird.

Werden Bilder, die mit dem 3D-Ultraschall entstanden sind, und die ersten Fotos nach der Geburt gegenübergestellt, lässt sich wiederum wunderbar darstellen, dass auch in Mamis Bauch schon ein echter Mensch wohnte, der es nun endlich zu uns geschafft hat. Dies liegt an der größeren Plastizität, aber natürlich auch daran, dass die Bilder aus dem 3D-Ultraschall zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen werden als die oben angesprochenen ersten mit 2D-Ultraschall.

 

Sitzendes Baby mit Kopfhörer

Musik fürs Baby: In der Schwangerschaft und danach

Musik macht das Leben ein Stück schöner! Dieser Aussage werden sicherlich auch Sie zustimmen. Grund genug, auch einmal darüber nachzudenken, welche Rolle Musik in der Schwangerschaft für Sie und Ihr Baby spielen könnte, und wie Ihr Nachwuchs auch nach der Geburt mit wohlklingenden Tönen verwöhnt werden kann.

Musik bei der Schwangerschaft

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Welchen Einfluss könnte Musik in der Schwangerschaft haben?

Bislang scheint es noch nicht ganz sicher zu sein, welchen Einfluss Musik auf ein Baby haben kann, das sich noch im Mutterleib befindet. Diesen Eindruck muss man zumindest gewinnen, wenn man sich als Laie mit diesem Thema beschäftigt: Mal hört man davon, dass Musik eine beruhigende Wirkung auf ein Baby im Mutterleib habe, sich sogar positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirke oder Babys Musikstücke, die sie vor der Geburt gehört haben, auch danach noch wiedererkennen. Dann hört man wieder davon, dass es im Körper der Mutter ohnehin viel zu laut sei, als dass ein Baby Musik, die von außen eindringt, gut verstehen könne.
Auch Befürchtungen, dass die Musik einem Baby im Mutterleib eher den Schlaf rauben als nützlich sein könnte, gibt es.

Da die Meinungen darüber, ob es besonders sinnvoll ist, dem Baby schon während der Schwangerschaft Musik gezielt vorzuspielen, scheinbar soweit auseinandergehen, bleibt man als Laie etwas ratlos zurück. Jede Mama und jeder Papa sollte sich dementsprechend eine eigene Meinung bilden. Dabei erscheint es zumindest aus Laienperspektive sinnvoll, Extreme zu vermeiden: Auf der einen Seite sollte bestimmt niemand nahezu ununterbrochen seinem ungeborenen Baby Musik vorspielen und sich dabei Hoffnung machen, deshalb ein Genie auf die Welt zu bringen. Auf der anderen Seite muss die werdende Mama aber auch sicherlich nicht darauf verzichten, Musik in der Schwangerschaft zu hören und bei der Musikauswahl und -lautstärke auch an ihr Kind zu denken. Kann sich die Mutter zum Beispiel beim Hören ruhiger Musik gut entspannen, ist dies sicherlich auch für den Nachwuchs nicht nachteilig: erst recht, wenn man bedenkt, dass sich ja Stress, den eine werdende Mutter verspürt, auf das ungeborene Baby übertragen könnte, und somit zu vermeiden ist. Auch dagegen, dass Eltern ihrem Baby Musik schon während der Schwangerschaft durch das Vorsingen von Liedern näherbringen, scheint nichts zu sprechen: Dringen die Lieder tatsächlich zum Nachwuchs durch, gewöhnt sich das Kleine ja vielleicht schon ein wenig an die Stimmen seiner Eltern, was möglicherweise die Bindung stärkt.

Musik fürs Baby nach der Geburt

Wer schon einmal gesehen hat, wie begeistert ein Baby ab einem gewissen Alter auf Musik mit zwar ungelenken, aber dennoch irgendwie rhythmischen Bewegungen reagieren kann, hegt keinen Zweifel daran: Babys sind musikalisch und haben Freude an Musik! Möchten auch Sie Ihrem Baby viel in Sachen Musik bieten, haben Sie ganz unterschiedliche Möglichkeiten:

Vorsingen: Was gibt es Schöneres, als wenn Mama und Papa ab und an ein Liedchen trällern und ihrem Baby so die bunte Welt der Musik näher bringen? Eltern sind hierbei gut beraten, keine unnötige Scheu an den Tag zu legen: Mama und Papa sind das Größte für den Nachwuchs, da macht es auch nichts, wenn nicht jeder Ton sitzt. Wer noch Inspirationen benötigt, kann auch mit dem Gedanken spielen, zusammen mit dem Sprössling einen entsprechenden Kurs zu besuchen: Dort lernt man ggf. nicht nur neue Lieder kennen und kann seine Scheu vor dem Singen verlieren. Mitunter kommt das Baby hier auch mit ersten „Instrumenten“ wie Rasseln und Co. in Kontakt und kann Musik so von Grund auf kennenlernen.

Lustige Kindermusik: Natürlich gibt es auch Eltern, die selbst nicht gerne allzu oft singen oder sich hierbei zumindest etwas Unterstützung durch Instrumente wünschen. Kein Problem: In diesem Fall kann man entweder selbst zu dem Instrument, das man einmal erlernt hat, greifen und für sein Baby kindgerechte Musik spielen oder sich auf Profis verlassen. Musikstücke für Babys und Kinder gibt es nämlich natürlich auch auf CDs und Co. zu kaufen: Hier können Eltern ganz nach Lust und Laune mal mitsingen und mal darauf verzichten. Eltern sollten sich dabei aber darauf einstellen, dass ihr Sprössling – insbesondere ab dem Kleinkindalter – seine Lieblingsmusik sicherlich sehr oft hören möchte: Daher sollte bei der Auswahl an Kinderliedern auch ein wenig an die eigenen Nerven gedacht und kindgerechte Musik ausgesucht werden, an der natürlich in erster Linie das Baby oder Kind Gefallen findet, mit der sich aber auch die Eltern anfreunden können. Schließlich könnten genervte Eltern die Freude des Babys an der Musik wieder zunichtemachen. Zu achten ist zudem auf eine angemessene Lautstärke, da Babys Ohren empfindlich sind.

Entspannende Musik: Und was ist, wenn Mama und Papa sich selbst einmal Ruhe wünschen? Auch hier kann Musik hilfreich sein: Ruhige Musik hilft manchem Baby, einen Gang zurückzuschalten und einzuschlafen. Vor allem, wenn die Einschlaflieder schon bekannt sind, stellt sich schnell Entspannung ein: Dem bekannten Schönen wohnt schließlich eine gewisse Harmonie inne, die ungemein beruhigen kann. Das kennen Eltern sicherlich auch von sich selbst, wenn sie alten, lieb gewonnenen Liedern lauschen, von denen sie schon lange begleitet werden.

Instrumente für Babys

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Musikunterricht für den Nachwuchs?

Eine gewisse Begeisterung für Musik scheint uns schon als Baby in die Wiege gelegt zu sein. Dies könnte eine gute Basis dafür sein, auch im späteren Leben der Musik treu zu bleiben und zum Beispiel ein Instrument zu lernen. Ein Baby kann zwar viel Spaß an Musik haben, aber sicherlich noch kein Instrument „lernen“: Es muss sich unter anderem erst grundlegende motorische Fähigkeiten, die hierzu notwendig sind, aneignen. Allzu lange warten muss der Nachwuchs danach mit dem eigenständigen Musizieren aber auch nicht mehr: Manche Instrumente – wie etwa die Blockflöte oder gar die Geige – können schon ab einem Alter von drei Jahren erlernt werden. Damit die Freude an der Musik dabei nicht auf der Strecke bleibt, sollten Eltern ihre Kinder aber niemals zum Erlernen eines Musikinstrumentes nötigen. Vielmehr gilt es, die Wünsche des Kindes zu berücksichtigen – auch bei der Wahl des Instrumentes und in Hinblick auf die Frage, wie lange das Kind später dem Musikunterricht treu bleibt. Denn sicherlich nur so wird ein Kind an die natürliche Begeisterung für Musik, die es schon als Baby empfand, anknüpfen und sich selbst frei entwickeln können.

Ein Paar begutachtet Ergebnis eines Schwangerschaftstests

Positiver Schwangerschaftstest? Vorfreude teilen!

Paar macht Test

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Es ist soweit: Möglicherweise haben Sie und Ihr Mann schon länger daraufhin gearbeitet und nun bemerken Sie endlich die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft! Nun ist der Zeitpunkt gekommen, mit einem Schwangerschaftstest für Gewissheit zu sorgen. Solche Tests gibt es als Urintests für zu Hause. Ein Schwangerschaftstest, in dessen Zuge Ihr Blut auf Schwangerschaftshormone untersucht wird, kann Ihr Frauenarzt durchführen. Gemeinsam mit sonstigen Untersuchungen haben Sie dann bald endgültig Klarheit. Und? Es hat tatsächlich geklappt? Herzlichen Glückwunsch!
Falls Sie den Schwangerschaftstest alleine gemacht haben, bietet sich jetzt auch eine tolle Möglichkeit, Ihren Partner mit dem Ergebnis zu überraschen! Wie dies gelingen kann und wann Sie möglicherweise am besten Ihren Partner und Ihre Familie über den positiven Schwangerschaftstest informieren, zeigt dieser Artikel!

Wann informiere ich meinen Partner?

Positiver Test

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Dafür, den Partner sehr schnell über den positiven Schwangerschaftstest zu informieren, spricht sehr viel. Vielleicht haben auch Sie schon vor dem Schwangerschaftstest erste Veränderungen an sich bemerkt. Solche könnten auch Ihrem Partner auffallen – erst recht, da Sie nun in dem Bewusstsein, schwanger zu sein, möglicherweise auch andere Verhaltensweisen an den Tag legen: Vielleicht haben Sie vor ein paar Wochen noch ab und an ein Glas Rotwein am Wochenende getrunken, auf das Sie nun verzichten, Ihnen ist ab und an morgens bereits übel, sodass Sie sich länger als gewöhnlich im Bad aufhalten, und Sie vereinbaren außer der üblichen Reihe Termine bei Ihrem Frauenarzt. Solche Indizien erkennt auch Ihr Partner, wenn Sie eine enge Beziehung führen. Nur wenn Sie den werdenden Papa frühzeitig über den positiven Schwangerschaftstest informieren, stehen die Chancen gut, für eine echte Überraschung zu sorgen!
Darüber hinaus sollten Sie sich bewusst sein, dass natürlich auch der werdende Vater ein Recht hat, früh von den bevorstehenden Veränderungen zu erfahren. Vielleicht wartet auch er schon lange darauf, dass der Schwangerschaftstest endlich positiv ausfällt und er möchte Ihre Schwangerschaft von Beginn an miterleben! Vor diesem Hintergrund wäre es unschön, ihn allzu lange auf die Folter zu spannen. Falls Sie sich etwas zusammenreißen können, ist es aber natürlich auch eine schöne Idee, sich ein wenig Zeit für eine tolle Inszenierung der besonderen Nachricht zu nehmen: So können Sie den Moment, zu dem Ihr Partner von Ihrer Schwangerschaft erfährt, wunderbar aufwerten – wie dies im Detail gelingen könnte, erfahren Sie im Folgenden.

Mit einem positiven Schwangerschaftstest überraschen!

Es gibt unzählige Möglichkeiten, nach einem positiven Schwangerschaftstest dem werdenden Papa die tolle Botschaft mitzuteilen. Ein paar von diesen stellen wir jetzt vor! Aber eines vorweg: Es kommt nicht nur auf die Art und Weise an, wie Sie Ihren Mann informieren. Auch der Augenblick sollte passen: Traute und gemütliche Zweisamkeit sind ideal geeignet. Am besten suchen Sie sich zudem einen Zeitpunkt aus, zu dem Ihr Mann die Überraschung in vollen Zügen genießen kann und nicht kurz nach dieser zur Arbeit hetzen oder andere Termine wahrnehmen muss. Das Wochenende sollte dabei für viele die richtige Wahl sein.
• Der Klassiker: Klassisch, aber dennoch auf total süße Art und Weise setzen Sie Ihren Partner von dem positiven Schwangerschaftstest in Kenntnis, indem Sie ein Geschenk zur Geburt, wie zum Beispiel Babyschuhe besorgen. Binden Sie eine schöne Schleife um die niedlichen kleinen Schuhe und überreichen Sie das liebevoll geschmückte „Indiz“ Ihrem Partner in einem schönen Moment – zum Beispiel beim Kuscheln auf dem Sofa oder nach einem tollen Abendessen. Ihr Mann wird große Augen machen und den Hinweis sicherlich sofort richtig deuten! Natürlich funktioniert diese Überraschung auch mit jedem anderen Accessoire, das man sofort mit Nachwuchs verbindet.

Freudige Nachricht

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• Eine Fotogeschichte: Eine tolle Idee ist es auch, eine kleine Fotogeschichte zusammenzustellen, um den werdenden Papa die freudige Nachricht zu übermitteln. Legen Sie zu diesem Zweck doch einfach ein Album an, das die Geschichte Ihrer Beziehung in Fotos nacherzählt. Verhalten Sie sich ganz unschuldig und durchblättern Sie gemeinsam mit Ihrem Partner das Album. Auf der letzten Seite warten dann als Überraschung Bilder, die auf Ihr Baby hindeuten: vielleicht das erste Ultraschallbild, ein Foto von Ihrem Bauch und ein Foto von dem positiven Schwangerschaftstest!

• Einen Brief schreiben: Wie wäre es mit dieser Idee: Schmuggeln Sie unter die Post doch einen kleinen niedlichen Brief an Ihren Mann, der aus der Perspektive Ihres Kindes verfasst ist. Stellen Sie sich das verduzte Gesicht Ihres Mannes vor, wenn er zum Beispiel an einem Samstagmorgen diesen Brief inmitten von anderen Poststücken entdeckt! Nach dem Öffnen des Briefes werden Sie die Rührung im Gesicht Ihres Mannes entdecken können, die Ihre kreativen und lieben Worte bewirkt haben!

• Bauchverschönerung: Apropos Schreiben – eine andere Möglichkeit, Ihren Mann über den positiven Schwangerschaftstest zu informieren, eignet sich vor allem für den Sommer. Machen Sie doch Ihren eigenen Bauch und somit das derzeitige Heim Ihres Babys zum Träger der Nachricht! Schreiben Sie auf diesen mit geeigneten Farben einen Hinweis, den Ihr Mann nicht fehlinterpretieren kann, oder malen Sie mit ihnen ein Symbol, das sofort auf den zu erwartenden Nachwuchs hindeutet. Schön kann es auch sein, eine Geburtskarte auf den Bauch zu malen. Kommt Ihr Mann von der Arbeit, liegen Sie vielleicht schon auf dem Balkon auf der Liege und sonnen sich. Positionieren Sie sich am besten so, dass Ihr Mann nicht direkt einen Blick auf Ihren Bauch erhaschen kann, und freuen Sie sich gemeinsam, wenn er endlich verdutzt die Botschaft entziffert!

Wann sagen wir es unserer Familie?

Zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre Familie über den positiven Schwangerschaftstest informieren, ist eine sehr individuelle Frage. Sicherlich wird es Ihnen schwerfallen, Ihre Angehörige erst einmal im Dunkeln zu lassen. Hierfür spricht allerdings, dass die frohe Botschaft einer Schwangerschaft oft kein Geheimnis bleibt und die Nachricht somit relativ schnell die Runde machen könnte. Und dies ist oft nicht willkommen, da die ersten Wochen und Monate einer Schwangerschaft eine recht sensible Phase sein können. Sollte die Schwangerschaft dann doch kein glückliches Ende nehmen, könnte es für Sie belastend sein, auch von nicht allzu nahen Bekannten, die eventuell von Ihrer Familie über die Schwangerschaft informiert wurden, nach selbiger gefragt zu werden.
Dennoch: Viele Frauen können sicherlich nicht lange damit warten, insbesondere ihrer Mutter und anderen sehr nahen Verwandten unmittelbar nach dem Schwangerschaftstest die frohe Botschaft zu übermitteln. Gehören auch Sie zu diesen Frauen, könnten Sie einen Kompromiss eingehen: Informieren Sie die Personen, die Ihnen sehr nahestehen, und nehmen Sie diesen zugleich das Versprechen ab, noch ein paar Wochen Stillschweigen über Ihre Schwangerschaft zu wahren. So ist erst einmal nur der engste Kreis, auf dessen Unterstützung Sie eventuell so oder so angewiesen sind, eingeweiht. Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Schwangerschaft, eine tolle Geburt und eine schöne Zeit gemeinsam mit Ihrem neuen Familienmitglied!

Baby und Mutter im Wasser

Babyschwimmen

Baby und Mutter im Wasser

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Schon in der Schwangerschaft spielt das Thema Wasser und Bewegung eine spannende Rolle. Nach der Geburt ändert sich daran nichts: Das Babyschwimmen existiert in Deutschland schon seit den 1960er Jahren. Damals boten Schwimmtrainer, Physiotherapeuten und Hebammen sogenannte Mutter-Kind-Lehrgänge an, die für Babys ab circa sechs Monaten gedacht waren. Mittlerweile gibt es Kurse zum Babyschwimmen bereits für Kinder ab zwei Monaten. Durch ein gezieltes Wassertraining unter fachkundiger Anleitung beim Babyschwimmen werden die nachgeburtlichen Rückbildungsprozesse der jungen Mutter unterstützt und die Sinne des Babys angesprochen.

Ab dem wievielten Lebensmonat sollten Sie mit Ihrem Kind zum Babyschwimmen gehen?

Das Baby hat sich im Fruchtwasser in der Gebärmutter der Frau neun Monate entwickelt. Aus diesem Grund sind die Sinne des Kindes direkt nach der Geburt noch vollständig an das Wasser angepasst. So können Neugeborene unter Wasser nicht nur die Augen offen halten, sondern ihren Blick auch fokussieren. Zudem übertrifft die Hörfähigkeit von Babys unter Wasser diejenige von Erwachsenen um ein Vielfaches. Aus diesem Grund ist laut Aussagen von Experten die beste Zeit für ein frühes Babyschwimmen die ersten 4 bis 6 Wochen nach der Geburt, da alle Geburtsreflexe noch bestehen. Allerdings ist es notwendig, dass der Organismus des Babys dazu in der Lage ist, die Körpertemperatur in einem gewissen Umfang zu regulieren. Da der Entwicklungsstand Neugeborener stark variiert, sollte vor dem Babyschwimmen eine Beurteilung durch einen Kinderarzt oder eine Hebamme erfolgen. Es ist normal, dass einige Babys schon in der ersten Lebenswoche andere jedoch erst mit acht Wochen oder noch später am Babyschwimmen teilnehmen können.

So geht’s: Babyschwimmen unter fachkundiger Anleitung

Natürlich können frischgebackene Eltern mit ihrem Baby auch allein schwimmen gehen. Wer jedoch einen speziellen Kurs unter qualifizierter Leitung besucht, profitiert von bestimmten Vorteilen:

  • Das Neugeborene gewöhnt sich gemeinsam mit den Eltern ans Wasser. Beide Parteien haben viel Spaß.
  • Durch die Kursleitung werden den Eltern sichere Griffe und wichtige Haltetechniken vermittelt.
  • Den Eltern werden alle Bewegungsmöglichkeiten, die sie gemeinsam mit ihrem Neugeborenen nutzen können, aufgezeigt.
Mutter mit Kind im Wasser

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Babyschwimmen hat positive Effekte auf Körper und Geist des Neugeborenen

Positive Auswirkungen auf Muskulatur und Skelett
Durch Studien wurde belegt, dass die Entwicklung der Skelettstrukturen von Babys, die eine Wassergeburt hatten, schneller erfolgt als bei anderen Kindern. So hat sich gezeigt, dass „Schwimmbabys“ ihre Wirbelsäule im Durchschnitt schon nach sechs Monaten strecken können. Bei Kindern, die nicht zum Babyschwimmen gehen, bleibt die runde, nachgeburtliche Wirbelsäulenform dagegen bis zum 12. Monat erhalten.

Zudem kommt es bei Babys, die früh am Babyschwimmen teilnehmen, oftmals zur spontanen Rückbildung während der Geburt entstandener physiologischer Abweichungen. Dies gilt vor allem für mögliche Einschränkungen in Bezug auf die Hals-Kopf-Bewegungen. Letztlich wirkt sich das Babyschwimmen auf die gesamte Körpermuskulatur des Babys kräftigend aus.

Positive Affekte auf das Atemsystem
Weil das Atemsystem neugeborener Babys noch nicht vollständig ausgreift ist, ist anfangs nur eine reine Brustatmung möglich. Erst ab der achten Lebenswoche vollziehen Neugeborene diesbezüglich einen Entwicklungsschritt. Das Baby erlernt die tiefe Bauchatmung, sodass es das obere Lungendrittel belüften kann. Diese Umstellung des reinen Nasen-Reflex-Atmens in eine motorisch gesteuerte Atmung wird durch die Teilnahme am Babyschwimmen unterstützt.

Kognitive Erfahrungen & Kommunikationstraining
Beim Beobachten eines schwimmenden Babys wird schnell klar: Sie sind neugierig, angstfrei und lieben es sich im Wasser zu bewegen. Beim Babyschwimmen sammeln Kinder bereits im frühen Lebensstadium vielfältige kognitive Erfahrungen. Kindern, die nicht schwimmen gehen, bleiben diese dagegen verwehrt. Zudem wird beim Babyschwimmen die Bindung zwischen Mutter und Kind gestärkt, teils entstehen auch altersübergreifende Freundschaften. Aus diesem Grund haben sich Schwimmgruppen für das Babyschwimmen, in denen die Teilnehmer ihren Fähigkeiten entsprechend zusammengestellt werden, hervorragend bewährt. Dort finden die Kinder Vorbilder, Nachahmer und natürlich Mitschwimmer. Durch die im Rahmen von Babyschwimmen angebotenen Übungen ist es den Kindern möglich, sozusagen „schwimmend“ in die nächste Entwicklungsstufe hineinzuwachsen.

Dies sollte beim Babyschwimmen beachtet werden

Heutzutage wird Babyschwimmen in fast jeder Gemeinde angeboten. Ist kein Hallenbad vorhanden, werden Babyschwimmkurse oftmals in Kliniken, Hotels oder der Physiotherapie durchgeführt. Wichtig ist, dass das Wasser eine Temperatur von 31 °C bis 35 °C aufweist, die Mütter im Becken neben ausreichend Bewegungsfreiheit auch einen sicheren Stand haben und der Kurs von einer speziell ausgebildeten Person, zum Beispiel einer Hebamme oder einem Schwimmtrainer, geleitet wird. Haben der Kinderarzt oder die Hebamme grünes Licht gegeben, können sich Eltern und Kind zum Babyschwimmkurs anmelden.

Tauchendes Kind

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Diese Baby-Ausstattung sollte zum Babyschwimmen mitgebracht werden

Die Schwimm- oder Aquawindel
Durch eine Schwimm- oder Aquawindel können die Ausscheidungen des Kindes im Wasser zuverlässig aufgefangen werden. Zudem schützt diese Art von Windel den Po des Babys. Grundsätzlich gibt es verschiedene Modelle von Schwimmwindeln: Entweder ist die Windel selbst die Badehose oder sie wird als Einlage in eine normale Badehose gelegt.

Kapuzenhandtuch & Bademantel
Um das Kind nach dem Babyschwimmen abzutrocknen, eignet sich ein Handtuch mit Kapuze hervorragend, weil von diesem auch das noch empfindliche Köpfchen bedeckt wird. Zudem sollten Babys nach dem Baden gut warmgehalten werden. Ein Bademantel ist nicht nur flauschig weich, sondern schützt das Baby auch vor Unterkühlung, so dass einer Erkältung vorgebeugt wird.

Die richtige Babycreme
Nach dem Babyschwimmen und anschließendem Duschen benötigt die sensible Haut des Babys viel Feuchtigkeit. Hierfür sind spezielle Cremes erhältlich, die auf die Bedürfnisse von Neugeborenen abgestimmt und in der Regel besonders hautverträglich sind.

Das Fläschchen danach
Natürlich ist das Babyschwimmen für die Kleinen anstrengend, sodass sie danach sehr durstig und hungrig sind. Deshalb sollten Eltern entweder ein Fläschchen oder einen Snack für die etwas älteren Kinder dabei haben.

Sollte das Baby beim Schwimmen getaucht werden oder nicht?

Grundsätzlich wird diese Frage kontrovers diskutiert und beantwortet – es gibt ebenso viele Befürworter wie Gegner. Wichtig ist, dass das Baby bereit ist, zu tauchen und bestenfalls auch noch Spaß daran hat. Ob dies der Fall ist, überprüfen geschulte Kursleiter in der Regel vor dem ersten Tauchgang mit Hilfe der sogenannten Wassergussmethode. Achtung: Das Tauchen des Babys ist keinesfalls wichtigster und einziger Zweck des Babyschwimmens!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Babyschwimmen. Sie werden sehen, dass Ihr Schwimmbaby schnell an Selbstsicherheit und Körpergefühl gewinnt. Achten Sie darauf, dass Sie einen Kurs unter qualifizierter Leitung besuchen und der Spaß im Wasser im Vordergrund steht.

Schwangere Frau

Eine Wassergeburt – Der Wunsch vieler werdender Mütter

Heute wünschen sich viele Frauen eine Wassergeburt, denn sie möchten auf entspannte Art und Weise entbinden und ihrem Kind einen sanften Übergang vom Mutterleib in die Außenwelt ermöglichen. Geburtskliniken und Geburtshäuser haben diesen Trend erkannt – mittlerweile verfügen die meisten von ihnen über ein Geburtsbecken, sodass Schwangere sich für eine Wassergeburt entscheiden können.

Durch den Trend hin zu Wassergeburten wird uraltes menschliches Wissen revitalisiert. Bereits im Alten Ägypten brachten die Frauen ihre Kinder im Wasser zur Welt. Diese Praxis war auch bei zahlreichen Naturvölkern üblich. Schon im Jahr 1803 fand die erste dokumentierte Wassergeburt in Frankreich statt. Erneut aufgegriffen wurde diese Art der Entbindung erst in den 1960er Jahren in der damaligen Sowjetunion. In den Ländern Westeuropas wurde die Wassergeburt zu Beginn der 1970er Jahre durch den französischen Geburtshelfer und Frauenarzt Michel Odent populär, bei dem es sich um einen Schüler Fréderick Leboyers, dem Wegbereiter der Idee einer natürlichen und sanften Geburt, handelt. In Deutschland entscheiden sich jedes Jahr etwa 5.000 Frauen, also etwas mehr als vier Prozent der Gebärenden, für eine Wassergeburt.

Die Wassergeburt – Ein sanftes Verfahren für Mutter und Kind

Um eine „echte“ Wassergeburt handelt es sich eigentlich nur dann, wenn sowohl die Eröffnungs- als auch die Austreibungsphase – also die gesamte Geburt – in der Geburtswanne erfolgt und das Kind unter Wasser auf die Welt kommt. De facto wechseln jedoch die meisten Frauen zwischen dem Geburtsbecken und anderen Orten hin und her, wobei auch dieses Prozedere landläufig als Wassergeburt bezeichnet wird. Hält sich eine Frau während der Geburt im warmen Wasser auf, profitiert sie auf unterschiedliche Art und Weise davon: Einerseits hat sie weitaus mehr Bewegungsfreiheit als außerhalb des Wassers und andererseits wird sie vom Gewicht des Babybauches entlastet. Zudem werden durch das Vollbad die Wehentätigkeit unterstützt und zugleich die Entspannung gefördert. Diverse Studien belegen, dass bei einer Wassergeburt seltener Dammrisse oder Dammschnitte erfolgen und auch weniger Schmerzmittel notwendig sind. Befürworter einer sanften Geburt glauben, dass das Kind durch eine Wassergeburt einen besonders stressfreien und sanften Start ins Leben hat, denn sie sind zunächst – wie im Mutterleib von Fruchtwasser – von warmem Wasser umgeben.

Schwangere Frau hält ihren Bauch

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Wie funktioniert eine Wassergeburt?

Bei einer Geburt im Wasser verbringt die Gebärende sowohl die Eröffnungs- als auch die Austreibungsphase im Geburtsbecken. Dabei bleibt es der Frau überlassen, welche Stellung sie darin einnimmt, denn die Geburtswanne ist groß genug, sodass sie jede gewünschte Position einnehmen kann. Außerhalb der Wanne befinden sich der Partner der Gebärenden, sowie die Geburtshelfer und unterstützen sie. Geburtswannen, die auch genügend Platz für den Geburtspartner bieten, sind bis dato in den meisten Kliniken kaum gebräuchlich.Viele Geburtsbecken haben einen tiefen, bequemen Einstieg und verfügen über Seile, Griffe oder feste Tücher, die über die Wanne gespannt sind, als Haltevorrichtungen. Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 36 und 38 Grad Celsius.

Das warme Wasser fördert während der Eröffnungsphase die Entspannung. Zudem kann es wehenfördernd sein. Allerdings kann ein Vollbad auch gegensätzlich wirken, sodass die Eröffnungswehen nachlassen oder sogar ganz verschwinden. Ist dies der Fall, sollte die Wassergeburt nach spätestens einer halben Stunde abgebrochen werden. Kehren die Wehen in regelmäßigen Abständen und stark zurück, ist ein erneuter Versuch möglich.

Im Verlauf der Austreibungsphase kann die Gebärende die Wanne jederzeit verlassen. Zahlreiche Frauen ruhen sich auch in der Übergangsphase – also bevor die Austreibungsphase beginnt – außerhalb des Beckens ein wenig aus. Bleibt die Frau stattdessen im warmen Wasser, können die Wehen schwächer werden. Diese Reaktion des Körpers erfolgt, da die für Mutter und Kind gleichermaßen anstrengende Geburt unmittelbar bevorsteht, es handelt sich also um eine Entspannungsreaktion. Von vielen werdenden Müttern wird die Geburtswanne vor allem zur Entspannung genutzt, allerdings bringen sie ihr Kind dann im Kreißsaal zur Welt.

Wird ein Kind tatsächlich unter Wasser geboren, legen es die Geburtshelfer der Mutter auf den Bauch. Solange sich Mutter und Kind noch in der Wanne befinden, wird das Baby, um es warmzuhalten, in regelmäßigen Abständen mit warmem Wasser begossen. Die Nabelschnur wird normalerweise noch in der Geburtswanne durchtrennt, während die Nachgeburt meist außerhalb des Beckens erfolgt. Natürlich kann die Plazenta auch im Wasser geboren werden. Nach der Geburt sollte die Frau die Geburtswanne allerdings bald verlassen, denn aufgrund der Geburtswunden besteht eine etwas erhöhte Infektionsgefahr.

h2>Ist eine medizinische Geburtsüberwachung auch unter Wasser möglich?

Die Herztöne des Kindes und die Wehenstärke werden auch im Geburtsbecken kontinuierlich überwacht. Hierfür werden wasserfeste und kabellose Kardiotokografen (CTGs) verwendet. Sollte ein Dammschnitt notwendig sein, kann dieser vom Beckenrand aus vorgenommen werden. Bei einer Wassergeburt ist dieser Eingriff jedoch deutlich seltener nötig, als bei anderen Geburtsarten. Sollten plötzlich Komplikationen auftreten, muss die Gebärende das Becken umgehend und dauerhaft verlassen. Keinesfalls sollte die werdende Mutter während der Wassergeburt allein gelassen werden. Vielmehr sollten stets Helfer da sein, um die Frau im Notfall so schnell wie möglich aus dem Becken heben zu können. Beim Verlassen des Beckens kann es bei der Frau zu Kreislaufstörungen kommen, deshalb sollte sie stets von zwei Personen gestützt werden. Direkt nach der Wassergeburt sollten Mutter und Kind gut warmgehalten werden. Die gebräuchlichste Methode ist es, beide in ein großes Handtuch oder eine Decke einzuwickeln. Auf diese Weise haben sie direkten Hautkontakt, so dass das Bonding zwischen Mutter und Kind gefördert wird.

Welche Risiken bestehen bei einer Geburt im Wasser?

Gegner von Wassergeburten führen als Argumente an, dass für Mutter und Kind durch starke Blutungen während der Geburt oder verunreinigtes Wasser eine erhöhte Infektionsgefahr besteht. Zudem befürchten sie, dass Wasser in die Lungen des Neugeborenen gelangen könnte. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass in der Praxis beide Risiken nur eine geringe Rolle spielen. Neugeborene Babys besitzen – und zwar in der Regel bis zu einem Alter von vier Monaten – den sogenannten Tauchreflex, der dafür sorgt, dass das Baby nicht versucht, zu atmen, solange es sich mit dem Kopf unter Wasser befindet. Bei einer Geburt im Wasser wird der Kopf des Neugeborenen von der Hebamme oder dem Arzt unmittelbar nach der Geburt über die Wasseroberfläche gehoben. Erst dann macht das Baby seinen ersten Atemzug.

Wassergeburt

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Eignet sich eine Wassergeburt für alle Schwangeren?

Verläuft eine Schwangerschaft komplikationslos und erwarten die Gynäkologen keine besonderen Risiken, kann ohne Vorbehalte eine Wassergeburt durchgeführt werden. Grundsätzlich sollte die Schwangerschaft für eine Geburt im Wasser mindestens bis Ende der 36. Schwangerschaftswoche fortgeschritten sein. In bestimmten fällen sollten werdende Mütter jedoch von einer Wassergeburt absehen:

  • sehr große Babys oder Mehrlingsgeburten
  • Frühgeburten
  • komplizierte Geburtslage wie zum Beispiel die Beckenendlage
  • „grünes“ Fruchtwasser mit einer hohen Konzentration an Kindspech (Mekonium)
  • bei einer Plazenta mit unzureichenden Versorgungsreserven
  • Vorerkrankungen der Frau wie zum Beispiel Präeklampsie, Bluthochdruck oder Diabetes
  • auffällige Herztöne des Kindes
  • bei einer zweiten Schwangerschaft Komplikationen bei früheren Geburten
  • systemische oder vaginale Infektionen der Gebärenden wie zum Beispiel HIV, Herpes oder Hepatitis

Zudem sollte das Geburtsbecken bei Übelkeit und Kreislaufproblemen der Mutter umgehend verlassen werden. Eine Spinalanästhesie oder eine Periduralanästhesie (PDA) können bei einer Geburt im Wasser nicht verabreicht werden. Sind die Wehenschmerzen zu stark, ist ein Wechsel in den Kreißsaal möglich.

Eine Geburt im Wasser sollte geplant sein

Schwangere, die eine Wassergeburt in Betracht ziehen, sollten dies frühzeitig mit ihrem Gynäkologen oder ihrer Hebamme besprechen. Ein zeitweiser Aufenthalt in der Geburtswanne ist zwar heute in vielen Kliniken möglich, eine „echte“ Wassergeburt dagegen nicht. So bedarf es diesbezüglich meist etwas Zeit, um den passenden Geburtsort für das Baby zu finden. Bei der Wahl des Kranken- oder Geburtshauses sollte darauf geachtet werden, dass das Personal entsprechend ausgebildet ist und die Klinik bereits Erfahrungen mit Geburten im Wasser hat. Zudem sollten sich werdende Mütter informieren, ob die Geburtswanne zum voraussichtlichen Entbindungstermin zur Verfügung steht. Frauen, die sich eine Wassergeburt wünschen, sollten sich auch mit Müttern austauschen, die diese Erfahrung bereits gemacht haben. Außerdem kann man schon während der Schwangerschaft durch Aqua Yoga oder Ähnliches Erfahrungen im Wasser sammeln. Diese können oft hilfreiche Tipps für den Geburtsverlauf geben. Teils wird dieses Thema auch in Geburtsvorbereitungskursen angesprochen.